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Meldungen / Termine


27.01.2012

nach obenAnruf-Sammel-Taxi im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Waldeck-Frankenberg. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert über die Vergabe der Linienbündel für Anruf-Sammel-Taxi (AST) in großen Teilen des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

EWF organisiert im Landkreis Waldeck-Frankenberg den Linienverkehr, der aufgrund rechtlicher Vorgaben ausgeschrieben werden muss. Alfred Protzek, der als Sachbereichsleiter des Bereichs Öffentlicher Personennahverkehr unter anderem für die Ausschreibung der Linienverkehre verantwortlich ist, erläutert:

"Für den Raum Korbach wurden die AST-Linien in drei Lose aufgeteilt. Die Abgabefrist im Rahmen der seit der 48. Kalenderwoche 2011 laufenden öffentlichen Ausschreibung endete für diese drei Lose am 15. Januar 2012. Zehn Tage später, am 25. Januar 2012, fiel die Vergabeentscheidung für den übergangslosen Betrieb der AST-Linien ab 1. April 2012:

  1. Das Los "Nord" umfasst den Bereich Bad Arolsen, Diemelstadt, Volkmarsen und wird von der Firma Schaake mit Sitz in Bad Arolsen durchgeführt werden.
  2. Das Los "Mitte" umfasst den Bereich zwischen Bad Arolsen und Korbach mit den drei Linien
    "Korbach – Nieder-Waroldern/Ober-Waroldern – Bad Arolsen",
    "Korbach – Mühlhausen – Bad Arolsen" sowie
    "Mühlhausen – Twiste"
    und wird ebenfalls von der Firma Schaake übernommen werden.
  3. Das Los "Süd" umfasst den Bereich südlich von Korbach. Es reicht bis Vöhl und Waldeck und wird von der Firma Kahlhöfer mit Sitz in Korbach betreut werden.

Alfred Protzek ergänzt: "Für den Raum Frankenberg wurden die AST-Linien ebenfalls in drei Lose aufgeteilt. Die Angebotsfrist im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens endete am 11. November 2011. Die Vergabeentscheidung erfolgte am 25. November 2011 und führte zu dem Ergebnis, dass nur der Bereich Haina/Gemünden neu vergeben werden konnte. "

Für Haina und Gemünden ab 1. Februar neuer AST-Dienstleister

Allerdings konnte zu diesem Zeitpunkt nur für das Los "Haina/Gemünden" die Vergabe erfolgen: In diesem Bereich, für den es erst seit 1. April 2010 ein AST-Angebot gibt, übernimmt die Bad Wildunger Verkehrunternehmen GmbH (BWV) am 1. Februar 2012 die Leistungen, die bisher die Firma Kunst erbracht hatte.

Für den Bereich Burgwald und Rosenthal wird AST-Betrieb weitergeführt

Für den kompletten Bereich Burgwald/Rosenthal mit der Anbindung Richtung Frankenberg wird der Betrieb vom Unternehmen Heinl mit Sitz in Burgwald fortgeführt.

Für den Bereich Oberes Edertal und Frankenberg ab 1. Mai neue Regelung

Für den Bereich Oberes Edertal und Frankenberg bestehen sehr gute Aussichten, dass der AST-Betrieb ab 1. Mai 2012 fortgesetzt werden kann. Trotz aller Bemühungen und intensiver Gespräche und Verhandlungen, die sowohl mit dem bisherigen AST-Dienstleister als auch mit anderen Anbietern über Wochen geführt wurden, konnte für die Übergangszeit keine Lösung gefunden werden. Der Vertrag des bisherigen AST-Dienstleisters endet am 31. Januar 2012. Sollte es dem zukünftigen Dienstleister gelingen, Fahrzeuge und Fahrer bereits früher zur Verfügung stellen zu können, so würde das AST-Angebot bereits vor dem 1. Mai 2012 fortgesetzt.

Im Übergangszeitraum werden die AST-Verkehre in den Kommunen Hatzfeld, Battenberg, Bromskirchen und Frankenau eingestellt. In Allendorf/Eder bleiben nur die AST-Verkehre erhalten, die über die Linie 586.6 nach Burgwald führen. In den Stadtteilen von Frankenberg bleiben nur die AST-Fahrten für die Stadtteile Willersdorf und Friedrichshausen in Richtung Frankenberg bzw. Gemünden erhalten. In der Gemeinde Vöhl werden die AST-Verkehre nicht durchgeführt, die von Ederbringhausen, Oberorke, Niederorke oder Schmittlotheim in Richtung Frankenberg führen. Im Bereich Lichtenfels werden die AST-Verkehre der Stadtteile Sachsenberg, Neukirchen, Münden und Dalwigksthal in Richtung Frankenberg nicht mehr durchgeführt. Die Verbindungen in Richtung Korbach bleiben in diesem Bereich erhalten.

Derzeit können die Fahrgäste, die das AST-Angebot im Oberen Edertal und in Frankenberg nutzten, nur auf sonstige öffentliche Verkehrsmittel verwiesen werden. Sollte ein Fahrgast eine Fahrkarte bzw. ein Monats- oder Jahresticket zurückgeben wollen, so wird ihm selbstverständlich der Differenzbetrag erstattet. Fragen hierzu werden unter Tel. 05631 974-239 beantwortet.


18.01.2012

nach obenEWF-Strompreise ab 01.03.2012 mit Garantie bis 31.12.2012: Sonderumlage erhöht Strompreise

Waldeck-Frankenberg, Bad Zwesten, Borken, Breuna, Fritzlar, Naumburg, Wahlsburg. Die Bundesregierung hat beschlossen, energieintensive Unternehmen bei den Energiepreisen zu entlasten: Stromintensive Industriebetriebe, die mindestens zehn Millionen Kilowattstunden Stromverbrauch pro Jahr bei 7.000 Benutzungsstunden und aufweisen, können nach den neuen Regelungen eine Befreiung von den Netzentgelten beantragen. Deshalb dürfen diese Unternehmen künftig die Stromnetze kostenlos bzw. zu stark ermäßigten Preisen nutzen. Die Entlastung der stromintensiven Industrie wird seit Jahresbeginn über eine neue bundesweite Umlage von allen Stromkunden finanziert.

Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) muss bedingt durch die neue Sonderumlage die Strompreise für alle Stromkunden anheben.

Monatliche Mehrbelastung für Familien rund 1,50 Euro

Diese sogenannte Sonderkundenumlage beträgt 0,151 Cent/Kilowattstunde (ct/kWh) netto. Dazu kommt die um 0,062 ct/kWh netto gestiegene EEG-Umlage (gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz) und die Erhöhung der Netzentgelte um 0,13 ct/kWh netto abzüglich der gesunkenen KWKG-Umlage (gemäß Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz). Aus diesen Gründen erhöht die EWF zum 1. März 2012 die Strompreise in allen Tarif-Angeboten um 0,33 ct/kWh netto bzw. 0,39 ct/kWh brutto. Die Grundpreise bleiben stabil. Die Berechnungsbeispiele zeigen, wie sich das auswirkt: Für einen Single-Haushalt, der jährlich 2.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, bedeutet die Strompreiserhöhung der EWF jährliche Mehrkosten von 7,80 Euro. Die monatlichen Mehrkosten betragen also 65 Cent. Für eine Familie im Einfamilienhaus, die durchschnittlich 4500 Kilowattstunden Strom verbraucht, bedeutet die EWF-Strompreiserhöhung monatliche Mehrkosten von 1,46 Euro bzw. eine jährliche Mehrbelastung von 17,55 Euro. Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive Steuern und Abgaben.

Hohe Werte und günstige Preise

Auch wenn mittlerweile auf jeden Euro Stromkosten 48 Prozent Steuern und Abgaben entfallen, unterstreicht EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller: "Die EWF ist nicht nur das Energieversorgungsunternehmen, das für Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region sorgt. Darüber hinaus engagiert EWF sich in der Region, indem soziale, schulische, ökologische und sportliche Projekte zuverlässig und nachhaltig gefördert werden. Seit 119 Jahren werden hier im Unternehmen Werte wie Verlässlichkeit und Kundenservice vor Ort gepflegt. Und die Preise der EWF gehören nach wie vor zu den günstigsten."

Für die neuen Strompreise gibt EWF eine Preisgarantie bis 31. Dezember 2012. Ausgenommen von der Preisgarantie sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben.

Bis 19.01.2012 erhält jeder Stromkunde der EWF per Post eine persönliche Information zu seinen neuen Strompreisen. EWF veröffentlicht diese am 18. Januar unter "Amtlichen Bekanntmachungen".

Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den Produkten und Serviceleistungen steht das Serviceteam der EWF unter Tel. 05631 955-1001 gerne zur Verfügung. In den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar, Korbach und Volkmarsen stehen die EWF-Kundenberater gerne persönlich für alle Fragen zur Verfügung.


29.12.2011

Beitritte zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg:

nach obenKommunale Familie gestaltet aktiv die Energiewende

Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel, Landkreis Schwalm-Eder: Die Kommunen Bad Arolsen, Breuna, Diemelsee, Edertal, Lichtenfels, Twistetal und Volkmarsen treten mit insgesamt sechs Millionen Euro Bareinlage dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimme bei.

Der Zweckverband legt dieses Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ein und erhält dafür zusätzliche Geschäftsanteile. Dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gehörten bisher der Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Stadt Korbach, die Stadt Fritzlar sowie die Gemeinde Vöhl als Verbandsmitglieder an. Der Zweckverband ist neben der Thüga AG Anteilseigner der EWF. Bereits jetzt kommt ein Großteil der Gewinne und Investitionen der EWF der Region zugute.

EWF im Kurzportrait

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) derzeit rund 75.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.250 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie große Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 122.000 Menschen. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 161 Millionen Euro. Neun Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten.

Neben der reibungslosen Energieversorgung organisiert das Unternehmen auch den Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach sowie im Henkel-Erlebnisbad in Vöhl. Darüber hinaus besteht eine Bäderkooperation mit den Kommunen Diemelsee und Diemelstadt.

Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes überwacht und gesteuert: Hierzu zählen unter anderem 2.774 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, sechs Umspannwerke, 919 Umspannstationen, 752 Kilometer Erdgasleitungen, 123 Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 193 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern. Als Dienstleistungspartner von Kommunen und Wasserbeschaffungsverbänden erstellt das Unternehmen Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse und Entwicklungen sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 256 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 18 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort in vielfältiger Weise für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind selbstverständlicher Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen. EWF hat sich auf leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung spezialisiert. Hierfür ist es erforderlich, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. So schafft das Unternehmen Zusatznutzen für die Region. Gleichzeitig ist EWF als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen in besonderer Weise der Region verbunden. EWF engagiert sich als Sponsor zahlreicher sozialer, schulischer, kultureller und sportlicher Initiativen, wobei ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt werden.

EWF-Netzgebiet wächst mit neuen Konzessionen

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen und wird damit das Netzgebiet erheblich vergrößern: Die Stadt Volkmarsen und die Gemeinde Vöhl entschieden sich ganz für EWF. Zuvor hatten sie Teilkonzessionen an EWF und E.ON vergeben.

Neben Breuna wird EWF auch in Wahlsburg (Weser) sowie den Waldeck-Frankenberger Städten und Gemeinden Battenberg, Bromskirchen, Frankenau und Hatzfeld für den Stromnetzbetrieb die Verantwortung übernehmen. Die Konzession für die Erdgasversorgung in Bromskirchen übernahm EWF bereits Anfang des Jahres und baute in knapp vier Monaten ein Erdgasnetz auf. Ein neues Erdgasnetz baut EWF derzeit auch in der Gemeinde Vöhl auf.

Vom EWF-Stützpunkt in Volkmarsen aus, der Anfang Dezember 2011 im grundsanierten Bahnhofsgebäude eröffnet wurde, werden EWF-Mitarbeiter die nordöstlich gelegenen EWF-Netzgebiete betreuen. Für das Obere Edertal wird EWF einen Stützpunkt in Battenberg aufbauen.

In einigen Kommunen steht die Entscheidung über die Wahl des Konzessionspartners noch aus. EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist zuversichtlich, dass EWF mit regionaler Stärke auch in Zukunft das Vertrauen gewinnt: Ein hier angesiedeltes mittelständiges Versorgungsunternehmen trägt in vieler Hinsicht besondere Verantwortung für die Region. EWF leistet mit Investitionen einen nachhaltigen Beitrag für die regionale Wirtschaft: Jede Vollzeitstelle bei der EWF sorgt indirekt für 1,4 weitere Jobs in der Region. Aus jedem einzelnen Arbeitsplatz werden so 2,4. EWF bietet also nicht nur 256 Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen: EWF finanziert bereits jetzt weitere 360 Jobs in der Region mit.

Allein für den Stützpunkt in Volkmarsen hat EWF bereits drei Mitarbeiter neu eingestellt. Mindestens zwei weitere werden kurzfristig folgen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist überzeugt, dass die Bewohner aller neu versorgten Gebiete rasch sowohl direkt als auch indirekt von der Partnerschaft mit EWF profitieren werden: "Da EWF effizient arbeitet, rechnen wir in Zukunft mit niedrigeren Netznutzungsentgelten. - Jeder Stromkunde kann sich frei entscheiden unter zahlreichen Anbietern. Doch ich bin sicher, dass die Angebote der EWF überzeugen: Mit fairen und transparenten Preisen und maßgeschneidertem Service vor Ort."

Kommunale Familie wächst

Mit der Beteiligung der Gemeinden Breuna, Diemelsee, Edertal und Twistetal sowie der drei Städte Bad Arolsen, Lichtenfels und Volkmarsen steigt nicht nur der Einfluss der kommunalen Familie auf alle Entscheidungen, die EWF betreffen. Die Kommunen erhalten auch die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hat die VEW gegründet. Der vertraute Name steht für die neue Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, kurz VEW.

VEW Mitte bereits Mitte Dezember vorgestellt

Verbandsvorsitzender Landrat Dr. Reinhard Kubat stellte am 15.12.2011 die neue Gesellschaft vor: "Die Erneuerbare Energien Dachgesellschaft, die als Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH gegründet wurde, setzt sich zum Ziel, ihren lokalen Beitrag zur Minderung der Treibhausemissionen und zum Ausstieg aus der atomaren Energieerzeugung sowie der Schonung fossiler Energieressourcen für künftige Generationen zu leisten. Deshalb wird die Gesellschaft erstrangig den sogenannten "Erneuerbaren Energieformen" ihren Firmenzweck widmen. Die Gesellschaft orientiert sich dabei gleichermaßen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit."

Hierfür legt das Verbandsmitglied Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimmen einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro in den Zweckverband ein. Der Anteil des Verbandsmitglieds Landkreis Waldeck-Frankenberg erhöht sich somit auf 1.005 Anteile.

Parallel dazu erhalten die übrigen Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ebenfalls an der VEW zu partizipieren.

Der Ausstieg aus der Atomenergie und die damit eingeleitete Energiewende zur Versorgung aus erneuerbaren Quellen sowie der Klimawandel sind komplexe Herausforderungen, deren Bewältigung ein Zusammenwirken zahlreicher Akteure voraussetzt. Die Energiewende kann nur mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam umgesetzt werden. Den Kommunen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, denn hier müssen die alternativen Energien angesiedelt, die Stromtrassen gebaut, die Infra- und Speicherstruktur geschaffen werden und hier wird der Strom verbraucht. Daher ist eine enge Einbindung der Kommunen und eine Stärkung deren Handlungsspielraums erforderlich.

Der Beitritt weiterer Städte und Gemeinden zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Beteiligung der Gemeinden des Landkreises an Projekten der Erneuerbaren Energien. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung geleistet werden.


04.12.2011

nach obenÄnderungen zum Fahrplanwechsel am 11.12.2011

Bei Bus, Tram & Bahn bleibt vieles beim Alten - alle Informationen im Fahrplanbuch, Internet und weiteren Medien

Der europaweite Fahrplanwechsel findet diesmal am 11. Dezember 2011 statt - im Gebiet des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) bleibt das bisherige Angebot in diesem Jahr jedoch nahezu unverändert. Im Angebot von Bus, Tram und Bahn gibt es diesmal vergleichsweise wenige Veränderungen. Dennoch tut der NVV einiges, um das Reisen komfortabler zu machen.

Die Linie R5 hält im Berufsverkehr von nun an häufiger an der Station Melsungen-Bartenwetzerbrücke, am Bahnhof Melsungen gibt es kürzere Umsteigewege von Bahn zu Bus und mit Ahnatal-Casselbreite wird eine neue Haltestelle für die RT4 und einige Fahrten der R4 eröffnet. Bessere Verbindungen zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis gibt es durch die Reaktivierung der Strecke zwischen Brilon Wald und Brilon Stadt.

Aber auch das Busangebot wird durch einzelne Änderungen attraktiver. Die Linie 210 fährt an Sonn- und Feiertagen nun tagsüber zwischen Großalmerode und Witzenhausen durchgehend im 2-Stunden-Takt, und viele Abfahrtszeiten der Linie 400 wurden so verlegt, dass am Bahnhof Melsungen direkter Anschluss zu den Zügen in Richtung Kassel und Rotenburg an der Fulda besteht.

Nicht zuletzt startet bereits am 1. April 2012 der Ausflugsverkehr der Bahnlinie R42 sowie der Buslinien 510, 521, 555 und 556 direkt zum Edersee.

Auch wenn es dieses Mal nur wenige Veränderungen gibt, empfiehlt der NVV dennoch, die gewohnten Fahrten zu überprüfen und sich mit möglichen Änderungen vertraut zu machen.

Was ändert sich speziell im Landkreis Waldeck-Frankenberg?

Im Einzelnen: Veränderungen im Schienenverkehr

R55 Brilon Stadt <> Willingen <> Korbach
Mit dem Fahrplanwechsel neu ist die Wiedereröffnung der Strecke zwischen Brilon Wald und Brilon Stadt. Damit werden die Verbindungen zwischen dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Waldeck-Frankenberg verbessert. Vorwiegend am Wochenende werden auch Fahrten der Linie R55 bis Brilon Stadt geführt. Andere Züge der Linie R55 haben in Brilon Wald Anschlüsse von und nach Brilon Stadt. Hierzu wurde das Angebot der Linie R55 angepasst.

Samstags und sonntags werden zahlreiche durchgehende Fahrten Brilon Stadt <> Brilon Wald <> Willingen <> Korbach angeboten. Dafür sind Kurzfahrten im Abschnitt Brilon Wald <> Willingen entfallen.

Ab Willingen werden samstags abends nun zusätzliche Rückfahrmöglichkeiten angeboten: Um 22.07 Uhr fährt ein Zug nach Brilon Stadt, um 22.50 Uhr ein durchgehender Zug über Korbach nach Kassel-Wilhelmshöhe und Kassel Hauptbahnhof. Dafür entfällt die nur schwach genutzte Fahrt um 8.02 Uhr von Korbach nach Brilon Wald.

Bei vielen Fahrten haben sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten geringfügig geändert. Näheres kann den Fahrplänen entnommen werden.

Im Einzelnen: Veränderungen im Busverkehr

Allgemein
Das neue Fahrplanbuch "Bus & Bahn" für den Landkreis Waldeck-Frankenberg, "Waldeck-Frankenberg zum Einsteigen" ist rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel am 11.12.2011 in den bekannten NVV-Kundenzentren und NVV-Infopoints sowie bei den Städte-/Gemeindeverwaltungen erhältlich.

Das AST-Fahrplanbuch für den Landkreis Waldeck-Frankenberg, "Waldeck-Frankenberg zum Sammeln" mit Stand vom 1.4.2011, ist nach dem Fahrplanwechsel auch weiterhin noch gültig.

Für die beweglichen Ferientage 2012 gilt folgende Regelung: An den Freitagen nach Christi Himmelfahrt (18.5.2012) und nach Fronleichnam (8.6.2012) verkehren die Buslinien in Waldeck-Frankenberg nach dem Ferienfahrplan. Fahrten mit der Verkehrsbeschränkung S im Fahrplan werden an diesen Tagen nicht durchgeführt.

Linie 500
Die Linie 500 fährt an den vier Adventssamstagen aufgrund der starken Nachfrage im Stundentakt. Hierüber wurde bereits mit einem Infoflyer informiert, der Mitte November an alle Haushalte entlang der beiden Strecken verteilt wurde, zusammen mit kombinierten Linienfahrplänen der Linie 500 und der Bahnlinie R39.

Linie 506
Diese Linie bedient mit der Fahrt um 16.15 Uhr von Diemelsee-Adorf nach Stormbruch nun auch Benkhausen.

Linie 507
Freitags entfällt nun die Fahrt um 13.15 Uhr von Willingen nach Usseln. Somit erfolgt die Abfahrt von Willingen nach Korbach bereits um 13.20 Uhr (statt bisher 13.35 Uhr) und damit jetzt Montag bis Freitag einheitlich. Der Verstärkungsbus von Willingen nach Korbach-Rhena und Lelbach fährt unverändert um 13.35 Uhr. Die ursprüngliche Fahrt um 6.37 Uhr von Lengefeld nach Korbach findet nun drei Minuten früher statt.

Linie 508
Auf dieser Linie sind die Fahrten um 14.00 Uhr und 15.45 Uhr von "Korbach, Kaserne" nach "Korbach, ZOB" entfallen.

Linie 510
Die saisonale Bedienung der Ederseerandstraße hat sich bewährt und wird mit dem Sommerfahrplan (gültig vom 1. April bis 31. Oktober) auch 2012 erfolgen. Die Haltestelle "Edertal-Hemfurth, Zündstoff" wird umbenannt in "Peterskopfbahn".

Linie 512
Die ursprüngliche Fahrt um 6.37 Uhr von Bad Wildungen nach Frebershausen wurde um fünf Minuten auf nun 6.32 Uhr vorgezogen. Auch die Folgefahrt von Frebershausen nach Edertal-Bergheim und Bad Wildungen findet nun bereits fünf Minuten früher und somit bereits um 7.00 Uhr statt.

Linie 514
Die ursprüngliche Fahrt um 6.55 Uhr von Bad Wildungen nach Edertal-Bergheim findet nun 30 Minuten später und somit um 7.25 Uhr statt.

Linie 521
Die Fahrten um 15.15 Uhr von Bad Wildungen bis Edertal-Hemfurth werden nun als Bedarfsfahrten bis nach Edertal-Bringhausen weitergeführt. Entsprechend beginnen die Rückfahrten um 16.40 Uhr von Hemfurth nach Bad Wildungen bei Bedarf bereits in Bringhausen. Die Anmeldung von Rufbusfahrten ist bis 45 Minuten vor Abfahrt unter Telefon 0180-505-0180 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Min.) möglich. Die Saisonfahrten am Edersee an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beginnen in 2012 bereits am 1. April und enden am 31. Oktober (Sommerfahrplan).

Linie 526
In Bad Arolsen-Kohlgrund wird jetzt auch die Haltestelle "Am Knick" bedient. Die Fahrt um 6.32 Uhr von Diemelstadt-Wrexen nach Bad Arolsen findet nun zwei Minuten früher statt. Damit besteht in Bad Arolsen nun Anschluss an die Regionalzuglinie R4 in Richtung Korbach.

Linie 527
Die Abfahrten an der Cornelia-Funke-Schule in die Richtungen Gemünden-Schiffelbach und Haina-Dodenhausen finden nun fünf Minuten später, das heißt um 15.35 Uhr statt (bisher 15.30 Uhr).

Hier gibt es Informationen:

Alle aktuellen Fahrpläne liegen unter www.nvv.de im Bereich Fahrplan & Netz bereit. Mit Hilfe der Fahrplanauskunft, die für die Eingabe nur die Adresse oder eine Haltestelle benötigt, lässt sich jeder individuelle Verbindungswunsch in Sekundenschnelle abfragen. Eine weitere Hilfe bietet das NVV-ServiceTelefon unter 0180-234-0180. Aus dem Festnetz der Deutschen Telekom kostet dies nur 6 Cent/Anruf, aus den Mobilfunknetzen max. 42 Cent/Minute.


30.11.2011

nach obenEWF eröffnet in Volkmarsen neues Kundenzentrum: Präsent vor Ort - mit Service vor Ort

Volkmarsen. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ist leicht zu finden in Volkmarsen: in zentraler Lage am alten Bahnhof. Dieses Baudenkmal hat EWF zu einem echten Schmuckstück umgestaltet. Ab Montag, 5. Dezember, gibt es auch in Volkmarsen den bewährten EWF-Service vor Ort.

Volkmarsen freut sich über die Wiedergeburt seines historischen Bahnhofs. Nach einigen Monaten Restaurieren und Sanieren ist so weit: EWF eröffnet am Montag, 5. Dezember, um 8:15 Uhr ihre Geschäftsräume für die Bürgerinnen und Bürger.

Im Kundenzentrum bietet die EWF Informationen rund um alle Fragen zur Anwendung von Strom und Erdgas. Elisabeth Henkelmann und Carolin Viesehon, beide aus Volkmarsen, helfen als Ansprechpartnerinnen gern weiter und stellen die Angebote der EWF vor. Während der Öffnungszeiten sorgen die beiden Kundenberaterinnen durchgehend für Service vor Ort: Das EWF-Kundenzentrum Volkmarsen in der Arolser Straße 1 ist geöffnet Montag bis Mittwoch von 8.15 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 8.15 bis 18 Uhr und Freitag, von 8.15 bis 16.30 Uhr. Telefonisch sind die Kundenberaterinnen unter 05693 91858-0 zu erreichen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ergänzt: "In Kürze werden auch die EWF-Bezirksmeister für Strom und Erdgas ihre Büros in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude beziehen. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgen, so dass in allen Stockwerken des denkmalgeschützten Gebäudes neues Leben einzieht." - Dies ist nicht zuletzt der sorgfältigen Arbeit der örtlichen Handwerksbetriebe zu verdanken, wie EWF-Planer Rainer Groß berichtet: "Terminkoordination und natürlich auch die Ausführung der Arbeiten waren vorbildlich".

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller betont: "EWF darf in Zukunft die Strom- und Erdgasnetze der Stadt Volkmarsen und ihrer Ortsteile Ehringen, Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim betreuen. Wir von der EWF sehen darin gleichzeitig die Verpflichtung, uns hier nachhaltig zu engagieren. Die Investition in das Bahnhofsgebäude, das unter anderem das neue EWF-Kundenzentrum beherbergt, ist nur ein erster Schritt. Kundenorientierte Dienstleistungen und Angebote mit fairen wettbewerbsstarken Angeboten, die sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren, sind für uns selbstverständlich. Wir freuen uns, für Volkmarsen arbeiten zu dürfen."

Auf Initiative der Stadt Volkmarsen, der Sparkasse Waldeck-Frankenberg und der EWF wird es anlässlich der Eröffnung des Bahnhofsgebäudes am 17. und 18. Dezember auf dem EWF-Gelände einen Weihnachtsmarkt geben: Volkmarser Vereine und Schüler der Kugelsburgschule werden für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Für alle Fragen rund um das Thema Energie stehen die EWF-Kundenberaterinnen und -berater bereit. Für alle Volkmarser Bürgerinnen und Bürger öffnet das EWF-Kundenzentrum auch während des neuen Volkmarser Weihnachtsmarktes am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Dezember seine Türen.


10.11.2011

nach obenErdgasversorgung für Bromskirchen aufgenommen

Bromskirchen, Korbach. Nur gut vier Monate nach dem ersten Spatenstich kann die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) den umweltschonenden Energieträger Erdgas in Bromskirchen zur Verfügung stellen. Bürgermeister Karl-Friedrich Frese nahm mit dem Entzünden der Erdgasfackel auf dem Werksgelände der HOPPE AG die Erdgasversorgung offiziell in Betrieb.

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese unterstreicht: "Neben der Konzession für den Betrieb der Stromnetze ab 2012 haben wir die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) beauftragt, schon in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Erdgasnetzes in Bromskirchen zu beginnen. Nach Beginn der Bauarbeiten im Juni machen wir heute einen weiteren entscheidenden Schritt für den Ausbau der heimischen Energieinfrastruktur, die die Zukunftsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaftsunternehmen und unserer Gemeinde weiter stärkt."

Landrat Dr. Reinhard Kubat beglückwünschte die Bromskirchener Bürger in seinem Grußwort zu der Entscheidung für den klimaschonenden Energieträger.

Im Auftrag der EWF erstellt das Tiefbauunternehmen GRA-BAK Bau GmbH, Korbach, eine insgesamt 1.800 Meter lange Erdgas-Ortsnetzleitung von der HOPPE AG bis in den Ortskern von Bromskirchen. Die erforderlichen Montagearbeiten führt die Firma Fr. Richter Rohrleitungsbau GmbH, Kassel, aus. Derzeit wird im Bereich des Kindergartens gebaut. Wenn das Wetter es zulässt, kann der vorgesehene Bauabschnitt noch in diesem Jahr komplett fertig gestellt werden.

In den Straßen Am Bimmig und Unterm Stein wurden nicht nur Erdgas-Rohre verlegt, sondern bereits auch Hausanschlüsse für neue Erdgaskunden erstellt. In Teilbereichen der Straße "Am Zaunacker" werden seit 24. Oktober 2011 im Auftrag der Gemeinde Bordsteine von der Bauunternehmung Mütze, Frankenberg, erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten lässt EWF in diesem Bereich Erdgasrohre mitverlegen. EWF informierte alle Hausbesitzer, dass jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt ein Erdgashausanschluss erstellt werden kann. Auch hier entschieden sich einige Kunden schon jetzt für die Umstellung ihrer Heizung auf Erdgas.

Die Kunden in den Bereichen Am Bimmig, Unterm Stein und Am Zaunacker erhalten Erdgas voraussichtlich ab Sommer 2012. Um nämlich dem Wunsch der Kommune nachkommen und die Zusage für eine zügige Versorgung des Gewerbegebietes mit Erdgas einhalten zu können, wird die neue Ortsnetzleitung für Bromskirchen zunächst mit Erdgas aus dem Ortsnetz Hallenberg beliefert. Aus diesem Grund kann in diesem Jahr zunächst nur die HOPPE AG von EWF mit Erdgas beliefert werden.

EWF schließt in Abhängigkeit von der Witterung noch in 2011 eine neue Gasdruckregel-Messanlage (GDRM Bromskirchen) an die neue Erdgas-Leitung an, die direkt auf der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen gebaut wird. Hier wird das gelieferte Erdgas zukünftig aus der Hochdruckleitung des Vorlieferanten in das EWF-Netz eingespeist. EWF investiert insgesamt rund 600.000 Euro.

Im Auftrag der Deutschen Telekom AG lässt EWF gleichzeitig Leerrohre in den Graben einbringen, die zukünftig für die Breitbandversorgung (DSL-Anbindung) von Bromskirchen genutzt werden.

Wenn genügend Interesse von Hausbesitzer an der Versorgung mit Erdgas besteht, kann EWF ab 2012 weitere Straßen von Bromskirchen an das Erdgasnetz anschließen. Ein Informationsschreiben der EWF dazu haben alle Bromskirchener Haushalte bereits erhalten oder werden es in Kürze bekommen. EWF-Kundenberater Frank Schmittmann informiert jeden Kunden gerne persönlich und individuell zu den Vorteilen des umweltschonenden Energieträgers und zu einem Erdgashausanschluss. Für Fragen oder eine Terminabsprache ist Frank Schmittmann unter Tel. 05631 955-320 zu erreichen.


29.09.2011

nach obenBus-Fahrplanänderungen der Linie 506 wegen Bauarbeiten

Diemelsee/Willingen. Wegen Straßenbauarbeiten wird die Kreisstraße K63 zwischen den Ortsteilen Rattlar und Ottlar gesperrt. Für die Buslinie 506 "Bad Arolsen - Diemelsee - Willingen" gilt vom Dienstag, 04.10.2011, bis voraussichtlich Samstag, 08.10.2011, im Bereich Ottlar, Rattlar, Schwalefeld und Willingen daher ein geänderter Fahrplan.

Die Busse werden von Ottlar kommend über Giebringhausen und Usseln nach Willingen umgeleitet. Die Abfahrtszeiten bis zur Haltestelle "Ottlar" in Richtung Uplandschule Willingen bleiben somit unverändert.

Die Haltestellen "Ottlar, Abzweig Dommelhof" und alle Haltestellen in den Willinger Ortsteilen Rattlar und Schwalefeld können von den Linienbussen in Richtung Willingen nicht erreicht werden. Fahrgäste und Schüler aus Rattlar und Schwalefeld werden stattdessen mit Sonderbussen nach Willingen und zur Uplandschule Willingen befördert.

Abfahrtszeiten der Sonderbusse in Richtung Willingen:

  • Rattlar, Haltestelle Friedrichsplatz um 07:15 Uhr und 08:15 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Püttmann um 07:17 Uhr und 08:17 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Upländer Hof um 07:18 Uhr und 08:18 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Zur Kirchwiese um 07:44 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Sonnenwinkel um 07:45 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Itterbach um 07:46 Uhr
  • Schwalefeld, Haltestelle Wildkamp um 07:47 Uhr

Fahrten von Willingen Richtung Diemelsee

Die Fahrt 06:25 Uhr ab Willingen, Bahnhof startet bereits um 06:15 Uhr. Schwalefeld und Rattlar werden nicht bedient, sodass der Bus ab Ottlar in Fahrplanlage (06:41 Uhr) fährt.

Die Rückfahrt von der Uplandschule Willingen nach Schwalefeld und Rattlar erfolgt nach der vierten Schulstunde um 11:35 Uhr gemäß dem regulären Fahrplan. Nach der fünften Schulstunde können diese beiden Willinger Ortsteile leider nicht angefahren werden. Nach der sechsten Stunde fährt ein Sonderbus um 13:15 Uhr nach Schwalefeld und Rattlar.

Die Fahrt um 13:10 Uhr nach Schwalefeld wird gemäß Fahrplan durchgeführt. Der Bus um 13:25 Uhr in Richtung Diemelsee fährt nicht nach Schwalefeld und Rattlar.

Nach der 8. Schulstunde fährt der gewohnte Linienbus um 15:35 Uhr in Richtung Diemelsee ebenfalls nicht nach Schwalefeld und Rattlar. Für Fahrgäste und die Schüler mit diesen Zielen wird ein Sonderbus eingesetzt, Abfahrt ebenfalls um 15:35 Uhr.

Der Baustellenfahrplan ist im Internet unter NVV-Aktuell und unter www.ewf.de zu finden. Die Fahrgäste werden um Verständnis gebeten, dass wegen der Straßensperrung Behinderungen und Verspätungen im Bus- und AST-Verkehr nicht auszuschließen sind.


16.09.2011

nach obenBus-Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten in Rengershausen

Frankenberg. Die Ortsdurchfahrt im Frankenberger Ortsteil Rengershausen ist wegen Bauarbeiten ab Montag, 08.08.2011, bis voraussichtlich Freitag, 02.09.2011, gesperrt. Für die Buslinie 528 (Frankenberg - Somplar) gilt daher in diesem Zeitraum ein eingeschränkter Sonderfahrplan. Da die Bauarbeiten in Rengershausen noch nicht abgeschlossen sind gilt dieser Fahrplan auch wieder ab dem 19.09.11.

In Rengershausen steht nur die Haltestelle "Alte Schule" zur Verfügung. Die Busse wenden hier und fahren nach Frankenberg zurück.

Die Haltestellen in Braunshausen und Somplar werden ausschließlich für die Hinfahrt zur ersten Schulstunde in Frankenberg und für die Rückfahrt von Frankenberg nach der sechsten Schulstunde angefahren. Für alle anderen Fahrten können Fahrgäste bis 30 Minuten vor dem gewünschten Fahrtantritt ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) unter Tel. 0180-505-0180 (14 Cent pro Minute im Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute im Mobilfunknetz) bestellen.

Die Sonderregelungen für die Buslinie 528 im Einzelnen:

Fahrtrichtung von Bromskirchen nach Frankenberg

  • In Rengershausen, Haltestelle "Alte Schule", startet der Bus um 07:00 Uhr in Richtung Frankenberg. Der Bus fährt über Wangershausen (Ankunft 07:10 Uhr), Hommershausen (07:20 Uhr) und Rodenbach (07:30 Uhr) und erreicht das Schulzentrum in Frankenberg um 07:40 Uhr.
  • In Bromskirchen startet ein weiterer Bus um 07:00 Uhr. Dieser fährt über Braunshausen ("Tretbecken" um 07:10 Uhr) und Somplar (07:20 Uhr) nach Frankenberg. Dort wird nach der Haltestelle "Bahnhof" (07:35 Uhr) auch die Haltestelle "Friedrich-Trost-Schule" (07:40 Uhr) angefahren, bevor der Bus das Schulzentrum in Frankenberg um 07:45 Uhr erreicht.
  • Bus 07:15 Uhr, Hommershausen nach Frankenberg "Uferstraße" entfällt
  • Bus 13:10 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
  • Bus 14:10, Hommershausen nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
  • Bus 14:25 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
  • Bus 16:50 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt

Fahrtrichtung Frankenberg nach Bromskirchen

  • Bus 12:20 Uhr ab Frankenberg "Burgwaldschule" bis Rengershausen "Alte Schule" gemäß Fahrplan. Rengershausen (13:01 Uhr) und Somplar (13:06 Uhr) werden nicht bedient.
  • Bus 13:20 Uhr zusätzlich ab Frankenberg, "Friedrich-Trost-Schule", anschließend über Frankenberg "Schulzentrum" (Abfahrt 13:25 Uhr) bis Frankenberg "Röddenauer Straße" gemäß Fahrplan anschließend Weiterfahrt nach Somplar (Ankunft 14:00 Uhr), Braunshausen "Tretbecken" (Ankunft 14:10 Uhr) und Bromskirchen (Ankunft 14:30 Uhr)
  • Bus 13:45 Uhr ab Rodenbach: Rodenbach, Hommershausen, Wangershausen, Rengershausen "Alte Schule" und Rengershausen werden nicht angefahren.
  • Bus 13:35 Uhr ab Frankenberg "Bahnhof" bis Hommershausen gemäß Fahrplan, anschließend Weiterfahrt nach Wangershausen (Ankunft 14:20 Uhr) und Rengershausen "Alte Schule" (Ankunft 14:29 Uhr)
  • Bus 15:45 Uhr ab Frankenberg "Bahnhof" bis Rengershausen "Alte Schule" gemäß Fahrplan. Rengershausen, Braunshausen "Tretbecken" und Somplar werden nicht angefahren.

16.08.2011

nach obenErdgaspreise der EWF ab 1. Oktober 2011

Aufgrund gestiegener Erdgasbeschaffungspreise erhöht die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) die Erdgas- und Wärmepreise in allen Tarif-Angeboten zum 01.10.2011 um 0,98 Cent brutto pro Kilowattstunde. EWF garantiert, diese Preise bis mindestens 30.09.2012 stabil zu halten. Gleichzeitig bietet EWF ihren Kunden mit dem neuen Tarif "Easy Konstant 2013" die Möglichkeit, den Erdgaspreis gleich für die kommenden zwei Jahre festzulegen.

Eine Erhöhung der Erdgaspreise gab es bei EWF zuletzt im August 2008. Seitdem sanken die Preise insgesamt um 28 Prozent: EWF hat selbstverständlich die jeweils gesunkenen Bezugskosten unmittelbar an ihre Kunden weitergegeben. Mit der Entscheidung für "EWF Easy Gas" konnten EWF-Kunden ab 01.08.2009 ihre Kosten für Erdgas weiter deutlich reduzieren. Auf diesem Niveau lagen die EWF-Erdgaspreise zuletzt im August 2005. EWF konnte seitdem diese Preise nicht nur stabil halten, sondern sogar bereits im November 2010 bis zum 30. September dieses Jahres garantieren.

"In den vergangenen Monaten sind die Kosten für die Beschaffung von Erdgas jedoch stark gestiegen - eine Folge der wirtschaftlichen Erholung und der steigenden Nachfrage nach Energie. Trotz größter Anstrengungen zur Kosteneinsparung zum Beispiel durch optimierte Einkaufskonditionen und effiziente Unternehmensstrukturen können wir die Steigerungen der Einkaufspreise sowie die hohen staatlichen Belastungen nur zum Teil auffangen. Deshalb ist die Preiserhöhung zum 1. Oktober unvermeidbar", so EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller.

Preisgarantie für "EWF Easy Gas" bis 30.09.2012

Im Tarif EWF Easy Gas, den der Großteil der rund 17.600 EWF-Kunden nutzt, kostet ab 1. Oktober 2011 eine Kilowattstunde Erdgas 5,95 Cent brutto, der Grundpreis bleibt mit 11,90 Euro brutto pro Monat unverändert. Damit fällt für ein Einfamilienhauses mit einer durchschnittlichen Jahresverbrauchsmenge von 25.000 Kilowattstunden die Erdgasrechnung für das Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund 88 Euro höher aus (inklusive Erdgassteuer und Umsatzsteuer). EWF garantiert schon heute, dass diese Preise mindestens bis 30. September 2012 - also für ein Jahr - unverändert bleiben. Von der Preisgarantie ausgenommen sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben.

Der Abschlagsbetrag für den Erdgasbezug, den EWF-Kunden jeweils am Monatsende zahlen, wird nicht angehoben. Unter Berücksichtigung des vergleichsweise milden Winters ab Januar 2011 und der Annahme, dass die Temperaturen in der zweiten Jahreshälfte denen des Vorjahres entsprechen, ist davon auszugehen, dass die durch die Preiserhöhung bedingten Mehrkosten durch einen insgesamt geringeren Jahresverbrauch im Jahr 2011 ausgeglichen werden. Daher ist eine Erhöhung des Erdgas-Abschlages nicht erforderlich.

Im Vergleich zu der gesunkenen Nachfrage nach Energie während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 steigt aufgrund der konjunkturellen Erholung die Nachfrage nach Energie deutlich. Damit steigen auch die Preise am Weltmarkt. "Wir können uns von dieser Entwicklung nicht abkoppeln. EWF arbeitet stetig daran, die Preisentwicklungen des Weltmarktes so weit wie möglich abzufedern. Dazu optimieren wir kontinuierlich unsere Bezugsstruktur für den Einkauf von Erdgas, um unseren Kunden auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung zu angemessenen Preisen anbieten zu können", betont Schaller. "EWF garantiert auch weiterhin günstige und fair kalkulierte Preise".

Der Import von Erdgas nach Deutschland verteuerte sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich: Im April 2011 musste nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Durchschnitt über 30 Prozent mehr für die Einfuhr von Erdgas bezahlt werden als im April 2010. "Das verdeutlicht den erheblichen Kostendruck, mit dem wir es zu tun haben", so Stefan Schaller.

Neues EWF-Festpreisangebot: Preisgarantie bis 30.09.2013

Um ihre Kunden dabei zu unterstützen, die Heizkosten trotz steigender Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten, bietet EWF ein neues Produkt mit einem garantierten Festpreis an: Im Tarif "Easy Konstant 2013" bleibt der Erdgaspreis in den nächsten beiden Jahren unverändert. Bis zum 30.09.2013 kostet in diesem Tarif eine Kilowattstunde Erdgas 6,13 Cent brutto, der monatliche Grundpreis beträgt 11,90 Euro brutto. Von der Preisgarantie ausgenommen sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben. Dieses Angebot ist zeitlich und mengenmäßig begrenzt verfügbar, so dass sich EWF-Kunden bis spätestens 30.09.2011 dafür entscheiden können.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller erläutert das neue Angebot: "Bedingt durch die bereits heute höheren Beschaffungspreise für das Jahr 2013 sind die Kosten im neuen "Easy Konstant 2013" derzeit etwas höher als beim "EWF Easy Gas". EWF kann aber bei der Vertragslaufzeit über 24 Monate gezielt die Mengen beschaffen und diese Planungssicherheit mit einem garantiert unveränderlichen Festpreis an die Kunden weitergeben."

Wie beim Tarif "EWF Easy Gas" gilt auch für "Easy Konstant 2013" ausschließlich das Lastschriftverfahren, das mehr als 95 Prozent der EWF-Kunden bereits nutzen. Zusätzliche "Abrechnungs-Dienstleistungen", die die meisten Erdgaskunden in der Regel selten in Anspruch nehmen, stellt EWF separat in Rechnung. Hierzu zählen eine auf Kundenwunsch zu erstellende Zwischenabrechnung, eine Rechnungskorrektur aufgrund falscher Mitteilungen durch den Kunden oder die Anforderung eines Rechnungsduplikates.

Keine Zählerablesung - Kunden erhalten Infoschreiben

Die Zählerstände zum 1. Oktober 2011 werden von EWF nicht abgelesen, sondern nach dem sogenannten Gradtagszahlverfahren zeit- und temperaturabhängig ermittelt: Diese rechnerische Verbrauchsabgrenzung hat sich bewährt und ist sehr zuverlässig. Kunden können ihren Zählerstand zum 30. September 2011 aber gerne schriftlich mitteilen: Per E-Mail (zaehlerstaende@ewf.de), Brief oder Telefax oder online unter www.ewf.de/service.

Alle Erdgaskunden der EWF erhalten in den nächsten Tagen ein persönliches Schreiben zu den aktuellen Preisänderungen. Bei Fragen zu den Tarifen der EWF, zu dem neuen Festpreisangebot "Easy Konstant 2013" oder zu den Serviceangeboten stehen die Mitarbeiter der EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach gerne zur Verfügung. Hier können sich EWF-Kunden auch individuell und kostenfrei zu Möglichkeiten der Energieeinsparung beraten lassen.