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Meldungen / Termine

Allgemeine Informationen



08.01.2013

nach obenNeueröffnung EWF-Kundenzentrum Battenberg

Battenberg, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Kassel. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) eröffnete am ersten Arbeitstag des Jahres 2013 wie angekündigt mit dem Kundenzentrum in Battenberg ihr sechstes Servicezentrum in der Region. Vom Kundenzentrum Battenberg aus werden die Strom- und Erdgaskunden der EWF im Oberen Edertal betreut. Zur offiziellen Eröffnung am Dienstag, 8. Januar 2013 gratulierten zahlreiche Gäste aus Battenberg und den umliegenden Kommunen sowie die am ersten Bauabschnitt beteiligten Handwerksbetriebe, die größtenteils aus Battenberg und Umgebung kommen.

Landrat Dr. Reinhard Kubat, Vorsitzender des EWF-Aufsichtsrates, begrüßte die anwesenden Gäste und die Vertreter der Presse.

Dieser erste Teil, das Kundenbüro, wurde bereits am ersten Arbeitstag des Jahres von Kunden aus Bromskirchen, Hatzfeld und Battenberg eifrig genutzt.

Es wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Die EWF-Kundenberaterinnen Regina Becker und Sylwia Marczynski – beide wohnen in Battenberg - haben sich intensiv auf ihre Beratungstätigkeit für die EWF-Kunden und alle, die es werden wollen, vorbereitet. Das Kundenzentrum in Battenberg ist montags bis mittwochs jeweils von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet; donnerstags von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:15 Uhr; freitags von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr; Tel. 06452 93161-0.

Der zweite Bauabschnitt – der technische Stützpunkt der EWF für das Obere Edertal – wird sich direkt anschließen: EWF hat hierfür im Gebäude neben der Neuburg das Obergeschoss angemietet, das ebenfalls unter Leitung des Architekturbüros Roth (anwesend: Architekt Fritz Roth und Architekt Helmut Henk) umgestaltet werden wird. Auch für diesen zweiten Bauabschnitt beauftragt EWF Handwerksbetriebe aus Battenberg und Umgebung. EWF investiert insgesamt rund 500.000 Euro für beide Bauabschnitte.

EWF arbeitet mit Hochdruck daran, um mit dem Noch-Netzbetreiber E.ON-Mitte Zeitpunkt und Konditionen des Netzübergangs zu vereinbaren, damit EWF so schnell wie möglich auch den technischen Service für alle neuen Konzessionsgebiete liefern kann. – In Bromskirchen betreibt EWF bereits ein neu errichtetes Erdgas-Netz.

Bevor als Zeichen eines neuen Meilensteins für EWF - wieder einmal - ein Band durchschnitten wurde, kamen nach Bürgermeister Heinfried Horsel die Bürgermeister der Nachbargemeinden zu Wort. Sowohl Battenberg als auch Bromskirchen und Hatzfeld haben langfristige Konzessionsverträge mit EWF geschlossen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller dankte für das in die EWF gesetzte Vertrauen und lud ein: "Die Einwohner der Kommunen Battenberg, Bromskirchen, Hatzfeld und den übrigen neuen Konzessionsgemeinden der EWF können durch die Wahl des regionalen Energiedienstleistungsunternehmens EWF als Stromlieferant etwas für die Stärkung der Kommunen und für die Schonung des eigenen Geldbeutels tun: EWF bietet Strompreise, die im bundesweiten Vergleich kaum günstiger sein können."


27.09.2012

nach obenEWF erhöht den Preis an der Erdgastankstelle auf 75 Cent

Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar, Korbach. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert, dass am 1. Oktober an den Erdgastankstellen in Bad Wildungen, Bad Arolsen, Fritzlar und Korbach der Preis für ein Kilogramm Erdgas auf 1,129 Euro steigt.

Ein Liter Sprit für 75 Cent, das klingt zu schön, um wahr zu sein. Und doch ist es tägliche Realität, an mehr als 900 Erdgastankstellen in Deutschland. Auch an den vier Erdgastankstellen der EWF: In Bad Arolsen (Tankstelle Klapp), Bad Wildungen (Shell-Tankstelle), Fritzlar (Aral-Tankstelle) und Korbach (Tankzentrum Grebe) kostet ein Kilogramm Erdgas ab 1. Oktober 1,129 Euro. Umgerechnet auf den Energiegehalt von Benzin ergibt sich ein Literpreis von 75 Cent, denn in einem Kilogramm Erdgas stecken eineinhalb Liter Super. Wird der Energiegehalt eines Kilogramms Erdgas umgerechnet auf Diesel, so ergibt sich ein Vergleichspreis von 87 Cent pro Liter. Rechnet man auf den Energieinhalt von Flüssiggas (Autogas) um, so ergibt sich ein Vergleichspreis von knapp 57 Cent pro Liter. Auch hier liegt Erdgas also ganz klar vorne.

Fahren für die Hälfte

Ursache für die Ersparnis: Aufgrund der günstigen Umwelteigenschaften beträgt die Mineralölsteuer beim Erdgasauto nur ein Viertel von dem, was für einen vergleichbaren Benziner fällig ist. Und das auf lange Zeit. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept verpflichtet, Erdgasfahrzeuge noch mehr zu fördern. So soll Erdgas mit einem Bio-Anteil über 2018 hinaus begünstigt bleiben.

Erdgasautos für jeden Anspruch

Bis wir alle Strom tanken, wird es noch eine Weile dauern. Wer schon heute seine Spritkosten halbieren will, steigt auf Erdgas um. Die Reichweite der Autos wird immer größer, Turbolader sorgen für anspreche Fahrleistungen. Und für jeden Anspruch gibt es serienmäßig ausgestattete Erdgasautos:

So braucht der Cityflitzer Fiat Panda Twin Air Turbo Natural Power mit einer Reichweite von 310 Kilometern nur 3,1 Kilogramm Erdgas pro 100 Kilometern, was 3,49 Euro Kosten entspricht.

Der Familienvan Opel Zafira Tourer 1,6 CNG Turbo mit 150 PS/110 kW kommt mit Erdgas im Tank 530 Kilometer weit und braucht 4,7 kg Erdgas für 5,31 Euro pro 100 Kilometer.

Die Reichweite des VW-Passat Variant TSI EcoFuel mit Erdgas beträgt 460 Kilometer. Die Gesamtreichweite würde 940 Kilometer betragen, wenn der Benzintank genutzt würde. Doch bei einem Verbrauch von nur 4,3 kg Erdgas pro 100 Kilometern (Kosten: 4,85 Euro) wird der flotte Volkswagen mit 150 PS/110 KW seine Stärken im Erdgasantrieb ausspielen: Eine Vergleichsrechnung zeigt deutliche Vorteile beim CO2-Ausstoß und vor allem bei den Gesamtkosten im Vergleich von Erdgasmodell sowohl zu Dieselvariante als auch zum Benziner. (Quelle: Erdgas mobil).

Deutlich niedrigere Abgaswerte

Da Erdgasfahrzeuge rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) pro gefahrenem Kilometer in die Luft pusten, sind Erdgasfahrzeuge auch bei der Kfz-Steuer begünstigt. Darüber hinaus blasen Erdgasautos gegenüber einem Benziner drei Viertel weniger Kohlenmonoxid und ein Fünftel weniger Kohlenwasserstoffe in die Luft, gegenüber einem Diesel obendrein 100 Prozent weniger Rußpartikel. Aufgrund der niedrigen Emissionen sind auch kommende, verschärfte Abgasnormen kein Problem. EWF-Berater Frank Schmittmann (Tel. 05631 955-0) informiert gerne über das EWF-Förderprogramm: Wer sich ein neues Erdgasfahrzeug kauft oder ein höchstens fünf Jahre altes Fahrzeug auf Erdgas umrüstet, wird von der EWF mit einem Tankgutschein im Wert von 500 Euro unterstützt.


27.09.2012

Breuna unterzeichnet Konzessionsvertrag Erdgas

nach obenBreuna entscheidet sich für EWF

Breuna, Landkreise Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder. Nachdem die Mitglieder des Gemeindevorstands und der Gemeindevertretung der Gemeinde Breuna der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) das Vertrauen ausgesprochen hatten, konnte am Donnerstag, 27. September 2012, der ab 1. März 2013 für 20 Jahre geltende Konzessionsvertrag Erdgas unterschrieben werden.

Mit der Unterschrift unter den Konzessionsvertrag Erdgas erteilt die Gemeinde Breuna dem regionalen Energiedienstleistungsunternehmen die Genehmigung, Straßen, Wege und Plätze für die Verlegung von Versorgungsleitungen zu nutzen. Gleichzeitig überträgt die Stadt der EWF ab 1. März 2013 die Verantwortung für den Aufbau eines Erdgasnetzes und dessen sicheren Betrieb.

Die Gemeinde Breuna mit ihren Ortsteilen Breuna, Niederlistingen, Oberlistingen, Rhöda und Wettesingen wurde bei der Unterzeichnung des Konzessionsvertrages Erdgas ebenso wie schon bei der Unterzeichnung des Konzessionsvertrages Strom am 5.12.2011 durch Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann und Ersten Beigeordneten Wolfgang Mende vertreten. EWF wurde vertreten durch Geschäftsführer Stefan Schaller und Prokuristin Inken Barth.

Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann bekräftigt die Entscheidung: "Die Gemeinde Breuna hat Vertrauen in die EWF und ist überzeugt, sich mit EWF für den richtigen Partner entschieden zu haben. Die technische Kompetenz und die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Menschen, die Serviceorientierung und die Wettbewerbsstärke des regionalen Energiedienstleistungsunternehmens EWF haben uns überzeugt."

Diese Überzeugung trug unter anderem dazu bei, dass die Gemeinde Breuna als erste Kommune außerhalb des Landkreises Waldeck-Frankenberg die Gelegenheit nutzte, und dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimme beitrat. Der Zweckverband legt dieses Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ein und erhält dafür zusätzliche Geschäftsanteile. Neben Breuna gehören dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg der Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Städte Korbach, Fritzlar, Volkmarsen, Bad Arolsen, und Bad Wildungen sowie die Kommunen Diemelsee, Vöhl, Bromskirchen, Edertal, Hatzfeld, Lichtenfels, Twistetal, Frankenau, Diemelstadt und Willingen als Verbandsmitglieder an. Der Zweckverband ist mit 54,2 Prozent neben der Thüga AG (45,8 %) Anteilseigner der EWF. Bereits jetzt kommt ein Großteil der Gewinne und Investitionen der EWF der Region zugute.

EWF baut Erdgasnetz komplett neu auf

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller dankte den Vertretern der Gemeinde Breuna für das ausgesprochene Vertrauen. Stefan Schaller kündigte an: "EWF wird im Jahr 2013 beginnen, die Erdgasversorgung für Breuna aufzubauen. Bereits in den nächsten Wochen wird der EWF-Erdgasberater Frank Schmittmann das Interesse der Haushalts- und Gewerbekunden an einer Erdgasversorgung ermitteln. Dass wir beim Ausbau des Erdgasnetzes Firmen aus der Region einsetzen, ist selbstverständlich." EWF garantiere nicht nur eine sichere und zuverlässige Strom- und Erdgasversorgung, sondern biete auch maßgeschneiderten Service und günstige Netznutzungsentgelte, von denen sowohl die Wirtschaft als auch die Bürger Breunas unmittelbar profitieren. Denn die Investitionen des Unternehmens kommen der Region zugute, darüber hinaus fließen die Gewinne des Unternehmens mehrheitlich in die Region. Diese Beiträge helfen, die finanziellen Lasten der Kommunen zu reduzieren

Gemeinsam mit den Mitgliedern der kommunalen Gremien ist Bürgermeister Henkelmann überzeugt, dass mit EWF nicht nur ein dezentraler Energieversorger gefunden worden sei, sondern dass EWF für Breuna eine zukunftsorientierte Energieinfrastruktur schaffen wird. EWF wird nicht nur für die rund 4.000 Bürger, sondern auch für alle Gewerbe- und Industriebetriebe ein verlässlicher Partner sein, der mit laufenden Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen eine zukunftsorientierte Erdgasversorgung aufbauen wird. Bürgermeister Henkelmann betont: "Denn als kommunal ausgerichtetes Unternehmen weiß EWF ganz genau, was für eine nordhessische Gemeinde wichtig ist. Wir freuen uns auf die konstruktive Zusammenarbeit."

EWF-Stützpunkt in unmittelbarer Nachbarschaft

Die Präsenz der EWF vor Ort wird als entscheidender Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger gesehen, denn EWF hat in Volkmarsen einen Stützpunkt. Von hier aus werden auf kurzem Wege auch die benachbarten Städte und Gemeinden erreicht, die sich ebenfalls langfristig für EWF als Partner entschieden haben: EWF eröffnete bereits 2011 ein neues Kundenzentrum im denkmalgeschützten alten Bahnhofsgebäude.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit für das Gemeinwohl

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen: Neben zahlreichen Konzessionen zur Stromversorgung wurden EWF auch Konzessionen für die Erdgasversorgung übertragen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Infrastruktur der Region zeigten: In Vöhl begann EWF im Jahr 2010 mit dem Aufbau der Erdgasversorgung im Ortsteil Dorfitter. In der Gemeinde Bromskirchen baute EWF im Jahr 2011 innerhalb von nur vier Monaten ein neues Erdgasnetz auf.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist sicher, dass die Bewohner aller neu versorgten Gebiete rasch direkt und indirekt von der Partnerschaft mit EWF profitieren werden: "Jeder Erdgaskunde kann sich frei entscheiden unter zahlreichen Anbietern. Doch ich bin sicher, dass die Angebote der EWF überzeugen: Mit fairen und transparenten Preisen und maßgeschneidertem Service vor Ort."

Hintergrundinformation:

Kommunale Familie wächst

Mit dem Beitritt der Gemeinde Breuna (500.000 Euro) als Mitglied des Zweckverbandes Energie Waldeck-Frankenberg steigt nicht nur der Einfluss der kommunalen Familie auf alle Entscheidungen, die EWF betreffen. Die Kommunen erhalten auch die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hat die VEW gegründet. Der vertraute Name steht für die neue Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, kurz VEW.

EWF und VEW als Motor der Energiewende in der Region

Die VEW widmet erstrangig den sogenannten "Erneuerbaren Energieformen" ihren Firmenzweck. Die Gesellschaft orientiert sich dabei gleichermaßen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Hierfür legte das Verbandsmitglied Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimmen einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro in den Zweckverband ein. Der Anteil des Verbandsmitglieds Landkreis Waldeck-Frankenberg erhöht sich somit auf 1.005 Anteile. Parallel dazu erhalten die übrigen Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ebenfalls an der VEW zu partizipieren.

EWF im Kurzportrait (Zahlen 2011)

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) derzeit 75.500 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.250 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie große Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 121.000 Menschen. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 170 Millionen Euro. Mehr als 18 Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten. Neben der reibungslosen Energieversorgung ist das Unternehmen auch für den Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach und im Henkelbad in Vöhl zuständig. Darüber hinaus bestehen Bäderkooperationen mit den Kommunen Diemelsee und Diemelstadt.

Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes (2.787 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, sechs Umspannwerke, 919 Umspannstationen, 760 Kilometer Erdgasleitungen, 124 Erdgas-Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 193 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern) überwacht und gesteuert.

Für Kommunen und Wasserbeschaffungsverbände erstellt EWF Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 269 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 16 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert. Gleichzeitig setzt sich das Energiedienstleistungsunternehmen vor Ort für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen. EWF hat sich auf leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung spezialisiert. Hierfür ist es erforderlich, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. So schafft das Unternehmen Zusatznutzen für die Region. Gleichzeitig ist EWF als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen in besonderer Weise der Region verbunden. EWF engagiert sich als Sponsor zahlreicher sozialer, schulischer, kultureller und sportlicher Initiativen, wobei ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt werden.


31.08.2012

Weitere Beitritte zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg:

nach obenKommunale Familie packt Energiewende an

Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel, Landkreis Schwalm-Eder: Die Weichen für die Energiewende in der Region sind gestellt. Immer mehr Kommunen im Landkreis beteiligen sich am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg und damit auch an der Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH (VEW). Die Gemeinde Willingen und die beiden Städte Diemelstadt und Frankenau treten dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg bei gegen Gewähr von Sitz und Stimme. Die drei Kommunen beteiligen sich mit insgesamt zwei Millionen Euro Bareinlage an dem Zweckverband.

Der Zweckverband legt dieses Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ein und erhält dafür zusätzliche Geschäftsanteile. Dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gehörten bisher der Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Stadt Korbach, die Stadt Fritzlar sowie die Gemeinde Vöhl als Verbandsmitglieder an. Bereits zum 1. Januar 2012 traten die Kommunen Bad Arolsen, Breuna, Diemelsee, Edertal, Lichtenfels, Twistetal und Volkmarsen mit insgesamt sechs Millionen Bareinlage dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg bei. Im Juli dieses Jahres erhöht die Gemeinde Vöhl ihre bereits bestehende Beteiligung und die Gemeinde Bromskirchen sowie die Städte Hatzfeld und Bad Wildungen traten dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ebenfalls bei gegen Gewähr von Sitz und Stimme. Diese vier Kommunen beteiligten sich mit insgesamt 2,5 Millionen Euro Bareinlage an dem Zweckverband.

Bereits jetzt kommt ein Großteil der Gewinne und Investitionen der EWF der Region zugute. Der Zweckverband ist mit 54,2 Prozent Anteilseigner der EWF. Die restlichen Anteile, 45,8 Prozent, hält die Thüga AG, die sich in ausschließlich kommunaler Hand befindet.

Landrat Dr. Reinhard Kubat als Architekt der Energiewende in der Region hieß die neuen Mitglieder des Zweckverbandes in der kommunalen Familie willkommen: "Der Ausstieg aus der Atomenergie und die damit eingeleitete Energiewende zur Versorgung aus erneuerbaren Quellen sowie der Klimawandel sind komplexe Herausforderungen, deren Bewältigung ein Zusammenwirken zahlreicher Akteure voraussetzt. Die Energiewende kann nur mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam umgesetzt werden. Den Kommunen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, denn hier müssen die alternativen Energien angesiedelt, die Stromtrassen gebaut, die Infra- und Speicherstruktur geschaffen werden und hier wird der Strom verbraucht. Daher ist eine enge Einbindung der Kommunen und eine Stärkung deren Handlungsspielraums erforderlich. Der Beitritt von Städten und Gemeinden zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Beteiligung der Gemeinden des Landkreises an Projekten der Erneuerbaren Energien. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung geleistet werden. Das ist eine gute Sache."

Stimmen der neuen Anteilseigner

Bürgermeister Elmar Schröder, Diemelstadt: "Die Stadt Diemelstadt verfügt bereits sehr lange über positive Erfahrung mit EWF. Deshalb wurde in Diemelstadt auch eine einstimmige Entscheidung – über alle Fraktionen hinweg – getroffen, dem Zweckverband beizutreten. Als Teamspieler fühlen wir Diemelstädter uns hier gut aufgehoben. Eventuell wird Diemelstadt später einen weiteren Anteil am Zweckverband erwerben. Wir sehen der zukünftigen Zusammenarbeit mit EWF sehr positiv entgegen."

Erster Stadtrat Dieter Oderwald, Diemelstadt: "Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit EWF. Wir sind überzeugt, dass alles in unserem Sinne läuft".

Bürgermeister Björn Brede, Frankenau: "Die Stadt Frankenau erhält Sitz und Stimme im Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg. Die Kommune und somit die Bürger erhalten direkten Einfluss auf die Energiebranche hier vor Ort, so dass die Gewinne hier in der Region bleiben."

Erster Stadtrat Norbert Geisler, Frankenau: "Wichtig ist für die Bürger, dass sie nicht nur die Entwicklung des Unternehmens vor Ort verfolgen können, sondern vor allem, dass EWF kein anonymes Großunternehmen ist. Es besteht der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort. Die Identität ist wieder da."

Bürgermeister Thomas Trachte, Willingen: "Die Gemeinde Willingen freut sich über die gefassten Beschlüsse. Wir sind überzeugt, dass wir uns an einem zukunftsweisenden Unternehmen beteiligen, und dass die Beteiligung zum wirtschaftlichen Vorteil von Willingen sein wird."

Erster Beigeordneter Manfred Stremme, Willingen: "Wir vertrauen darauf, dass EWF in Geschäftsfeldern tätig ist, die sehr zukunftsorientiert sind, da sie Basisressourcen bearbeitet: Die gesamte Palette der Energie, auch erneuerbare Energiequellen, die mit Sicherheit in Zukunft noch mehr Bedeutung erlangen werden. Wir fühlen uns hier gut aufgehoben: EWF hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie solide wirtschaftet und wir sind überzeugt, dass sie auch in Zukunft zum Vorteil der Kommune wirtschaften wird."

EWF bereitet Kundenzentrum in Battenberg vor

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen und wird das Netzgebiet vergrößern: Stadt Volkmarsen und Gemeinde Vöhl hatten zuvor Teilkonzessionen an E.ON vergeben und entschieden sich ganz für EWF. Neben Breuna wird EWF auch in Wahlsburg (Weser), in Trendelburg sowie den Waldeck-Frankenberger Städten und Gemeinden Battenberg, Bromskirchen, Frankenau und Hatzfeld für den Stromnetzbetrieb die Verantwortung übernehmen. Die Konzession für die Erdgasversorgung in Bromskirchen übernahm EWF bereits 2011 und baute in knapp vier Monaten ein Erdgasnetz auf.

Vom EWF-Stützpunkt in Volkmarsen aus werden EWF-Mitarbeiter die nordöstlich gelegenen EWF-Netzgebiete betreuen. Für das Obere Edertal baut EWF einen Stützpunkt in Battenberg auf, wo ab Januar 2013 die beiden EWF-Kundenberaterinnen Regina Becker und Sylwia Marczynski im EWF-Kundenzentrum für alle Fragen rund um das Thema Energie zur Verfügung stehen werden.

Kommunale Familie wächst

Mit dem Beitritt der Gemeinde Willingen (1.000.000 Euro) sowie der Städte Diemelstadt (500.000 Euro) und Frankenau (500.000 Euro) steigt nicht nur der Einfluss der kommunalen Familie auf alle Entscheidungen, die EWF betreffen. Die Kommunen erhalten auch die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hat die VEW gegründet. Der vertraute Name steht für die neue Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, kurz VEW.

EWF und VEW als Motor der Energiewende in der Region

Die VEW widmet erstrangig den sogenannten "Erneuerbaren Energieformen" ihren Firmenzweck. Die Gesellschaft orientiert sich dabei gleichermaßen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Hierfür legte das Verbandsmitglied Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimmen einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro in den Zweckverband ein. Der Anteil des Verbandsmitglieds Landkreis Waldeck-Frankenberg erhöht sich somit auf 1.005 Anteile. Parallel dazu erhalten die übrigen Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ebenfalls an der VEW zu partizipieren.


08.08.2012

nach obenWasserkraftnutzung am Mühlengraben in Fritzlar

Fritzlar: Die Erzeugung umweltschonender Energie hat in Fritzlar eine lange Tradition. Seit 1899 wird in Fritzlar Elektrizität aus Wasserkraft gewonnen. Kontinuierliche Investitionen und tägliche Wartungsarbeiten sichern nachhaltig den Erhalt der Anlagen.

Um den Bürgerinnen und Bürgern kostengünstige Energie liefern zu können, wurden Ende des 19. Jahrhunderts entlang des 2,8 Kilometer langen Mühlengrabens Wasserkraftwerke gebaut und so das aus dem Edersee kommende Wasser nutzbar gemacht. In den Wasserkraftanlagen "Wiesenweg" und "Schlichgasse" (Klostermühle) werden heute pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt. (2011: 2,4 Mio. kWh / 2010: 2,9 Mio. kWh / 2009: 2,5 Mio. kWh). Diese Strommenge deckt den Strombedarf von 550 Haushalten bzw. den Strombedarf der Kernstadt Fritzlar rein rechnerisch knapp sechs Prozent des Strombedarfs der Kernstadt Fritzlar.

Mühlengraben im Wandel der Jahrhunderte

Der Mühlengraben, der seit Jahrhunderten das Bild des südlichen Fritzlar prägt, wird durch laufende Sanierungsarbeiten und landschaftspflegerische Maßnahmen der EWF in seiner bisherigen Form erhalten. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zur Befestigung der Ufer und regelmäßige Reinigungsarbeiten sorgen dafür, dass auch in Zukunft elektrische Energie durch das Wasser des Mühlengrabens erzeugt werden kann. So wurden seit 2007 allein in den Mühlengraben jährlich durchschnittlich 100.000 Euro investiert, um den Betrieb nachhaltig gewährleisten zu können. Im Jahr 2011 hatte TÜV-Nord den Ederwehr-Betriebsgraben auf die Betriebs- und Personensicherheit überprüft. Dabei waren Sicherheitsmängel an der automatisch anlaufenden Schützenanlage am Ederwehr-Betriebsgraben hinsichtlich des Personenschutzes gegenüber Passanten festgestellt worden. Der Betriebsweg über den Mühlengraben musste auf die TÜV-Anweisung hin aus Sicherheitsgründen mit einem Zaun gesichert werden. Mittlerweile konnte mit einer Fußgängerbrücke Ersatz geschaffen werden. Im Jahr 2013 müssen zwei Schützentafeln an der Anlage Klostermühle erneuert werden. Im Laufe der nächsten fünf Jahre müssen die beiden Turbinen in der Wasserkraftanlage am Wiesenweg ersetzt werden, mit einer Investitionssumme von mehr als 300.000 Euro.

Tägliche Wartung der Anlagen

Über die Schützentafeln wird die Wassermenge im Betriebsgraben so reguliert, dass stets der Mindestwasserpegel in der Eder und der Wasserstand für die benachbarte Fischzucht sichergestellt sind. Die Einstellung erfolgt automatisch über Wasserspiegel-Sensoren. Die technischen Anlagen am Mühlengraben sind videoüberwacht und werden von der EWF-Netzleitstelle aus kontrolliert. Dennoch müssen täglich - selbstverständlich auch an Wochenenden und Feiertagen - durchschnittlich zwei Stunden für Wartungsarbeiten aufgewendet werden: So muss zum Beispiel Schwemmgut entsorgt werden. Auch übermäßig wachsendes Schilf überfordert die Reinigungsanlage.

Stadt Fritzlar beteiligte sich 2007 am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg.

Die Stadt Fritzlar beteiligte sich im Jahr 2007 am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg. Die Stadtverordneten hatten während der Sitzung am 05. Juli 2007 einstimmig der Vereinbarung zur Zusammenführung der Stadtwerke Fritzlar GmbH (SWF) mit der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) zugestimmt. Mit der Handelsregistereintragung wurde die Verschmelzung rückwirkend zum 01.01.2007 wirksam.

Die Stadt Fritzlar entschied sich bewusst für die horizontale Kooperation unter dem Dach der EWF. Dieser Ansatz bewahrt die lokale Identität, ohne dabei Größenvorteile aufzugeben. Diese Entscheidung fiel auch auf Grundlage der Überzeugung, dass zu einer aktiven Stadt auch eine zukunftsorientierte und leistungsstarke Energieversorgung gehört. Die neue Partnerschaft trug zur Stärkung der regionalen Marktposition des Unternehmens sowie dessen Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit bei.


02.08.2012

nach obenNeue EWF-Erdgastankstelle in Fritzlar: Tanken für 74 Cent pro Liter

Fritzlar: Mit der neuen Erdgastankstelle auf dem Gelände der Aral-Tankstelle in der Giessener Straße 60 öffnet im Gebiet der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) bereits die vierte Erdgastankstelle. Und die Erdgas-Treibstoffmenge, die einem Liter Benzin entspricht, kostet dort 74 Cent.

Bürgermeister Hartmut Spogat nahm am 31. Juli um 14 Uhr die neue Erdgastankstelle offiziell in Betrieb. "Das ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Angebot, das unser Partner EWF mit der neuen Erdgastankstelle hier für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fritzlar geschaffen hat, begrüße ich sehr".

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller bedankte sich bei Tankstellenpächter Thomas Missing und dem Bezirksleiter der Aral-AG, Carsten Schmidt, mit deren freundlicher Unterstützung es gelang, die vierte EWF-Erdgastankstelle zu eröffnen: "Jetzt können die Bürger aus Fritzlar und Umgebung umweltschonendes Erdgas in unmittelbarer Nähe tanken. Fritzlarer Autohändler können ihren Kunden interessante Fahrzeugalternativen mit sparsamen Motoren anbieten. Die Gewerbebetriebe profitieren von den deutlichen Kostenvorteilen und vor allem zählen die Vorteile für Klima und Umwelt".

Tankstellenpächter Thomas Missing und seine zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Kunden der Tankstelle täglich 24 Stunden freundlichen Service und eine angenehme Umgebung. Thomas Missing berichtete von der täglich steigenden Zahl von Erdgasfahrern, die sein neues Angebot nutzen. Carsten Schmidt erläuterte: "Auf Tankstellen der ARAL-AG werden mittlerweile mehr als 200 Erdgastankstellen betrieben."

Ein Liter Sprit für 74 Cent, das klingt wie ein Autofahrermärchen aus längst vergangenen Tagen. Und doch ist es tägliche Realität, an mehr als 900 Erdgastankstellen in Deutschland. Auch an den vier Erdgastankstellen der EWF kostet ein Kilogramm Erdgas 1,099 Euro. Umgerechnet auf den Energiegehalt von Benzin ergibt sich ein Literpreis von knapp 74 Cent. Wird der Energiegehalt eines Kilogramms Erdgas umgerechnet auf Diesel, so ergibt sich ein Vergleichspreis von 83 Cent pro Liter. Rechnet man auf den Energieinhalt von Flüssiggas (Autogas) um, so ergibt sich ein Vergleichspreis von knapp 58 Cent pro Liter. Auch hier liegt Erdgas also ganz klar vorne.

Niemand fährt günstiger, was auch die Vergleichsrechnung zeigt, wie weit man mit 30 Euro beim Tanken kommt: Reichen 30 Euro mit Benzin für 312 Kilometer, mit Diesel für rund 400 Kilometer, mit Autogas für 480 Kilometer, so fährt ein Erdgasauto 682 Kilometer für diesen Betrag. (Quelle: Eigene Berechnungen).

Ursache für die Ersparnis: Aufgrund der günstigen Umwelteigenschaften beträgt die Mineralölsteuer beim Erdgasauto nur ein Viertel von dem, was für einen vergleichbaren Benziner fällig ist. Und das auf lange Zeit. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Energiekonzept verpflichtet, Erdgasfahrzeuge noch mehr zu fördern. So soll Erdgas mit einem Bio-Anteil über 2018 hinaus begünstigt bleiben.

Da Erdgasfahrzeuge rund 25 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) pro gefahrenem Kilometer in die Luft pusten, sind Erdgasfahrzeuge auch bei der Kfz-Steuer begünstigt. Darüber hinaus blasen Erdgasautos gegenüber einem Benziner drei Viertel weniger Kohlenmonoxid und ein Fünftel weniger Kohlenwasserstoffe in die Luft, gegenüber einem Diesel obendrein 100 Prozent weniger Rußpartikel. Aufgrund der niedrigen Emissionen sind auch kommende, verschärfte Abgasnormen kein Problem. Heute wird Erdgas als beste Brückentechnologie für Brennstoffzellen und Wasserstoff beurteilt.

Fünf Erdgastankstellen im EWF-Gebiet

Mit der Erdgastankstelle an der Shell-Station in Diemelstadt-Rhoden (Betreiber: EON Gas Mobil) und den EWF-Erdgastankstellen in Bad Wildungen, Bad Arolsen und Korbach gibt es also jetzt insgesamt fünf Erdgastankstellen in der Region.

Stefan Schaller betont: "EWF investiert nachhaltig in die Versorgungssicherheit sowie in die Infrastruktur der Region und schafft die Voraussetzungen für umweltschonende Energieerzeugungs- und Mobilitätskonzepte. Die Elektro- und Erdgastankstellen der EWF sind wichtige Bausteine zukunftsweisender Mobilitätskonzepte".


12.07.2012

nach obenEWF-Hinweis: Warnung vor Betrugsversuch am Telefon

Korbach, Waldeck-Frankenberg. Vor einem besonders dreisten Betrugsversuch warnt die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF): Unter dem Vorwand, Ökostrom im Auftrag der EWF anzubieten, rufe eine Frau bei Privatkunden an, die gleichzeitig Kundendaten und Bankverbindung der Privatpersonen erfrage.

EWF informiert, dass der heimische Energieversorger grundsätzlich keine Verträge am Telefon abschließe oder Bankdaten telefonisch erfrage.

EWF-Pressesprecherin Heike Bayerköhler rät dringend: "Schützen Sie sich vor Trickbetrügern, die sich als Mitarbeiter der EWF ausgeben und vor sogenannten Drückerkolonnen. EWF-Mitarbeiter können sich stets ausweisen. Sollten Zweifel bestehen, so empfiehlt EWF, sich sofort telefonisch zu vergewissern, ob jemand, der sich nicht eindeutig ausweisen kann, tatsächlich im Auftrag der EWF handelt (Tel. 05631 955-0)."

Tipps für Ihr Verhalten an der Haustür

  • Lassen Sie sich von Anbietern an der Haustür immer Personalausweis, Reisegewerbekarte und die Bescheinigung des Auftraggebers zeigen.
  • Lehnen Sie bei den geringsten Zweifeln alle Angebote ab.
  • Notieren Sie sich die Daten des Werbers sowie Datum und Uhrzeit des Gesprächs.
  • Benachrichtigen Sie ggf. die Polizei, die den Werber prüft und eventuell einen Platzverweis erteilt.

Möglichkeiten des Kunden bei Täuschung

  • Widerrufen Sie den Vertrag innerhalb von zwei Wochen oder
  • Fechten Sie den Vertrag aufgrund arglistiger Täuschung an.
  • Erheben Sie Strafanzeige wegen Betrugs, Nötigung oder Hausfriedensbruch.

Anmerkung: Zum Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften informieren auch die Verbraucherberatungsstellen.


27.06.2012

Weitere Beitritte zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg:

nach obenKommunale Familie gestaltet aktiv die Energiewende

Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel, Landkreis Schwalm-Eder: Die Gemeinde Vöhl erhöht ihre bereits bestehende Beteiligung und die Gemeinden Bromskirchen und Hatzfeld sowie die Stadt Bad Wildungen treten dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg bei gegen Gewähr von Sitz und Stimme. Die vier Kommunen beteiligen sich mit insgesamt 2,5 Millionen Euro Bareinlage an dem Zweckverband.

Der Zweckverband legt dieses Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ein und erhält dafür zusätzliche Geschäftsanteile. Dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gehörten bisher der Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Stadt Korbach, die Stadt Fritzlar sowie die Gemeinde Vöhl als Verbandsmitglieder an. Bereits zum 1. Januar 2012 traten die Kommunen Bad Arolsen, Breuna, Diemelsee, Edertal, Lichtenfels, Twistetal und Volkmarsen mit insgesamt sechs Millionen Bareinlage dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg bei. Bereits jetzt kommt ein Großteil der Gewinne und Investitionen der EWF der Region zugute und Beitritte weiterer Kommunen zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg wurden bereits beschlossen. Der Zweckverband ist zum 1. Juli 2012 mit 53,7 Prozent Anteilseigner der EWF. Die restlichen Anteile, 46,3 Prozent, hält die Thüga AG, die sich in ausschließlich kommunaler Hand befindet.

Landrat Dr. Reinhard Kubat begrüßt ausdrücklich den Beitritt weiterer Kommunen zum Zweckverband: "Der Ausstieg aus der Atomenergie und die damit eingeleitete Energiewende zur Versorgung aus erneuerbaren Quellen sowie der Klimawandel sind komplexe Herausforderungen, deren Bewältigung ein Zusammenwirken zahlreicher Akteure voraussetzt. Die Energiewende kann nur mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam umgesetzt werden. Den Kommunen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, denn hier müssen die alternativen Energien angesiedelt, die Stromtrassen gebaut, die Infra- und Speicherstruktur geschaffen werden und hier wird der Strom verbraucht. Daher ist eine enge Einbindung der Kommunen und eine Stärkung deren Handlungsspielraums erforderlich. Der Beitritt weiterer Städte und Gemeinden zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Beteiligung der Gemeinden des Landkreises an Projekten der Erneuerbaren Energien. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung geleistet werden."

Stimmen der neuen Anteilseigner

Bürgermeister Volker Zimmermann, Bad Wildungen: "Anfang des Jahrtausends wurden Anteile der damaligen VEW durch die Stadt Bad Wildungen verkauft, um andere Investitionen tätigen zu können. Trotz dieser - stets umstrittenen - Entscheidung der Stadt Bad Wildungen hörte die gute Zusammenarbeit zwischen EWF und Stadt Bad Wildungen nie auf: Besonders deutlich wurde diese vor allem im Bereich der Wärmeversorgung für das Staatsbad, wofür mit EWF eine sehr gute Lösung gefunden werden konnte. Die Stadt Bad Wildungen sieht die Beteiligung am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg als Anlage mit guter Rentabilität. Es ist uns wichtig, dass Bad Wildungen am regionalen Energieversorgungsunternehmen und auch an der Energieerzeugung beteiligt ist. Dies stärkt das Unternehmen EWF, stärkt die Stadt und stärkt den Landkreis. Weiterhin ist es wichtig im umkämpften Energiemarkt wettbewerbsfähig zu sein. Dies geht im kommunalen Bereich nur gemeinsam. Und wir wollen als Kommune Einfluss nehmen auf die Energiewende, von der jeder Bürger profitieren soll. Gleichzeitig muss Energiesicherheit auch bezahlbare Energie bieten."

Bart van der Meer, Erster Stadtrat der Stadt Bad Wildungen unterstreicht: "Mit der Beteiligung kann die Stadt auf Unternehmensentscheidungen Einfluss nehmen. Die kommunale Selbstbestimmung und die Gemeinsamkeit im Landkreis sind uns sehr wichtig. Gleichzeitig haben wir die Möglichkeit, uns an Windkraftanlagen zu beteiligen, auch wenn rund um Bad Wildungen keine geeigneten Standorte zur Verfügung stehen."

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Bromskirchen: "Die EWF hat für Bromskirchen vor Ort eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. In eineinhalb Jahren der Zusammenarbeit haben wir mit EWF die allerbesten Erfahrungen gemacht. Wir sehen EWF als den richtigen Partner in der Energiewende an."

Wolfgang Kreis, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bromskirchen sieht die Beteiligung am Zweckverband als Investition in die Zukunft, mit langfristig sicheren Einnahmen: "Hätten unsere Vorfahren keine Eichen gepflanzt, könnten wir heute kein Holz ernten!"

Bürgermeister Uwe Ermisch, Hatzfeld: "EWF ist ein kommunales Unternehmen. Unsere Beteiligung ist auch mit Erwartungshaltungen verbunden. Besonders positiv ist für uns die Präsenz der EWF vor Ort. Wir erwarten eine positive Weiterentwicklung der Kommune gemeinsam mit dem kommunalen Energieversorger EWF."

Gerhard Kerstein, Erster Stadtrat der Gemeinde Hatzfeld betont: "Neben der Präsenz vor Ort ist uns die Schaffung von Arbeitsplätzen sehr wichtig."

Bürgermeister Harald Plünnecke, Vöhl, unterstreicht mit Nachdruck: "Die Gemeinde Vöhl ist bereits seit 2011 Mitglied des Zweckverbandes Energie Waldeck-Frankenberg und wir sehen die Erhöhung der Einlagen keinesfalls als Risikokapital, sondern als Investition in die Zukunft, insbesondere im Zusammenhang mit der vom Kreistag beschlossenen Energiewende, mit der der Zweckverband beauftragt wurde. Die kommunale Familie wächst weiter. Und mir ist um unsere Einlage nicht bange, denn diese ist in guten und sicheren Händen. Jeder Cent Gewinn entlastet die Kommunen bei der Kreisumlage."

EWF im Kurzportrait (Zahlen 2011)

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) derzeit 75.500 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.250 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie große Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 121.000 Menschen. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 170 Millionen Euro. Mehr als 18 Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten. Neben der reibungslosen Energieversorgung ist das Unternehmen auch für den Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach und im Henkelbad in Vöhl zuständig. Darüber hinaus bestehen Bäderkooperationen mit den Kommunen Diemelsee und Diemelstadt.

Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes (2.787 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, sechs Umspannwerke, 919 Umspannstationen, 760 Kilometer Erdgasleitungen, 124 Erdgas-Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 193 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern) überwacht und gesteuert.

Für Kommunen und Wasserbeschaffungsverbände erstellt EWF Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 269 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 16 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert. Gleichzeitig setzt sich das Energiedienstleistungsunternehmen vor Ort für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen. EWF hat sich auf leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung spezialisiert. Hierfür ist es erforderlich, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. So schafft das Unternehmen Zusatznutzen für die Region. Gleichzeitig ist EWF als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen in besonderer Weise der Region verbunden. EWF engagiert sich als Sponsor zahlreicher sozialer, schulischer, kultureller und sportlicher Initiativen, wobei ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt werden.

EWF-Netzgebiet wächst mit neuen Konzessionen

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen und wird damit das Netzgebiet erheblich vergrößern: Die Stadt Volkmarsen und die Gemeinde Vöhl entschieden sich ganz für EWF. Zuvor hatten sie Teilkonzessionen an EWF und E.ON vergeben.

Neben Breuna wird EWF auch in Wahlsburg (Weser), in Trendelburg sowie den Waldeck-Frankenberger Städten und Gemeinden Battenberg, Bromskirchen, Frankenau und Hatzfeld für den Stromnetzbetrieb die Verantwortung übernehmen. Die Konzession für die Erdgasversorgung in Bromskirchen übernahm EWF bereits Anfang des Jahres und baute in knapp vier Monaten ein Erdgasnetz auf. Ein neues Erdgasnetz baut EWF derzeit auch in der Gemeinde Vöhl auf.

Vom EWF-Stützpunkt in Volkmarsen aus, der Anfang Dezember 2011 im grundsanierten Bahnhofsgebäude eröffnet wurde, werden EWF-Mitarbeiter die nordöstlich gelegenen EWF-Netzgebiete betreuen. Für das Obere Edertal baut EWF einen Stützpunkt in Battenberg auf.

Allein für den Stützpunkt in Volkmarsen hat EWF bereits drei Mitarbeiter neu eingestellt. Mindestens zwei weitere werden kurzfristig folgen. Auch für den Stützpunkt in Battenberg wurden bereits drei Mitarbeiter eingestellt, die sich derzeit auf ihre künftigen Aufgaben vorbereiten.

Kommunale Familie wächst

Mit der erweiterten Beteiligung der Gemeinde Vöhl (zusätzlich 500.000 Euro, insgesamt eine Million Euro) sowie dem Beitritt der Gemeinden Bromskirchen (500.000 Euro), Hatzfeld (500.000 Euro) und der Stadt Bad Wildungen (eine Million Euro) steigt nicht nur der Einfluss der kommunalen Familie auf alle Entscheidungen, die EWF betreffen. Die Kommunen erhalten auch die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hat die VEW gegründet. Der vertraute Name steht für die neue Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, kurz VEW.

EWF und VEW als Motor der Energiewende in der Region

Die Erneuerbare Energien Dachgesellschaft, die als Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH gegründet wurde, wird ihren lokalen Beitrag zur Minderung der Treibhausemissionen und zum Ausstieg aus der atomaren Energieerzeugung sowie der Schonung fossiler Energieressourcen für künftige Generationen leisten. Deshalb widmet die Gesellschaft erstrangig den sogenannten "Erneuerbaren Energieformen" ihren Firmenzweck. Die Gesellschaft orientiert sich dabei gleichermaßen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Hierfür legt das Verbandsmitglied Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimmen einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro in den Zweckverband ein. Der Anteil des Verbandsmitglieds Landkreis Waldeck-Frankenberg erhöht sich somit auf 1.005 Anteile.

Parallel dazu erhalten die übrigen Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ebenfalls an der VEW zu partizipieren.


29.05.2012

nach obenTrendelburg unterzeichnet Konzessionsvertrag Strom

Trendelburg, Landkreis Kassel, Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder. Nachdem die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Trendelburg der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) das Vertrauen ausgesprochen hatten, konnte am Dienstag, 29. Mai 2012, der ab 1. Januar 2012 für 20 Jahre geltende Konzessionsvertrag Strom unterschrieben werden.

Mit der Unterschrift unter den Konzessionsvertrag Strom erteilt die Stadt Trendelburg dem regionalen Energiedienstleistungsunternehmen die Genehmigung, Straßen, Wege und Plätze für die Verlegung von Versorgungsleitungen zu nutzen. Gleichzeitig überträgt die Stadt der EWF ab 1. Januar 2012 für die nächsten 20 Jahre die Verantwortung für den sicheren Betrieb des Stromnetzes.

Die Stadt Trendelburg und ihre Stadtteile Deisel, Eberschütz, Friedrichsfeld, Gottsbüren, Langenthal, Sielen und Stammen wurde bei der Unterzeichnung des Konzessionsvertrages durch Bürgermeister Kai Georg Bachmann und Ersten Stadtrat Erwin Baumann vertreten. EWF wurde vertreten durch Geschäftsführer Stefan Schaller und Prokurist Herbert Fisseler.

Gemeinsam mit den Vertretern der Stadtverordnetenversammlung ist Bürgermeister Kai Georg Bachmann überzeugt, dass EWF für die Stadt Trendelburg eine nachhaltige Energieinfrastruktur schaffen wird. EWF wird nicht nur für die rund 5.300 Bürger, sondern auch für alle Gewerbe- und Industriebetriebe ein verlässlicher Partner sein, der mit laufenden Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen für eine sichere Stromversorgung steht.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller dankt den Vertretern der Stadt Trendelburg für das ausgesprochene Vertrauen. EWF garantiert nicht nur eine sichere und zuverlässige Energieversorgung, sondern bietet auch maßgeschneiderten Service und günstige Netznutzungsentgelte, von denen die Wirtschaft unmittelbar profitiert.

Zur Vorbereitung der Entscheidung war in der Stadtverordnetenversammlung eine Energiekommission eingerichtet worden, die aus fachkundigen Bürgern und Stadtverordneten bestand. Diese Energiekommission hat sich ein profundes Wissen über das Konzessionsrecht erarbeitet und prüfte das Angebot der EWF auf Herz und Nieren. Erster Stadtrat Erwin Baumann fasst zusammen: "Die analytische Faktenbewertung ergab, dass EWF das kommunalfreundlichste Angebot abgab".

Bürgermeister Kai Georg Bachmann berichtet von den Gesprächen mit allen Anbietern: "EWF überzeugt als verlässlicher Partner". Bürgermeister Bachmann ist sicher, dass alle Bürger Trendelburgs von der Zusammenarbeit mit EWF profitieren. Denn die Investitionen des Unternehmens kommen der Region zugute, darüber hinaus fließen die Gewinne des Unternehmens mehrheitlich in die Region. Diese Beiträge helfen, die finanziellen Lasten der Kommunen zu reduzieren.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit für das Gemeinwohl

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen: Im Landkreis Kassel erteilten neben Trendelburg bereits die Kommunen Breuna und Wahlsburg der EWF die Konzession für den Betrieb der Stromnetze. Die Stadt Volkmarsen wechselte als Kommune im Landkreis Waldeck-Frankenberg zur EWF. Die Kommunen Vöhl, Battenberg, Bromskirchen, Frankenau und Hatzfeld folgten. Um auch in den neuen Konzessionsgebieten nah am Kunden zu sein, eröffnete EWF im Dezember 2011 ein neues Kundenzentrum im denkmalgeschützten alten Bahnhofsgebäude von Volkmarsen. EWF wird in Battenberg im Jahr 2012 ein neues Kundenzentrum eröffnen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist sicher, dass die Bewohner aller neu versorgten Gebiete rasch direkt und indirekt von der Partnerschaft mit EWF profitieren werden: "Da EWF effizient arbeitet, rechnen wir in Zukunft mit niedrigeren Netznutzungsentgelten. – Jeder Stromkunde kann sich frei entscheiden unter zahlreichen Anbietern. Doch ich bin sicher, dass die Angebote der EWF überzeugen: Mit fairen und transparenten Preisen und maßgeschneidertem Service vor Ort."

In einigen Kommunen steht die Entscheidung über die Wahl des Konzessionspartners noch aus. Stefan Schaller ist zuversichtlich, dass EWF mit regionaler Stärke auch in Zukunft das Vertrauen gewinnt: Ein hier angesiedeltes mittelständiges Versorgungsunternehmen trägt in vieler Hinsicht besondere Verantwortung für die Region. EWF leistet mit Investitionen nachhaltigen Beitrag für die regionale Wirtschaft: Jede Vollzeitstelle bei der EWF sorgt indirekt für 1,4 weitere Jobs in der Region. Aus jedem einzelnen Arbeitsplatz werden so 2,4. EWF bietet also nicht nur 269 Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen: EWF finanziert mindestens weitere 370 Jobs in der Region mit.

Hintergrund: EWF in Zahlen (2011)

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) derzeit 75.500 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.250 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie große Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 121.000 Menschen. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 170 Millionen Euro. Mehr als 18 Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten. Neben der reibungslosen Energieversorgung ist das Unternehmen auch für den Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach und im Henkelbad in Vöhl zuständig. Darüber hinaus bestehen Bäderkooperationen mit den Kommunen Diemelsee und Diemelstadt.

Gesellschafter der EWF sind mit 53 Prozent der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg mit den Verbandsmitgliedern Landkreis Waldeck-Frankenberg, den Städten Korbach, Fritzlar, Bad Arolsen, Volkmarsen, Lichtenfels und den Gemeinden Vöhl, Diemelsee, Twistetal, Edertal und Breuna sowie die Thüga AG, München, die mit 47 Prozent am Unternehmen beteiligt ist.

Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes (2.787 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, sechs Umspannwerke, 919 Umspannstationen, 760 Kilometer Erdgasleitungen, 124 Erdgas-Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 193 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern) überwacht und gesteuert.

Für Kommunen und Wasserbeschaffungsverbände erstellt EWF Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert. Gleichzeitig setzt sich das Energiedienstleistungsunternehmen vor Ort für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen.


18.05.2012

nach obenHalbseitige Straßensperrung in Reitzenhagen

Bad Wildungen, Reitzenhagen. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) lässt für den Bad Wildunger Ortsteil Reinhardshausen eine zweite Erdgashochdruckleitung errichten. Diese zusätzliche Erdgas-Transporttrasse wird nicht nur für das Heilbäderzentrum Bad Wildungen, sondern für die gesamte Region die Versorgungssicherheit nachhaltig erhöhen.

Im Bad Wildunger Ortsteil Reitzenhagen muss ein rund 600 Meter langer Abschnitt der Erdgasleitung in der Kreisstraße verlegt werden. Da Hessen Mobil die Erneuerung der Fahrbahndecke der Kreisstraße im Ortsteil Reitzenhagen vorgesehen hat, muss EWF diesen Abschnitt der Erdgasleitung sofort bauen lassen, damit die Straßenbauarbeiten hiervon nicht beeinträchtigt werden.

Am Montag, 21. Mai 2012, wird um sieben Uhr morgens die Baustelle von der Tiefbaufirma Pieper (Korbach) eingerichtet: Im Bereich Bilsteinstraße / Burgweg bis auf Höhe der Köppelmühle muss die Kreisstraße abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Die Verkehrsregelung erfolgt mit einer Ampelschaltung. Die Bauarbeiten werden so rasch wie möglich durchgeführt.

Für Fragen zu den Bauarbeiten steht EWF-Bauleiter Dieter Prießnitz, Tel. 05631 955-0 gerne zur Verfügung.


05.04.2012

nach obenZehn Gewinner 1.000 Kilowattstunden EWF Vario Strom

Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ermittelte im Losverfahren unter den zahlreichen Teilnehmern beim EWF-Gewinnspiel "EWF Vario Strom" zehn Gewinner von jeweils 209,80 Euro. Dieser Wert entspricht den Kosten für 1.000 Kilowattstunden Strom im Tarif EWF Vario Strom.

Die Gewinner Detlef H. aus Battenberg, Annette H. aus Volkmarsen, Rosemarie K. aus Volkmarsen, Helmut K. aus Vöhl, Wilhelm K. aus Volkmarsen, Bernd M. aus Frankenau, Volker P. aus Battenberg, Günter P. aus Hatzfeld, Rüdiger S. aus Hatzfeld und Jürgen W. aus Bromskirchen wurden schriftlich informiert.

Informationen zu den attraktiven Tarifangeboten der EWF und Aufträge für die Sonderabkommen sind unter www.ewf.de, Rubrik Produkte/Strom zu finden. Fragen beantworten gerne die EWF-Kundenberaterinnen und -berater unter Tel. 05631 955-1001 oder persönlich in den Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar, Korbach, Volkmarsen und demnächst auch in Battenberg.


29.12.2011

Beitritte zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg:

nach obenKommunale Familie gestaltet aktiv die Energiewende

Waldeck-Frankenberg, Landkreis Kassel, Landkreis Schwalm-Eder: Die Kommunen Bad Arolsen, Breuna, Diemelsee, Edertal, Lichtenfels, Twistetal und Volkmarsen treten mit insgesamt sechs Millionen Euro Bareinlage dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimme bei.

Der Zweckverband legt dieses Geld in die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ein und erhält dafür zusätzliche Geschäftsanteile. Dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg gehörten bisher der Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Stadt Korbach, die Stadt Fritzlar sowie die Gemeinde Vöhl als Verbandsmitglieder an. Der Zweckverband ist neben der Thüga AG Anteilseigner der EWF. Bereits jetzt kommt ein Großteil der Gewinne und Investitionen der EWF der Region zugute.

EWF im Kurzportrait

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) derzeit rund 75.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.250 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie große Teile des Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 122.000 Menschen. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 161 Millionen Euro. Neun Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten.

Neben der reibungslosen Energieversorgung organisiert das Unternehmen auch den Linienverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach sowie im Henkel-Erlebnisbad in Vöhl. Darüber hinaus besteht eine Bäderkooperation mit den Kommunen Diemelsee und Diemelstadt.

Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes überwacht und gesteuert: Hierzu zählen unter anderem 2.774 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, sechs Umspannwerke, 919 Umspannstationen, 752 Kilometer Erdgasleitungen, 123 Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 193 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern. Als Dienstleistungspartner von Kommunen und Wasserbeschaffungsverbänden erstellt das Unternehmen Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse und Entwicklungen sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 256 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 18 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort in vielfältiger Weise für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind selbstverständlicher Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen. EWF hat sich auf leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung spezialisiert. Hierfür ist es erforderlich, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. So schafft das Unternehmen Zusatznutzen für die Region. Gleichzeitig ist EWF als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen in besonderer Weise der Region verbunden. EWF engagiert sich als Sponsor zahlreicher sozialer, schulischer, kultureller und sportlicher Initiativen, wobei ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt werden.

EWF-Netzgebiet wächst mit neuen Konzessionen

EWF konnte neue Partner in der Region gewinnen und wird damit das Netzgebiet erheblich vergrößern: Die Stadt Volkmarsen und die Gemeinde Vöhl entschieden sich ganz für EWF. Zuvor hatten sie Teilkonzessionen an EWF und E.ON vergeben.

Neben Breuna wird EWF auch in Wahlsburg (Weser) sowie den Waldeck-Frankenberger Städten und Gemeinden Battenberg, Bromskirchen, Frankenau und Hatzfeld für den Stromnetzbetrieb die Verantwortung übernehmen. Die Konzession für die Erdgasversorgung in Bromskirchen übernahm EWF bereits Anfang des Jahres und baute in knapp vier Monaten ein Erdgasnetz auf. Ein neues Erdgasnetz baut EWF derzeit auch in der Gemeinde Vöhl auf.

Vom EWF-Stützpunkt in Volkmarsen aus, der Anfang Dezember 2011 im grundsanierten Bahnhofsgebäude eröffnet wurde, werden EWF-Mitarbeiter die nordöstlich gelegenen EWF-Netzgebiete betreuen. Für das Obere Edertal wird EWF einen Stützpunkt in Battenberg aufbauen.

In einigen Kommunen steht die Entscheidung über die Wahl des Konzessionspartners noch aus. EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist zuversichtlich, dass EWF mit regionaler Stärke auch in Zukunft das Vertrauen gewinnt: Ein hier angesiedeltes mittelständiges Versorgungsunternehmen trägt in vieler Hinsicht besondere Verantwortung für die Region. EWF leistet mit Investitionen einen nachhaltigen Beitrag für die regionale Wirtschaft: Jede Vollzeitstelle bei der EWF sorgt indirekt für 1,4 weitere Jobs in der Region. Aus jedem einzelnen Arbeitsplatz werden so 2,4. EWF bietet also nicht nur 256 Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen: EWF finanziert bereits jetzt weitere 360 Jobs in der Region mit.

Allein für den Stützpunkt in Volkmarsen hat EWF bereits drei Mitarbeiter neu eingestellt. Mindestens zwei weitere werden kurzfristig folgen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ist überzeugt, dass die Bewohner aller neu versorgten Gebiete rasch sowohl direkt als auch indirekt von der Partnerschaft mit EWF profitieren werden: "Da EWF effizient arbeitet, rechnen wir in Zukunft mit niedrigeren Netznutzungsentgelten. - Jeder Stromkunde kann sich frei entscheiden unter zahlreichen Anbietern. Doch ich bin sicher, dass die Angebote der EWF überzeugen: Mit fairen und transparenten Preisen und maßgeschneidertem Service vor Ort."

Kommunale Familie wächst

Mit der Beteiligung der Gemeinden Breuna, Diemelsee, Edertal und Twistetal sowie der drei Städte Bad Arolsen, Lichtenfels und Volkmarsen steigt nicht nur der Einfluss der kommunalen Familie auf alle Entscheidungen, die EWF betreffen. Die Kommunen erhalten auch die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg hat die VEW gegründet. Der vertraute Name steht für die neue Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, kurz VEW.

VEW Mitte bereits Mitte Dezember vorgestellt

Verbandsvorsitzender Landrat Dr. Reinhard Kubat stellte am 15.12.2011 die neue Gesellschaft vor: "Die Erneuerbare Energien Dachgesellschaft, die als Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH gegründet wurde, setzt sich zum Ziel, ihren lokalen Beitrag zur Minderung der Treibhausemissionen und zum Ausstieg aus der atomaren Energieerzeugung sowie der Schonung fossiler Energieressourcen für künftige Generationen zu leisten. Deshalb wird die Gesellschaft erstrangig den sogenannten "Erneuerbaren Energieformen" ihren Firmenzweck widmen. Die Gesellschaft orientiert sich dabei gleichermaßen an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit."

Hierfür legt das Verbandsmitglied Landkreis Waldeck-Frankenberg gegen Gewähr von Sitz und Stimmen einen Betrag in Höhe von 12,0 Mio. Euro in den Zweckverband ein. Der Anteil des Verbandsmitglieds Landkreis Waldeck-Frankenberg erhöht sich somit auf 1.005 Anteile.

Parallel dazu erhalten die übrigen Verbandsmitglieder die Möglichkeit, ebenfalls an der VEW zu partizipieren.

Der Ausstieg aus der Atomenergie und die damit eingeleitete Energiewende zur Versorgung aus erneuerbaren Quellen sowie der Klimawandel sind komplexe Herausforderungen, deren Bewältigung ein Zusammenwirken zahlreicher Akteure voraussetzt. Die Energiewende kann nur mit den Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam umgesetzt werden. Den Kommunen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, denn hier müssen die alternativen Energien angesiedelt, die Stromtrassen gebaut, die Infra- und Speicherstruktur geschaffen werden und hier wird der Strom verbraucht. Daher ist eine enge Einbindung der Kommunen und eine Stärkung deren Handlungsspielraums erforderlich.

Der Beitritt weiterer Städte und Gemeinden zum Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist Teil eines umfassenden Konzepts zur Beteiligung der Gemeinden des Landkreises an Projekten der Erneuerbaren Energien. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsförderung geleistet werden.


30.11.2011

nach obenEWF eröffnet in Volkmarsen neues Kundenzentrum: Präsent vor Ort - mit Service vor Ort

Volkmarsen. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) ist leicht zu finden in Volkmarsen: in zentraler Lage am alten Bahnhof. Dieses Baudenkmal hat EWF zu einem echten Schmuckstück umgestaltet. Ab Montag, 5. Dezember, gibt es auch in Volkmarsen den bewährten EWF-Service vor Ort.

Volkmarsen freut sich über die Wiedergeburt seines historischen Bahnhofs. Nach einigen Monaten Restaurieren und Sanieren ist so weit: EWF eröffnet am Montag, 5. Dezember, um 8:15 Uhr ihre Geschäftsräume für die Bürgerinnen und Bürger.

Im Kundenzentrum bietet die EWF Informationen rund um alle Fragen zur Anwendung von Strom und Erdgas. Elisabeth Henkelmann und Carolin Viesehon, beide aus Volkmarsen, helfen als Ansprechpartnerinnen gern weiter und stellen die Angebote der EWF vor. Während der Öffnungszeiten sorgen die beiden Kundenberaterinnen durchgehend für Service vor Ort: Das EWF-Kundenzentrum Volkmarsen in der Arolser Straße 1 ist geöffnet Montag bis Mittwoch von 8.15 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 8.15 bis 18 Uhr und Freitag, von 8.15 bis 16.30 Uhr. Telefonisch sind die Kundenberaterinnen unter 05693 91858-0 zu erreichen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ergänzt: "In Kürze werden auch die EWF-Bezirksmeister für Strom und Erdgas ihre Büros in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude beziehen. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgen, so dass in allen Stockwerken des denkmalgeschützten Gebäudes neues Leben einzieht." - Dies ist nicht zuletzt der sorgfältigen Arbeit der örtlichen Handwerksbetriebe zu verdanken, wie EWF-Planer Rainer Groß berichtet: "Terminkoordination und natürlich auch die Ausführung der Arbeiten waren vorbildlich".

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller betont: "EWF darf in Zukunft die Strom- und Erdgasnetze der Stadt Volkmarsen und ihrer Ortsteile Ehringen, Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim betreuen. Wir von der EWF sehen darin gleichzeitig die Verpflichtung, uns hier nachhaltig zu engagieren. Die Investition in das Bahnhofsgebäude, das unter anderem das neue EWF-Kundenzentrum beherbergt, ist nur ein erster Schritt. Kundenorientierte Dienstleistungen und Angebote mit fairen wettbewerbsstarken Angeboten, die sich an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren, sind für uns selbstverständlich. Wir freuen uns, für Volkmarsen arbeiten zu dürfen."

Auf Initiative der Stadt Volkmarsen, der Sparkasse Waldeck-Frankenberg und der EWF wird es anlässlich der Eröffnung des Bahnhofsgebäudes am 17. und 18. Dezember auf dem EWF-Gelände einen Weihnachtsmarkt geben: Volkmarser Vereine und Schüler der Kugelsburgschule werden für das leibliche Wohl der Besucher sorgen. Für alle Fragen rund um das Thema Energie stehen die EWF-Kundenberaterinnen und -berater bereit. Für alle Volkmarser Bürgerinnen und Bürger öffnet das EWF-Kundenzentrum auch während des neuen Volkmarser Weihnachtsmarktes am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Dezember seine Türen.


10.11.2011

nach obenErdgasversorgung für Bromskirchen aufgenommen

Bromskirchen, Korbach. Nur gut vier Monate nach dem ersten Spatenstich kann die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) den umweltschonenden Energieträger Erdgas in Bromskirchen zur Verfügung stellen. Bürgermeister Karl-Friedrich Frese nahm mit dem Entzünden der Erdgasfackel auf dem Werksgelände der HOPPE AG die Erdgasversorgung offiziell in Betrieb.

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese unterstreicht: "Neben der Konzession für den Betrieb der Stromnetze ab 2012 haben wir die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) beauftragt, schon in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Erdgasnetzes in Bromskirchen zu beginnen. Nach Beginn der Bauarbeiten im Juni machen wir heute einen weiteren entscheidenden Schritt für den Ausbau der heimischen Energieinfrastruktur, die die Zukunftsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaftsunternehmen und unserer Gemeinde weiter stärkt."

Landrat Dr. Reinhard Kubat beglückwünschte die Bromskirchener Bürger in seinem Grußwort zu der Entscheidung für den klimaschonenden Energieträger.

Im Auftrag der EWF erstellt das Tiefbauunternehmen GRA-BAK Bau GmbH, Korbach, eine insgesamt 1.800 Meter lange Erdgas-Ortsnetzleitung von der HOPPE AG bis in den Ortskern von Bromskirchen. Die erforderlichen Montagearbeiten führt die Firma Fr. Richter Rohrleitungsbau GmbH, Kassel, aus. Derzeit wird im Bereich des Kindergartens gebaut. Wenn das Wetter es zulässt, kann der vorgesehene Bauabschnitt noch in diesem Jahr komplett fertig gestellt werden.

In den Straßen Am Bimmig und Unterm Stein wurden nicht nur Erdgas-Rohre verlegt, sondern bereits auch Hausanschlüsse für neue Erdgaskunden erstellt. In Teilbereichen der Straße "Am Zaunacker" werden seit 24. Oktober 2011 im Auftrag der Gemeinde Bordsteine von der Bauunternehmung Mütze, Frankenberg, erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten lässt EWF in diesem Bereich Erdgasrohre mitverlegen. EWF informierte alle Hausbesitzer, dass jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt ein Erdgashausanschluss erstellt werden kann. Auch hier entschieden sich einige Kunden schon jetzt für die Umstellung ihrer Heizung auf Erdgas.

Die Kunden in den Bereichen Am Bimmig, Unterm Stein und Am Zaunacker erhalten Erdgas voraussichtlich ab Sommer 2012. Um nämlich dem Wunsch der Kommune nachkommen und die Zusage für eine zügige Versorgung des Gewerbegebietes mit Erdgas einhalten zu können, wird die neue Ortsnetzleitung für Bromskirchen zunächst mit Erdgas aus dem Ortsnetz Hallenberg beliefert. Aus diesem Grund kann in diesem Jahr zunächst nur die HOPPE AG von EWF mit Erdgas beliefert werden.

EWF schließt in Abhängigkeit von der Witterung noch in 2011 eine neue Gasdruckregel-Messanlage (GDRM Bromskirchen) an die neue Erdgas-Leitung an, die direkt auf der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen gebaut wird. Hier wird das gelieferte Erdgas zukünftig aus der Hochdruckleitung des Vorlieferanten in das EWF-Netz eingespeist. EWF investiert insgesamt rund 600.000 Euro.

Im Auftrag der Deutschen Telekom AG lässt EWF gleichzeitig Leerrohre in den Graben einbringen, die zukünftig für die Breitbandversorgung (DSL-Anbindung) von Bromskirchen genutzt werden.

Wenn genügend Interesse von Hausbesitzer an der Versorgung mit Erdgas besteht, kann EWF ab 2012 weitere Straßen von Bromskirchen an das Erdgasnetz anschließen. Ein Informationsschreiben der EWF dazu haben alle Bromskirchener Haushalte bereits erhalten oder werden es in Kürze bekommen. EWF-Kundenberater Frank Schmittmann informiert jeden Kunden gerne persönlich und individuell zu den Vorteilen des umweltschonenden Energieträgers und zu einem Erdgashausanschluss. Für Fragen oder eine Terminabsprache ist Frank Schmittmann unter Tel. 05631 955-320 zu erreichen.


02.12.2010

nach obenEWF-Service für Teldafax-Kunden

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zweiten, Borken, Naumburg. Aufgrund der Meldung, die Bonner Staatsanwaltschaft habe nach wochenlangen Sondierungen formelle Ermittlungen gegen das Management des größten unabhängigen Stromanbieters Teldafax aufgenommen, meldeten sich besorgte Kunden in den EWF-Kundenzentren.

Bereits im Vorfeld hatte das Handelsblatt berichtet, Teldafax solle Strom zum marktüblichen Preis eingekauft und diesen Strom teilweise erheblich günstiger weiterverkauft haben. Die entstehende Finanzlücke sei durch das System der Vorauszahlungen der Kunden gedeckt worden. Fachleute bezeichneten dieses Vertriebssystem auch als Schneeballsystem, das nur mit den Vorauszahlungen neuer Kunden aufrecht erhalten werden könne.

Verbraucherzentralen warnten regelmäßig mit dem Hinweis, dass Vorauszahlungen oder auch Kautionen im Falle einer Insolvenz in der Regel verloren seien, vor Energieanbietern, die Vorkasse oder Kaution verlangen.

Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF), die seit mehr als 117 Jahren die Menschen in der Region mit Strom und Erdgas beliefert, wird Kunden, die durch die Insolvenz eines Energie-Anbieters betroffen sind, nicht im Dunkeln oder Kalten stehen lassen, sondern selbstverständlich weiterhin beliefern.

Betroffene können sich an die Kundenberater in den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach wenden oder sich telefonisch unter 05631 955 - 1006 beraten lassen: Die EWF ist im nördlichen Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg sowie in Teilen der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel Grundversorger. Das heißt, dass EWF automatisch weiterliefert, wenn ein Energieanbieter in Konkurs gehen sollte. Betroffene Kunden können sich beraten lassen, denn die Grundversorgung ist in der Regel teurer als die anderen Tarife, die EWF anbietet.


30.11.2010

EWF investiert in Volkmarsen:

nach obenNebengebäude des Volkmarser Bahnhofs wird abgerissen

Volkmarsen. Nach Jahren des Leerstands und des fortschreitenden Verfalls wird der Volkmarser Bahnhof mit neuem Leben erfüllt: Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) lässt das Gebäude grundlegend sanieren.

Bevor die eigentlichen Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude beginnen können, muss das Nebengebäude des Bahnhofs, das früher als Schuppen genutzt wurde, abgerissen werden.

Am Donnerstag, 02. Dezember 2010, beginnt Firma Flore mit dem Abriss des Schuppens. Die Baustelle wird vorher mit einem Bauzaun gesichert. An Stelle des Schuppens wird ein Neubau errichtet werden, in den Ende 2011 die Filiale der Sparkasse Waldeck-Frankenberg umziehen wird.

Im denkmalgeschützten Hauptgebäude des Volkmarser Bahnhofs wird unter anderem ein Kundenzentrum der EWF angesiedelt werden. EWF wird hier künftig Kundenberatung und Energieeinsparberatung für Strom- und Erdgaskunden anbieten. Insgesamt entsteht ein kleines Dienstleistungs- und Servicezentrum für alle Bürger der Stadt Volkmarsen.

Der Busverkehr auf dem Bahnhofsvorplatz wird durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt. Die beteiligten Firmen bemühen sich, Belästigungen durch Lärm und Schmutz für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Fragen zu der Baumaßnahme beantwortet gerne EWF-Planer Dipl.-Ing. Rainer Groß unter Tel. 05631 955-0.


17.11.2010

EWF investiert in Infrastruktur und Versorgungssicherheit

nach obenErdgasleitung für Dorfitter

Waldeck-Frankenberg, Vöhl: Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) investierte auch im Jahr 2010 wieder erhebliche Summen in die Versorgungssicherheit und Infrastruktur der Region: Allein für die Erschließung des Vöhler Ortsteils Dorfitter mit Erdgas investierte EWF 380.000 Euro.

Harald Plünnecke, Bürgermeister der Großgemeinde Vöhl, nahm mit dem Entzünden der Erdgasfackel im Baugebiet am Rammelsberg die Erdgasversorgung offiziell in Betrieb.

Landrat Dr. Reinhard Kubat beglückwünschte die Vöhler Bürger in seinem Grußwort zu der Entscheidung für den klimaschonenden Energieträger Erdgas.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller ergänzte einige Daten, die den Umfang der Baumaßnahme beschrieben:

Am 2. Juli 2010 begannen die Bauarbeiten: Die Tiefbauarbeiten für die 1,7 km lange Erdgasleitung in den Straßen Am Rammelsberg, Marbachseite, Oststraße, Am Sängerling, In der Schlade und Am Sportplatz wurden von den Baufirmen Hugo Pieper GmbH, Korbach, und Reinhold Seeler, Alraft, durchgeführt. Diese Arbeiten konnten Ende Oktober beendet werden.

Sobald die Genehmigung der Behörden vorlag, errichtete Firma Heinrich Rohde, Sachsenhausen, die 1,8 Kilometer lange Verbindungsleitung zu der EWF-Erdgashochdruckleitung, die von Korbach nach Sachsenhausen verläuft. Alle Maßnahmen wurden durch die beauftragten Tiefbaufirmen zügig und schonend ausgeführt. Die Umweltschutzauflagen wurden eingehalten, die Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.

Mit Einbindung in das EWF-Erdgasnetz steht jetzt in Dorfitter als erstem Ortsteil der Gemeinde Vöhl der umweltschonende Energieträger Erdgas zur Verfügung.

Bereits im Januar 2011 werden die Hausbesitzer in weiteren Straßenzügen des Vöhler Ortsteils Dorfitter die Gelegenheit haben, ihr Interesse an einer Versorgung mit Erdgas zu bekunden: In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser Kundenbefragung werden in 2011 weitere Teile des Baugebietes Rammelsberg und im Ortskern von Dorfitter mit einem Erdgasnetz erschlossen werden. Derzeit noch nicht in die aktuelle Planung einbezogen wurden die Richtung Obernburg gelegenen Ausläufer des Ortsteils Dorfitter.

Weiterhin sieht die EWF-Planung die Möglichkeit vor, bei entsprechendem Kundeninteresse bereits im Jahr 2011 den Ortsteil Nieder-Ense mit Erdgas zu versorgen.

Für Fragen zu einem Erdgashausanschluss steht EWF-Kundenberater Frank Schmittmann unter Tel. 05631 955-320 zur Verfügung.


31.08.2009

nach obenAzubi-Austausch zwischen horizont und EWF

Korbach. Die neue Ausbildungs-Kooperation zwischen der horizont group GmbH und der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) startet am Montag, 31.08.2009: Jeweils ein Auszubildender zum Industriekaufmann von horizont und von EWF wird insgesamt vier Wochen in dem anderen Unternehmen arbeiten.

Der Azubi-Austausch findet auf Initiative von Mike Blechschmidt, kaufmännischer Ausbildungsleiter bei horizont, in Absprache mit dem EWF-Ausbildungsleiter für kaufmännische Berufe, Jürgen Theile, statt. Ziel ist es, den Azubis jeweils die Inhalte und Arbeitsabläufe der schulischen Ausbildung praktisch zu vermitteln, die in den jeweiligen Ausbildungsbetrieben nicht angeboten werden können.

EWF-Azubi Hagen Woywod wird bei horizont je zwei Wochen in den Abteilungen Vertrieb und Betriebsbüro eingesetzt. Betreut von Mike Blechschmidt lernt Hagen Woywod im horizont-Vertrieb, der "Division Klemmfix - alles für die Verkehrssicherheit", neben der kompletten Auftragsabwicklung in einem produzierenden Industrieunternehmen auch das horizont-interne Vertriebsinformationssystems "klemmfix contacts" kennen. Zu seinen Aufgaben hier gehören die Angebotserstellung, die Angebotsergebniserfassung und die Auftragserfassung.

Im Betriebsbüro gibt horizont-Ausbilderin Sonja Binz dem EWF-Azubi anschließend einen Überblick, wie in der Reparaturabteilung Kostenvoranschläge erstellt werden und wie in den Bereichen Maschinenbelegung und Fertigungssteuerung gearbeitet wird. Darüber hinaus werden hier auch Auswertungen des Qualitätsmanagements erstellt.

EWF-Ausbildungsleiter Jürgen Theile: "Diese Themen sind zentrale Bausteine des Ausbildungsberufes Industriekaufmann, die in der Berufschule theoretisch vermittelt werden und die es bei einem Energiedienstleistungsunternehmen so nicht gibt. Ich freue mich, dass unser Azubi bei unserem Marktpartner nun auch die Umsetzung in die Praxis kennenlernen kann."

Bei EWF wird horizont-Auszubildende Johanna Jamrosy je zwei Wochen in der Personalabteilung und in der Abteilung "Organisation und Datenverarbeitung (OD)" eingesetzt. Im Bereich Personalwesen lernt sie das Zeiterfassungssystem der EWF sowie die Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung kennen. Darüber hinaus wird sie Aufgaben in der Personalverwaltung erledigen.

Manfred Mütze, EWF-Ausbildungsleiter für Fachinformatiker, stellt Johanna Jamrosy anschließend den Bereich "Organisation und Datenverarbeitung" mit den vielfältigen Anforderungen an die moderne Informationstechnologie eines Energieversorgers vor. Sie erhält dabei einen Einblick in die Ausbildung eines angehenden Fachinformatikers und beschäftigt sich mit EDV-typischen Aufgaben wie der Softwareentwicklung.

Horizont-Ausbildungsleiter Mike Blechschmidt betont: "Wir sind sicher, dass unsere Auszubildenden von dieser Erfahrung nur profitieren können, denn genau diese beiden Abteilungen können wir ihnen in unserem Haus nicht anbieten. Somit ist EWF der richtige Partner für uns. Ein weiterer Azubi-Austausch ist daher im Januar 2010 vorgesehen."


29.04.2008

nach obenBundesnetzagentur unterbindet Spam-Anrufe

Bundesnetzagentur unterbindet Spam-Anrufe, die mit dem Gewinn kostenloser Stromlieferungen locken


06.07.2007

Stadt Fritzlar und EWF unterzeichnen Vereinbarung:

nach obenStadt Fritzlar beteiligt sich am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg

Fritzlar. Die Stadt Fritzlar wird sich am Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg beteiligen. Die Stadtverordneten stimmten während der Sitzung am 05. Juli 2007 der Vereinbarung zur Zusammenführung der Stadtwerke Fritzlar GmbH mit der EWF zu.

Nach Unterzeichnung der Eckpunkte-Vereinbarung am 06. Juli 2007 soll die Verschmelzung von SWF und EWF bis 31.08.2007 durch Eintragung ins Handelsregister erfolgen.

Gesellschafter der EWF sind bisher der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg mit den Verbandsmitgliedern Landkreis Waldeck-Frankenberg und Stadt Korbach sowie die Thüga AG, München. Durch die Beteiligung der Stadt Fritzlar am Zweckverband mit 54 von 1054 Anteilen mit Wirkung zum 01.01.2007 wird sich der kommunale Anteil an der EWF auf 51,41 Prozent erhöhen.

Lokale Märkte stärken

Die bisherigen politischen und rechtlichen Änderungen führten über vertikale Integrationen zu verstärkter Konzentration auf den Energiemärkten, aber nicht zwangsläufig zu mehr Wettbewerb.

Die Stadt Fritzlar hat sich bewusst für die horizontale Kooperation unter dem Dach der EWF entschieden. Dieser Ansatz bewahrt die lokale Identität, ohne dabei Größenvorteile aufzugeben. Diese Entscheidung fiel auch auf Grundlage der Überzeugung, dass zu einer aktiven Stadt auch eine zukunftsorientierte und leistungsstarke Energieversorgung gehört.

Die neue Partnerschaft wird die regionale Marktposition des Unternehmens sowie dessen Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit stärken. In Zukunft sollen Querschnittsaufgaben und -funktionen gemeinsam bewältigt werden. Die neue Partnerschaft wird Verbundvorteile realisieren und damit auch Kräfte freisetzen für die weitere Entwicklung von Aktivitäten außerhalb der traditionellen Wertschöpfungskette.

Ein mittelgroßes Energiedienstleistungsunternehmen wie die EWF arbeitet sehr effizient und qualitätsorientiert und scheut deshalb keinen Wettbewerb.

Die Kunden der Stadtwerke Fritzlar profitieren sofort von dem neuen Bündnis: Für sie gelten ab 01. Juli 2007 um rund sechs Prozent günstigere Erdgaspreise. Strompreiserhöhungen, die bundesweit zum Teil schon für den 01. Juli 2007 angekündigt wurden, wird es für die Kunden der EWF in den nächsten Monaten nicht geben.

Für die Kunden der Stadtwerke werden die Mitarbeiter der EWF weiterhin im gewohnten Kundenzentrum am Marktplatz 25 in Fritzlar (Tel. 05622/9995-0) für alle Fragen rund um die Energieversorgung zur Verfügung stehen. Die Betriebsstelle der Stadtwerke Fritzlar bleibt erhalten und es wird auch weiterhin in den eigenen Wasserkraftanlagen Strom erzeugt werden.

Sowohl Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange, der in Zukunft dem Aufsichtsrat der EWF angehören wird, als auch EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller versichern, dass alle 17 Mitarbeiter der Stadtwerke ihre Arbeitsplätze behalten werden. Zehn von ihnen sind bei der Stadt angestellt, sieben bei den Stadtwerken Fritzlar GmbH.

Energie Waldeck-Frankenberg: Zahlen und Dienstleistungen

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) bisher 65.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Im 1.200 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet, das Teilbereiche der Landkreise Schwalm-Eder und Kassel sowie den Altkreis Waldeck-Frankenberg umfasst, leben rund 119.000 Menschen.

Im Jahr 2006 erwirtschaftete die EWF einen Umsatz in Höhe von 141 Millionen Euro. Sieben Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten.

Von der zentralen Netzleitstelle werden rund um die Uhr alle Elemente des Versorgungsnetzes (2.505 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, acht Umspannwerke, 858 Umspannstationen, 655 Kilometer Erdgasleitungen, 108 Druckregelanlagen, 1,6 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 187 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern) überwacht und gesteuert. Als Dienstleistungspartner von Kommunen und Wasserbeschaffungsverbänden erstellt das Unternehmen Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse und Entwicklungen sind in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 250 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 21 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort in vielfältiger Weise für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind selbstverständlicher Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen. EWF engagiert sich als Sponsor zahlreicher sozialer, schulischer, kultureller und sportlicher Initiativen, wobei ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt werden.

Bisher wurden bereits die rund 3.000 Einwohner (Stand 30.06.2005) der Fritzlarer Ortsteile Geismar, Rothhelmshausen, Ungedanken und Züschen von der EWF mit Strom und zum Teil mit Erdgas beliefert. In Zukunft werden auch die rund 8.000 Einwohner der Kernstadt Fritzlar sowie die Gewerbe- und Industriebetriebe Fritzlars von der EWF versorgt werden.

Stefan Schaller, Geschäftsführer der EWF, betont, dass das Engagement der EWF über die sichere und umweltfreundliche Bereitstellung von Energie weit hinausgeht: "Wir haben uns auf leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung spezialisiert. Wir verstehen uns darauf, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. Das ist die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges, den wir mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitern auf den regionalen Märkten erarbeiten. Wir stellen unser Know-how unseren Partnern zur Verfügung. So schaffen wir Zusatznutzen für die Region. Gleichzeitig fühlt sich das Unternehmen als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen in besonderer Weise der Region verbunden."


20.06.2007

nach obenEWF-Biathlonarena Willingen

Willingen. Die neue Biathlon-Wettkampfsaison beginnt für den Ski-Club Willingen e.V. nicht nur sportlich vielversprechend.

Auf dem Biathlon-Gelände wurde ein neues Funktionsgebäude errichtet, das Sportlern und Trainern für Training und Wettkampf optimale Bedingungen bietet. Darüber hinaus wurde der Schießstand, der bisher 15 Plätze bot, auf 25 Plätze erweitert und erfüllt hier für die Zukunft sämtliche Anforderungen an eine moderne Wettkampfstätte.

Sportskanonen trainieren hier ganzjährig

Die Mitglieder des Ski-Club Willingen sind überzeugt, hier den Grundstein für die Fortsetzung der sportlichen Erfolge der aktiven Ski-Club-Mitglieder gelegt zu haben: Nicht nur Petra Behle als erfolgreichste Biathletin des Ski-Clubs mit neun Weltmeistertiteln und Olympischem Gold mit der Staffel trainierte hier. Hier trainiert Carolin Hennecke, 20 Jahre, im letzten Winter Biathlon-Junioren-Weltmeisterin mit der Staffel und Silbermedaillen-Gewinnerin im Biathlon-Einzelrennen. Stephanie Müller, 21 Jahre, die mit der Staffel eine Biathlon-Europameisterschafts-Silbermedaille errang, trainiert hier ebenso wie Patrick Wandel,16 Jahre, Deutscher Meister im Biathlon-Einzelrennen. Die Liste der sportlichen Erfolge der aktiven Mitglieder des Ski-Clubs ist allerdings noch sehr viel länger.

"Wettkampfluft schnuppern" auch für Gäste

Nach der Einführung am neuen Funktionsgebäude stellen die Vorstandsmitglieder des Ski-Club Willingen die neugeschaffenen Schießstände und deren Technik vor. In Zukunft wird auch das Angebot für Gäste und Besucher erweitert werden: Auf Wunsch können Gäste unter Anleitung eines Trainers an einer Original Wettkampfstätte Wettkampfluft schnuppern und einmal selbst das Liegend- oder Stehendschießen testen. - Im Fernsehen sieht das ja immer ganz leicht aus. Anmeldung zum Biathlon-Schnupper-Training oder Besucher-/Gäste-Training unter Anleitung eines Lizenz-Trainers unter Telefon 05632/9600.

Christian Trögeler, Präsident des Ski-Club Willingen stellt die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) als neuen Partner des Ski-Clubs vor.

EWF als neuer Partner des Ski-Clubs

Als Energieversorger der Region und als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen engagiert sich die EWF als Sponsor zahlreicher kultureller, sozialer, schulischer und sportlicher Veranstaltungen, wobei EWF ganz besonders Vereine mit umfassender Jugendarbeit unterstützt. Aus diesem Grund konnte EWF auch als Partner für den Ski-Club Willingen gewonnen werden. Der Vorstand des Ski-Club Willingen freut sich, diese langfristig angelegte Partnerschaft im neuen Namen der Biathlon-Anlage "EWF Biathlon Arena Willingen" zum Ausdruck bringen zu können:

Als vielseitiges Energiedienstleistungsunternehmen versorgt die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) 65.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. In dem 1.200 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet der EWF, das den Altkreis Waldeck-Frankenberg und Teilbereiche der Landkreise Homberg-Efze und Kassel umfasst, leben rund 119.000 Menschen. Im Jahr 2006 erzielte die EWF einen Umsatz in Höhe von 141 Millionen Euro. Sieben Millionen Euro wurden investiert, um die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung nachhaltig zu gewährleisten.

EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 250 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 21 Azubis des Unternehmens engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt EWF besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort in vielfältiger Weise für Energieeffizienz ein. Stefan Schaller, Geschäftsführer der EWF sieht in der Sponsoring-Partnerschaft mit dem Ski-Club Willingen einen weiteren Mosaikstein des EWF-Engagements für schulische, sportliche und kulturelle Veranstaltungen und Einrichtungen der Region: "EWF will die sportliche Förderung der rund 100 Nachwuchs-Athleten der Region nachhaltig unterstützen."


24.05.2005

nach obenEWF ist TSM-zertifiziert

Am 24. Mai 2005 um 13:30 Uhr übergab Dipl.-Ing. Heinz Flick, Geschäftsführer des BGW/DVGW (Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft / Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.) in Hessen und Rheinland-Pfalz die Urkunden für das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) der EWF. Die Energie Waldeck-Frankenberg gehört deutschlandweit zu den ersten Versorgungsunternehmen, die die TSM-Zertifizierung sowohl für die Erdgas- und Wasser- als auch die Stromversorgung erhalten.

Nach einer rund einjährigen Projektlaufzeit und einer intensiven Überprüfung durch unabhängige Gutachter erhielten die Verantwortlichen der EWF mit den Zertifikaten die offizielle Bestätigung, dass bei der EWF alle Vorschriften im Interesse einer sicheren Strom- und Erdgasversorgung und einer hygienisch einwandfreien Trinkwasserversorgung uneingeschränkt erfüllt werden.

Bei der TSM-Prüfung ist nicht nur die Qualifikation der Mitarbeiter und deren kontinuierliche Weiterbildung im Rahmen des Ausbildungs-Management-Systems nachzuweisen. Alle technischen Anlagen müssen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Sämtliche Arbeiten an den Anlagen sind genauestens und nachvollziehbar zu dokumentieren. Die Aufbau- und Ablauforganisation muss sicher stellen, dass im Falle einer Störung oder Unterbrechung der Versorgung die Aufgaben und Kompetenzen eindeutig geregelt und verteilt sind. Die TSM-Überprüfung muss nach Ablauf von fünf Jahren oder wenn Änderungen in der Organisation des Unternehmens erfolgen, wiederholt werden.

Bürgermeister Klaus Friedrich und der Erste stellvertretende Vorsitzende des EWF-Aufsichtsrates Dr. jur. Herbert Rüben von der Münchner Thüga AG würdigten in der anschließenden Feierstunde die Leistung der EWF-Mitarbeiter, die in den TSM-Zertifikaten des BGW, DVGW und VDN (Verband der Netzbetreiber) nachdrücklich belegt wird: Unabhängige Gutachter hatten alle Dokumentationen und Strukturen der EWF bis hin zur systematischen Weitergabe und Bearbeitung von Störungsmeldungen durch Kunden überprüft.

In Zukunft werden Energieversorger nachweisen müssen, dass sie die personelle, technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit besitzen, um die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten. Den TSM-Zertifikaten wird hierbei zentrale Bedeutung zukommen.

Drei Stufen führten zur Umsetzung des TSM unter der Gesamtleitung von EWF-Betriebsleiter Dipl.-Ing. Joachim Müller: In einem Informationsgespräch wurden die Grundlagen für das weitere Verfahren gelegt. Als Vorbereitung auf die zweite Stufe der Überprüfung durch ein Expertenteam des DVGW und des VDN musste unter Federführung der Projektverantwortlichen bei der EWF, Dipl.-Ing. Heribert Kunert und Dipl.-Ing. Werner Keller im Unternehmen ein 650 Fragen umfassender Katalog für alle Bereiche des Unternehmens bearbeitet werden. Den Abschluss der Überprüfung bildete eine Gesamtbewertung durch das Expertenteam. Das Ergebnis belegt, dass die EWF die Überprüfung bezüglich des Bereitschafts- und Entstörungsdienstes, der Organisation des gesamten Unternehmens, in Bezug auf die Betriebshandbücher, die Einhaltung der bestehenden technischen Vorschriften und Verordnungen wie zum Beispiel der Trinkwasserverordnung und hinsichtlich der kontinuierlichen Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter hervorragend bestanden hat. Das Unternehmen hat damit seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.


02.02.2005

Informationsveranstaltung

nach obenErdgas-Informationen für Feuerwehrleute

50 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Korbach, Lelbach, Lengefeld und Meineringhausen nahmen am 31. Januar an der Informationsveranstaltung der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH im Vortragsraum des Feuerwehrstützpunktes Korbach teil.

In enger Zusammenarbeit mit Friedhelm Schmidt, Betriebsleiter der Städtischen Betriebe Korbach, Technische Dienste Feuerwehr, fand die Planung und Organisation der Informationsveranstaltung statt. Der Informationsaustausch zwischen der Rettungsleitstelle und der Leitstelle der EWF funktioniert schon immer sehr gut. Die Zusammenarbeit im Einsatz noch weiter zu festigen durch das gegenseitige Kennenlernen der Arbeitsweisen, Sicherheitsmaßnahmen und technischen Anlagen, war Ziel der Informationsveranstaltung.

Joachim Müller, bei der EWF als Bereichsleiter für die Strom-, Erdgas-, Wärme- und Wassernetze und den Bäderbetrieb verantwortlich, erläuterte den Aufbau der Versorgungsnetze der EWF. Eine spezielle Rolle bei Störungen oder Bränden spielt stets die Netzleitstelle der EWF und der dort rund um die Uhr einsatzbereite Bereitschaftsdienst der EWF: Die Feuerwehren arbeiten im Einsatzfall eng mit den Mitarbeitern der EWF, die Auskünfte über vorhandene Versorgungsleitungen geben, Strom- oder Erdgaszufuhr eines Objektes unterbrechen und auch die Löschwasserreserve in Korbach steuern, zusammen. "Der Bereitschaftsdienst verlässt die Störungsstelle erst, wenn alle Kunden wieder versorgt sind" fasste Joachim Müller die vielfältigen Aufgaben des EWF-Bereitschaftsdienstes zusammen.

Detailwissen zum Energieträger Erdgas vermittelte im Anschluss Rohrnetzmeister Thomas Luig, bei der EWF innerhalb des Erdgasbetriebs für technische Prüfung verantwortlich. Von Analysewerten bis zu den physikalischen Eigenschaften des Erdgases und zu den umfassenden Sicherheitsmaßnahmen der EWF reichte der Vortrag: Die Feuerwehrleute erfuhren, wie Gasdruckregelanlagen funktionieren, wo sie stehen und wie sie aussehen, wie Erdgashausanschlüsse markiert sind und welche Verhaltensregeln im Einsatz, speziell bei Gasgeruchsmeldung oder beim Brand eines Hauses mit Erdgasanschluss zu beachten sind. Thomas Luig erläuterte speziell die Funktion von Gasspürgeräten, die bereits allerkleinste, trotz der dem Erdgas beigefügten Odorierung vom Menschen nicht wahrnehmbare, Konzentrationen von Erdgas anzeigen.

Im Verlauf der anschließenden Diskussion wurde vereinbart, weitere Informationsveranstaltungen folgen zu lassen. Den Wunsch der Feuerwehrleute, die Netzleitstelle der EWF als Drehscheibe aller betrieblichen Informationen der EWF zu besichtigen, erfüllt Joachim Müller sehr gerne. Darüber hinaus werden Informationsveranstaltungen für alle Feuerwehrmänner und -frauen in den mit Erdgas versorgten Ortsteilen angeboten. Interessierte Wehrführer melden sich bei Joachim Müller, Tel. 05631/955-210.


31.01.2005

Für mehr Versorgungssicherheit:

nach obenArbeiten unter Spannung

Alltag für die Mitarbeiter im Netzbetrieb der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF):

Für ein neues Wohnhaus wird zunächst ein Baustromanschluss, mit fortschreitenden Bauarbeiten dann ein Stromhausanschluss erstellt, der an das bestehende Ortsnetz angeschlossen werden muss.

Noch vor wenigen Jahren bedeutete das regelmäßig, dass alle Anwohner für rund zwei Stunden auf Strom verzichten mussten. Während der Abschaltung konnten die Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens den neuen Anschluss weitestgehend gefahrlos herstellen. Erst nach Abschluss der Arbeiten wurde der "Strom wieder eingeschaltet".

Die zunehmende Ausstattung von Haushalten und Betrieben mit immer mehr, immer sensibleren elektrisch betriebenen Geräten und die Erwartung der Kunden, dass Strom immer zur Verfügung steht, führten zu einer grundlegenden Änderung der Arbeitsweise: Hausanschlüsse werden unter Spannung hergestellt. Die Leitung steht unter einer Spannung von bis zu 400 Volt während die Spezialmonteure der EWF die Kabelverbindung herstellen.

Für die elektrische Anlage und die Umgebung und vor allem für den Monteur bringt das Arbeiten unter Spannung (AuS) eine erhöhte Gefährdung mit sich. Deshalb reicht es auch nicht aus, hier nur mit besonderer Sorgfalt zu arbeiten. Die Elektrofachkräfte der EWF müssen eine spezielle Ausbildung absolvieren, bevor sie Arbeiten unter Spannung ausführen dürfen. Zusätzlich zum "normalen" Werkzeugkasten gehört ein Werkzeugkoffer mit Spezialwerkzeugen und eine Schutzausrüstung, wie zum Beispiel Helm mit Visier und isolierende Schutzhandschuhe zur Ausrüstung eines Spezialmonteurs.

Doch die Hilfsmittel zur Unfallverhütung können nur in Kombination mit richtig eingesetztem Werkzeug und technisch perfekten Arbeitsverfahren die Sicherheit des Monteurs gewährleisten.

Deshalb müssen zur Überprüfung der sicheren Arbeitsweise zusätzlich regelmäßig Schulungen wiederholt werden. Eine dieser Schulungen fand Ende Januar in der Schlosserei der EWF in der Arolser Landstraße 27 statt: Auf einer vorbereiteten Kabelstrecke musste jeder der derzeit elf EWF-Spezialmonteure einen ganzen Tag lang unter Spannung und Aufsicht arbeiten. Jeder Spezialmonteur muss wissen, welche Schutzvorkehrungen zu treffen sind. Die Arbeiten werden gemäß der geltenden technischen Regelwerke ausgeführt. Nach erfolgreich absolvierter Schulung dürfen alle EWF-Spezialmonteure für die nächsten drei Jahre "Arbeiten unter Spannung" ausführen.

Mittlerweile werden rund 90 Prozent aller Hausanschlüsse "unter Spannung" hergestellt. Mindestens 300 Unterbrechungen der Stromversorgung gäbe es zusätzlich im Netzgebiet der EWF, würden nicht die Arbeiten unter Spannung ausgeführt. "Arbeit unter Spannung" bringt höheren Versorgungskomfort für die Kunden der EWF. Und die Arbeiten können effizienter und schneller ausgeführt werden, weil Abschaltungen nicht mehr vorbereitet und durchgeführt werden müssen. Andererseits birgt es erhöhte Risiken, in erster Linie für den Mitarbeiter. Heribert Kunert, unter anderem als Sicherheitsingenieur bei der EWF für Unfallschutz und Arbeitssicherheit verantwortlich, bringt es auf den Punkt: "Die sorgfältige Schulung soll dazu beitragen, dass es in der Unfallstatistik der EWF auch in Zukunft keine Stromunfälle gibt".


17.09.2003

nach oben1 + 1 = 1 (Aus VEW und SWK wird EWF)

Stadtwerke Korbach und VEW werden zu Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF)


Waldeck-Frankenberg. Mit der Eintragung ins Handelsregister am 29.08.2003 ist die Verbandselektrizitätswerk Waldeck-Frankenberg GmbH mit der Stadtwerke Korbach GmbH verschmolzen. Gleichzeitig hat sich die neue Firma umbenannt in Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF).

Regionalität, Zuverlässigkeit, Kundenfreundlichkeit

Die Kunden von SWK und VEW werden wie bisher auch als Kunden der neuen Gesellschaft vor allem von der örtlichen Präsenz "ihres Energieversorgers vor Ort" profitieren. Der enge Bezug zur Region bleibt weiterhin zentrales Unternehmensprinzip. Auch in Zukunft ist die EWF erster Ansprechpartner in Sachen Strom, Erdgas, Wasser und Wärme.

Gestraffte Unternehmensstrukturen sowohl in allen technischen Bereichen bis hin zum Bereitschaftsdienst als auch in der Verwaltung und Kundenbetreuung ermöglichen künftig noch besseren und schnelleren Service.

Wettbewerbsposition gestärkt

Durch die Verschmelzung der beiden Unternehmen wird es möglich, die Kostenstrukturen weiter zu optimieren. Auf diese Weise gelingt es, dass die neue EWF ihre Leistungen auch zukünftig zu wettbewerbsfähigen Konditionen anbieten kann. Das stärkt nicht nur die Position des neuen Unternehmens, sondern auch die Standortqualität der Region.

Mit 266 Mitarbeitern, 103 Millionen Euro Jahresumsatz, einem Stromabsatz von rund 620 Millionen Kilowattstunden und einem Gasabsatz von mehr als einer Milliarde Kilowattstunden erreicht der neue regionale Energieversorger eine Größenordnung, mit der sich die Verantwortlichen auch für die Zukunft hervorragende Marktchancen ausrechnen. Durch den Zusammenschluss erwarten die Geschäftsführer, die jeweiligen Stärken der bisherigen Gesellschaften sinnvoll bündeln und dadurch für ihre Kunden noch attraktiver werden zu können.

Die EWF wird ihre Kunden zuverlässig und zu günstigen Preisen versorgen. Die starke Wettbewerbsposition als Partner-Unternehmen der Thüga-Gruppe kann die EWF künftig noch besser zum Vorteil ihrer Kunden nutzen.