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Meldungen / Termine

Informationen zu Energiepreisen der EWF



19.11.2012

EWF-Strompreise ab 1. Januar 2013

nach obenStrompreise: Steigende Umlagen durch Energiewende

Landkreise Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder, Kassel. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) muss bedingt durch die Erhöhung und Neueinführung von gesetzlichen Steuern, Abgaben und Umlagen die Strompreise für alle Stromkunden anheben.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller nimmt hierzu Stellung: "Ist die Botschaft schlecht, bestraft man gern den Überbringer – wir bei der EWF hoffen, dass diese Regel diesmal nicht zutrifft. Denn in diesen Tagen erhält jeder Stromkunde der EWF Post von uns. Leider mit einer nicht so guten Nachricht: Der Strompreis steigt zum neuen Jahr. Gerechterweise hätte am Ende dieses Briefs nicht meine Unterschrift, sondern die eines Bundesministers stehen müssen. Weil die Preiserhöhung nicht von der EWF ausgeht, sondern von der Bundesregierung. Weil immer mehr Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse gewonnen wird und weil der Staat diese Entwicklung fördern möchte. Dagegen ist nichts zu sagen, im Gegenteil. Doch muss dies automatisch bedeuten, die Verbraucher die Zeche zahlen zu lassen? Ist es selbstverständlich, dass der Finanzminister auf die höheren Umlagen für die Erneuerbaren seine Abgaben draufsattelt – Stromsteuer und Mehrwertsteuer? Über die Hälfte der Stromkosten werden inzwischen durch den Staat verursacht. Das geht oft unter in der Diskussion. Vielleicht auch deshalb, weil die Versorger diese Abgaben erheben und an das Finanzamt weiterleiten müssen. Da wird dann schnell vergessen, dass wir bei der EWF unsere Hausaufgaben gemacht haben: Unsere Grundpreise, also ohne Steuern und Umlagen gerechnet, bleiben stabil. Unsere Preise sind so scharf kalkuliert, dass Strom bundesweit kaum günstiger zu beziehen ist als bei uns. Dennoch bieten wir unseren Kunden Festpreisgarantien an und setzen uns mit aller Kraft für die Energiewende in unserer Region ein. Wir bauen unsere Energiesparberatung aus und engagieren uns als gesellschaftlich verantwortliches Unternehmen für ökologische, soziale und kulturelle Projekte in der Region."


18.01.2012

nach obenEWF-Strompreise ab 01.03.2012 mit Garantie bis 31.12.2012: Sonderumlage erhöht Strompreise

Waldeck-Frankenberg, Bad Zwesten, Borken, Breuna, Fritzlar, Naumburg, Wahlsburg. Die Bundesregierung hat beschlossen, energieintensive Unternehmen bei den Energiepreisen zu entlasten: Stromintensive Industriebetriebe, die mindestens zehn Millionen Kilowattstunden Stromverbrauch pro Jahr bei 7.000 Benutzungsstunden und aufweisen, können nach den neuen Regelungen eine Befreiung von den Netzentgelten beantragen. Deshalb dürfen diese Unternehmen künftig die Stromnetze kostenlos bzw. zu stark ermäßigten Preisen nutzen. Die Entlastung der stromintensiven Industrie wird seit Jahresbeginn über eine neue bundesweite Umlage von allen Stromkunden finanziert.

Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) muss bedingt durch die neue Sonderumlage die Strompreise für alle Stromkunden anheben.

Monatliche Mehrbelastung für Familien rund 1,50 Euro

Diese sogenannte Sonderkundenumlage beträgt 0,151 Cent/Kilowattstunde (ct/kWh) netto. Dazu kommt die um 0,062 ct/kWh netto gestiegene EEG-Umlage (gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz) und die Erhöhung der Netzentgelte um 0,13 ct/kWh netto abzüglich der gesunkenen KWKG-Umlage (gemäß Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz). Aus diesen Gründen erhöht die EWF zum 1. März 2012 die Strompreise in allen Tarif-Angeboten um 0,33 ct/kWh netto bzw. 0,39 ct/kWh brutto. Die Grundpreise bleiben stabil. Die Berechnungsbeispiele zeigen, wie sich das auswirkt: Für einen Single-Haushalt, der jährlich 2.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, bedeutet die Strompreiserhöhung der EWF jährliche Mehrkosten von 7,80 Euro. Die monatlichen Mehrkosten betragen also 65 Cent. Für eine Familie im Einfamilienhaus, die durchschnittlich 4500 Kilowattstunden Strom verbraucht, bedeutet die EWF-Strompreiserhöhung monatliche Mehrkosten von 1,46 Euro bzw. eine jährliche Mehrbelastung von 17,55 Euro. Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive Steuern und Abgaben.

Hohe Werte und günstige Preise

Auch wenn mittlerweile auf jeden Euro Stromkosten 48 Prozent Steuern und Abgaben entfallen, unterstreicht EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller: "Die EWF ist nicht nur das Energieversorgungsunternehmen, das für Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region sorgt. Darüber hinaus engagiert EWF sich in der Region, indem soziale, schulische, ökologische und sportliche Projekte zuverlässig und nachhaltig gefördert werden. Seit 119 Jahren werden hier im Unternehmen Werte wie Verlässlichkeit und Kundenservice vor Ort gepflegt. Und die Preise der EWF gehören nach wie vor zu den günstigsten."

Für die neuen Strompreise gibt EWF eine Preisgarantie bis 31. Dezember 2012. Ausgenommen von der Preisgarantie sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben.

Bis 19.01.2012 erhält jeder Stromkunde der EWF per Post eine persönliche Information zu seinen neuen Strompreisen. EWF veröffentlicht diese am 18. Januar unter "Amtlichen Bekanntmachungen".

Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den Produkten und Serviceleistungen steht das Serviceteam der EWF unter Tel. 05631 955-1001 gerne zur Verfügung. In den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar, Korbach und Volkmarsen stehen die EWF-Kundenberater gerne persönlich für alle Fragen zur Verfügung.


16.08.2011

nach obenErdgaspreise der EWF ab 1. Oktober 2011

Aufgrund gestiegener Erdgasbeschaffungspreise erhöht die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) die Erdgas- und Wärmepreise in allen Tarif-Angeboten zum 01.10.2011 um 0,98 Cent brutto pro Kilowattstunde. EWF garantiert, diese Preise bis mindestens 30.09.2012 stabil zu halten. Gleichzeitig bietet EWF ihren Kunden mit dem neuen Tarif "Easy Konstant 2013" die Möglichkeit, den Erdgaspreis gleich für die kommenden zwei Jahre festzulegen.

Eine Erhöhung der Erdgaspreise gab es bei EWF zuletzt im August 2008. Seitdem sanken die Preise insgesamt um 28 Prozent: EWF hat selbstverständlich die jeweils gesunkenen Bezugskosten unmittelbar an ihre Kunden weitergegeben. Mit der Entscheidung für "EWF Easy Gas" konnten EWF-Kunden ab 01.08.2009 ihre Kosten für Erdgas weiter deutlich reduzieren. Auf diesem Niveau lagen die EWF-Erdgaspreise zuletzt im August 2005. EWF konnte seitdem diese Preise nicht nur stabil halten, sondern sogar bereits im November 2010 bis zum 30. September dieses Jahres garantieren.

"In den vergangenen Monaten sind die Kosten für die Beschaffung von Erdgas jedoch stark gestiegen - eine Folge der wirtschaftlichen Erholung und der steigenden Nachfrage nach Energie. Trotz größter Anstrengungen zur Kosteneinsparung zum Beispiel durch optimierte Einkaufskonditionen und effiziente Unternehmensstrukturen können wir die Steigerungen der Einkaufspreise sowie die hohen staatlichen Belastungen nur zum Teil auffangen. Deshalb ist die Preiserhöhung zum 1. Oktober unvermeidbar", so EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller.

Preisgarantie für "EWF Easy Gas" bis 30.09.2012

Im Tarif EWF Easy Gas, den der Großteil der rund 17.600 EWF-Kunden nutzt, kostet ab 1. Oktober 2011 eine Kilowattstunde Erdgas 5,95 Cent brutto, der Grundpreis bleibt mit 11,90 Euro brutto pro Monat unverändert. Damit fällt für ein Einfamilienhauses mit einer durchschnittlichen Jahresverbrauchsmenge von 25.000 Kilowattstunden die Erdgasrechnung für das Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um rund 88 Euro höher aus (inklusive Erdgassteuer und Umsatzsteuer). EWF garantiert schon heute, dass diese Preise mindestens bis 30. September 2012 - also für ein Jahr - unverändert bleiben. Von der Preisgarantie ausgenommen sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben.

Der Abschlagsbetrag für den Erdgasbezug, den EWF-Kunden jeweils am Monatsende zahlen, wird nicht angehoben. Unter Berücksichtigung des vergleichsweise milden Winters ab Januar 2011 und der Annahme, dass die Temperaturen in der zweiten Jahreshälfte denen des Vorjahres entsprechen, ist davon auszugehen, dass die durch die Preiserhöhung bedingten Mehrkosten durch einen insgesamt geringeren Jahresverbrauch im Jahr 2011 ausgeglichen werden. Daher ist eine Erhöhung des Erdgas-Abschlages nicht erforderlich.

Im Vergleich zu der gesunkenen Nachfrage nach Energie während der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 steigt aufgrund der konjunkturellen Erholung die Nachfrage nach Energie deutlich. Damit steigen auch die Preise am Weltmarkt. "Wir können uns von dieser Entwicklung nicht abkoppeln. EWF arbeitet stetig daran, die Preisentwicklungen des Weltmarktes so weit wie möglich abzufedern. Dazu optimieren wir kontinuierlich unsere Bezugsstruktur für den Einkauf von Erdgas, um unseren Kunden auch in Zukunft eine zuverlässige Versorgung zu angemessenen Preisen anbieten zu können", betont Schaller. "EWF garantiert auch weiterhin günstige und fair kalkulierte Preise".

Der Import von Erdgas nach Deutschland verteuerte sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich: Im April 2011 musste nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Durchschnitt über 30 Prozent mehr für die Einfuhr von Erdgas bezahlt werden als im April 2010. "Das verdeutlicht den erheblichen Kostendruck, mit dem wir es zu tun haben", so Stefan Schaller.

Neues EWF-Festpreisangebot: Preisgarantie bis 30.09.2013

Um ihre Kunden dabei zu unterstützen, die Heizkosten trotz steigender Preise über einen längeren Zeitraum stabil zu halten, bietet EWF ein neues Produkt mit einem garantierten Festpreis an: Im Tarif "Easy Konstant 2013" bleibt der Erdgaspreis in den nächsten beiden Jahren unverändert. Bis zum 30.09.2013 kostet in diesem Tarif eine Kilowattstunde Erdgas 6,13 Cent brutto, der monatliche Grundpreis beträgt 11,90 Euro brutto. Von der Preisgarantie ausgenommen sind Änderungen der gesetzlichen Steuern und Abgaben. Dieses Angebot ist zeitlich und mengenmäßig begrenzt verfügbar, so dass sich EWF-Kunden bis spätestens 30.09.2011 dafür entscheiden können.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller erläutert das neue Angebot: "Bedingt durch die bereits heute höheren Beschaffungspreise für das Jahr 2013 sind die Kosten im neuen "Easy Konstant 2013" derzeit etwas höher als beim "EWF Easy Gas". EWF kann aber bei der Vertragslaufzeit über 24 Monate gezielt die Mengen beschaffen und diese Planungssicherheit mit einem garantiert unveränderlichen Festpreis an die Kunden weitergeben."

Wie beim Tarif "EWF Easy Gas" gilt auch für "Easy Konstant 2013" ausschließlich das Lastschriftverfahren, das mehr als 95 Prozent der EWF-Kunden bereits nutzen. Zusätzliche "Abrechnungs-Dienstleistungen", die die meisten Erdgaskunden in der Regel selten in Anspruch nehmen, stellt EWF separat in Rechnung. Hierzu zählen eine auf Kundenwunsch zu erstellende Zwischenabrechnung, eine Rechnungskorrektur aufgrund falscher Mitteilungen durch den Kunden oder die Anforderung eines Rechnungsduplikates.

Keine Zählerablesung - Kunden erhalten Infoschreiben

Die Zählerstände zum 1. Oktober 2011 werden von EWF nicht abgelesen, sondern nach dem sogenannten Gradtagszahlverfahren zeit- und temperaturabhängig ermittelt: Diese rechnerische Verbrauchsabgrenzung hat sich bewährt und ist sehr zuverlässig. Kunden können ihren Zählerstand zum 30. September 2011 aber gerne schriftlich mitteilen: Per E-Mail (zaehlerstaende@ewf.de), Brief oder Telefax oder online unter www.ewf.de/service.

Alle Erdgaskunden der EWF erhalten in den nächsten Tagen ein persönliches Schreiben zu den aktuellen Preisänderungen. Bei Fragen zu den Tarifen der EWF, zu dem neuen Festpreisangebot "Easy Konstant 2013" oder zu den Serviceangeboten stehen die Mitarbeiter der EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach gerne zur Verfügung. Hier können sich EWF-Kunden auch individuell und kostenfrei zu Möglichkeiten der Energieeinsparung beraten lassen.


17.11.2010

EEG verteuert Strom

nach obenStrompreise steigen wegen Umlage für Erneuerbare

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Naumburg, Borken, Bad Zwesten. Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) muss bedingt durch die steigende Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen (EEG-Umlage) die Strompreise anheben.

In den letzten Tagen haben alle Erdgaskunden der EWF per Post die schriftliche Bestätigung für garantiert günstige Erdgaspreise bis mindestens 30. September 2011 erhalten.

Für die Sparte Strom des regionalen Energiedienstleistungsunternehmens EWF erklärte EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller: "Dass immer mehr Strom aus alternativen Quellen stammt, ist die Folge des politischen Bekenntnisses zu einem nachhaltigen Wandel der Erzeugungsstrukturen. Allerdings hat diese Erfolgsgeschichte auch eine Kehrseite: Je mehr Strom ’alternativ‘ erzeugt wird, desto höher klettert die von uns weiterzuberechnende EEG-Umlage, mit der die erneuerbaren Energiequellen gefördert werden."

EEG-Umlage steigt um mehr als 70

Prozent

Aktuell ist diese EEG-Umlage von 2,047 Cent pro Kilowattstunde (kWh) um 1,48 Cent/kWh auf 3,53 Cent/kWh netto angestiegen. Somit beträgt die bundesweit einheitliche EEG-Umlage inklusive Mehrwertsteuer 4,20 Cent/kWh.

"EWF kann durch günstige Preise auf der Bezugskostenseite diese Mehrbelastung zum Teil auffangen. Das bedeutet für Stromkunden, dass der Strompreis in den EWF-Stromtarifen für Haushalte und Gewerbebetriebe zum 1. Januar 2011 nur um 0,94 Cent pro kWh netto (1,12 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer) ansteigt," erklärt Stefan Schaller. Die Berechnungsbeispiele zeigen, wie sich das auswirkt:

Wohnsituation Durchschnittsverbrauch ca. Mehrkosten pro Monat
2- bis 3-Zimmer-Whg. 2.000 Kilowattstunden pro Jahr + 1,86 EUR* mehr als bisher
Einfamilienhaus 4.500 Kilowattstunden pro Jahr + 4,19 EUR* mehr als bisher

* Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive Steuern und Abgaben.
Details erhält jeder EWF-Kunde per Post mit dem Preisblatt der EWF bzw.
Veröffentlichung unter Amtlichen Bekanntmachungen am 17.11.2010.

Anteil der Steuern und Abgaben beträgt fast 50 Prozent

Eine weitere Verschiebung zugunsten des Staatsanteils am Strompreis eines durchschnittlichen Haushaltes erfolgt mit der neuen EEG-Umlage: Der Anteil der direkten Steuern - Mehrwertsteuer, Ökosteuer und Konzessionsabgaben, nur die letztere kommt den Gemeinden in der Region zugute - kletterte auf fast 33 Prozent. Die Förderung umweltfreundlicher Kraftwerke auf Basis des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) belastet den Haushalt mit weiteren 17 Prozent. Das heißt: Fast 50 Cent von jedem für Strom ausgegebenen Euro wendet ein Durchschnittshaushalt mittlerweile für Steuern und Abgaben auf. Damit erreicht der durch gesetzliche Regelungen vorgegebene Anteil beinahe die Hälfte der gesamten Stromkosten. Die übrige Hälfte teilen sich die Aufwendungen für die Energiebeschaffung mit über 31 Prozent und die Netzkosten mit fast 20 Prozent. Diese Zahlen bedeuteten, so EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, " dass der Spielraum für regionale Versorgungsunternehmen recht gering ist".

Steuern und Abgaben für Nachtstrom-Speicherheizung fast 56 Prozent

Die EWF-Preise für die Nachtstrom-Speicherheizung zählen seit Jahren zu den günstigsten. Aufgrund der unterschiedlichen Preisentwicklung für den am Tag und in der Nacht produzierten Strom beträgt die Preissteigerung zum 01.01.2011 für die Nachtspeicherheizung 1,24 Cent pro Kilowattstunde netto (1,47 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer).

Auch EWF-Speicherheizungskunden sind von den in den letzten Jahren bundesweit einheitlich stark gestiegenen staatlich bedingten Kosten für Steuern und Umlagen betroffen: Die Grafik veranschaulicht die Zusammensetzung des Strompreises für die Nachtstrom-Speicherheizung:

Die Stromsteuer, von der die Nachtstrom-Speicherheizung zunächst befreit war, muss mittlerweile zu 100 Prozent berechnet werden. Ebenso werden die Nutzer der Nachtstrom-Speicherheizung durch die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen (EEG) überproportional belastet. Diese Faktoren führten dazu, dass im Verlauf der letzten Jahre die Stromkosten für die Nachtstrom-Speicherheizung deutlich stiegen.

Aktuelle Heizkostenvergleiche belegen, dass die Nachtstrom-Speicherheizung wegen des sehr hohen Wirkungsgrades und der geringen Wartungskosten im unmittelbaren Vergleich mit anderen Heizsystemen nach wie vor kostengünstig ist. Für Fragen hierzu stehen die Energieberater der EWF gerne zur Verfügung unter Tel. 05631 955-0.

Zählerablesung zum Jahreswechsel

Vom 27. Dezember 2010 bis 05. Januar 2011 lesen EWF-Mitarbeiter die Zählerstände ab. Über die neuen Abschlagsbeträge werden EWF-Kunden Ende Januar 2011 mit der Rechnung für das Jahr 2010 informiert.

Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den Produkten oder Serviceleistungen steht das Serviceteam der EWF unter Tel. 05631 955-1001 zur Verfügung.


05.11.2010

EWF friert vor dem Winter die Erdgaspreise ein:

nach obenEWF-Erdgaspreise bleiben günstig

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Naumburg, Borken. Gute Nachrichten für Verbraucher und Gewerbetriebe in der Region: Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) garantiert bis mindestens 30. September 2011 die jetzt schon günstigen Erdgaspreise.

Geschäftsführer Schaller ist optimistisch: "Wir halten unsere Erdgaspreise für die nächsten Monate konstant, während andere Erdgasversorger ihre Preise erhöhen. Es konnten gute Einkaufskonditionen erzielt und die Vorteile der Liberalisierung genutzt werden."

Erstes positives Ergebnis sei der neue Tarif "Easy Gas" gewesen, den der größte Teil aller EWF-Erdgaskunden seit August 2009 nutzt. Dieser Tarif sei von vornherein "sehr scharf kalkuliert" gewesen, betont Schaller. Kritische Verbraucher, die Vergleichsportale im Internet verfolgt hätten, wurden immer wieder überrascht: Der EWF Easy Gas führt fast durchgehend die Rangfolge der günstigsten Tarife in Hessen. Der Abstand zu den Folgenden wird sich jetzt möglicherweise noch vergrößern.

Der Aufsichtsrat der EWF mit kommunaler Mehrheit (Vertreter des Landkreises Waldeck-Frankenberg, der Stadt Korbach und der Stadt Fritzlar) hat in seiner Sitzung am 2.11.2010 einstimmig beschlossen, die derzeitigen Einkaufsvorteile zu nutzen, um die Wirtschaftskraft in der Region zu stärken.

Alle EWF-Erdgaskunden erhalten in den nächsten Tagen per Post die schriftliche Bestätigung für günstige Erdgaspreise. Auch bei garantiert günstigten EWF-Erdgaspreisen lohnt sich Energiesparen immer - für Umwelt und Geldbeutel. Die EWF bietet deshalb unter www.ewf.de Tipps zum sparsamen Heizen und Lüften. EWF-Kunden können sich auch stets in den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach - und ab 2012 auch in Volkmarsen persönlich informieren.


12.08.2010

nach obenNeu für Briloner Bürger: Erdgas von den Stadtwerken Brilon

Wertschöpfung bleibt in Brilon - Eigene Stadtwerke werden gestärkt

Brilon. Der Rat der Stadt Brilon hatte am 24.02.2010 einstimmig beschlossen, das im Stadtgebiet Brilon vorhandene Gasnetz von der RWE zu erwerben und zukünftig auch in den Gasvertrieb einzusteigen. Briloner Bürger können jetzt das neue "Brilon Gas" kaufen und dabei Geld sparen.

Ein reibungsloser Übergang auf dem Weg zu der neuen Stadtwerke Brilon GmbH wird allein schon dadurch gewährleistet, dass Brilon mit einem kommunalen Partner, dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg, der über langjährige Erfahrung im Energiegeschäft verfügt, zusammenarbeitet. Dadurch ist die Versorgung ab der ersten Minute gesichert. Der Zweckverband EWF, an dem der Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie die Städte Korbach und Fritzlar beteiligt sind, hat seinen Sitz in Korbach.

Durch die Gründung einer neuen gemeinsamen Gesellschaft, an der die Stadtwerke Brilon AÖR 74,9 % der Gesellschaftsanteile hält, profitiert Brilon von den Erfahrungen der EWF und kann durch die örtliche Nähe auch Synergien nutzen, die dann wiederum den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Brilon zugute kommen. Ein bereits in der Gaswirtschaft tätiger Partner wie die EWF trägt entscheidend zum Erfolg eines solchen Unternehmens bei. In Summe stärkt diese neue Gesellschaft die ansässige Stadtwerke Brilon AÖR. Die neue Gesellschaft ist als Ansprechpartner vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger da und wird diese in Zukunft auch mit günstiger Energie versorgen.

Mit der zukunftsweisenden Entscheidung des Rates der Stadt Brilon wird auch zusätzliches städtisches Vermögen geschaffen und ein deutliches Mitspracherecht in der Energiepolitik der Stadt Brilon eingeräumt. Nicht zu unterschätzen ist auch die erhebliche Stärkung der Infrastruktur und die lokale Wertschöpfung, die durch die Einbindung der heimischen Wirtschaft, z. B. bei Auftragsvergaben in der Region entsteht. Gewinne kommen den Briloner Bürgerinnen und Bürgern direkt zugute und werden nicht an fremde Aktionäre ausgeschüttet.

Die Vorbereitungen für die neue Gesellschaft laufen auf allen Ebenen auf Hochtouren: Sowohl für den nachhaltig sicheren Betrieb des Erdgasnetzes als auch für den zukünftigen Erdgasvertrieb durch die Stadtwerke Brilon Energie GmbH wird alles vorbereitet.

Brilon Gas - Geld sparen beim Erdgaskauf

Doch die Bürger der Stadt Brilon haben bereits jetzt die Möglichkeit, Erdgas vor Ort einzukaufen: Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) aus Korbach, bieten die Stadtwerke Brilon das Produkt "Brilon Gas" an. Brilon Gas kostet 4,97 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto (inklusive Erdgas- und Mehrwertsteuer). Der Grundpreis beträgt 11,90 Euro brutto pro Monat (inklusive Mehrwertsteuer). Der Preisvorteil beträgt derzeit mehr als 250 Euro im Vergleich zum Grundversorgungstarif der RWE (mit 4 Wochen Mindestlaufzeit) bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten und bei einem Verbrauch von 30.000 Kilowattstunden Erdgas pro Jahr.

Damit möglichst alle Briloner Bürger, die mit Erdgas heizen und kochen oder auch in ihren Gewerbebetrieben mit Erdgas produzieren, Brilon Gas so schnell wie möglich nutzen können, erhält in den nächsten Tagen jeder Kunde der Stadtwerke Brilon ein entsprechendes Angebot per Post. Um den Briloner Bürgern den Weg zu günstigem Erdgas leichter zu machen, enthält das Schreiben nicht nur detaillierte Informationen zum Preis des Sonderproduktes Brilon Gas, sondern auch ein "Brilon Gas"-Abkommen.

Entscheidung für die Stadtwerke Brilon

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller erklärt: "Jeder, der den Auftrag unterschrieben an das Partnerunternehmen EWF zurücksendet, schließt zunächst den Vertrag mit der EWF. Doch er entscheidet sich mit seiner Unterschrift bereits jetzt für die Stadtwerke Brilon, die 2011 die Erdgaslieferung übernehmen werden. Auf diese Art profitieren Brilon und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt doppelt: Die Menschen können sofort Geld sparen und es wird jetzt schon eine solide Basis für starke und wettbewerbsfähige Stadtwerke Brilon gelegt".

Deshalb ist bereits im Auftragsformular für die Erdgaslieferung der Vertragsübergang festgelegt: "Voraussichtlich im nächsten Jahr ist ein Übergang dieses Produktvertrages auf die Stadtwerke Brilon Energie GmbH vorgesehen. Der Kunde stimmt bereits jetzt dem Vertragsübergang auf die Stadtwerke Brilon Energie GmbH zu." Johannes Niggemeier, Vorstand der Stadtwerke Brilon ist überzeugt: "Diese vertragliche Regelung gibt den Brilonern die Sicherheit, dass sie mit ihrer Entscheidung für Brilon Gas sofort zur Stärkung der Stadt Brilon und ihrer Stadtwerke beitragen."

Briloner, die das Angebot annehmen, werden von der EWF umgehend informiert, sobald die Vertragsumstellung auf Brilon Gas erfolgt. Die Vertragsumstellung hängt unter anderem davon ab, welcher Erdgasliefervertrag derzeit noch besteht und wie lange dessen Laufzeit ist. Sobald der derzeitige Lieferant der Kündigung zugestimmt hat, teilt EWF dem Brilon Gas-Kunden den neuen monatlichen Abschlagsbetrag mit. Die Details von Brilon Gas sind zusätzlich auf der Homepage www.ewf.de veröffentlicht.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller weist auf den persönlichen Service hin: "EWF ist gut darauf vorbereitet, damit die Briloner Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich Brilon Gas beziehen können. Über die extra geschaltete Telefonnummer 05631 955-1006 stehen unsere Kundenberaterinnen und -berater gerne für alle Fragen zur Verfügung."

Johannes Niggemeier, Vorstand der Stadtwerke Brilon unterstreicht: "Wer sich für Brilon Gas entscheidet, profitiert doppelt: Er hat die Garantie, dass er jetzt schon Erdgas vor Ort einkaufen kann. Und er profitiert sofort von den Vorteilen, die eine starke regionale Partnerschaft bietet: Zuverlässiger Service vor Ort und günstige Preise. Liebe Briloner Bürgerinnen und Bürger, zögern Sie also nicht, wechseln Sie jetzt zu Brilon Gas!"

Hintergrundinformationen zu EWF

Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist als Gremium regionaler Kompetenz mit den Verbandsmitgliedern Landkreis Waldeck-Frankenberg, Stadt Korbach und Stadt Fritzlar mit 51,42 Prozent kommunaler Mehrheitseigner der Gesellschaft der EWF. Die Thüga AG, München, ist mit 48,58 Prozent am Unternehmen beteiligt. So werden auch künftig Entscheidungen für die Region in der Region getroffen.

Regionale Partner machen Zukunft

Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) 74.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. In dem 1.263 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet leben rund 124.000 Menschen. Mehr als die Hälfte der EWF-Anteile gehören dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Stadt Korbach und der Stadt Fritzlar.

Neben der reibungslosen Energieversorgung ist das Unternehmen auch für den Öffentlichen Personennahverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach zuständig. Darüber hinaus bestehen Bäderkooperationen mit den Kommunen Diemelstadt und Vöhl.

EWF gewährleistet sichere Energieversorgung

EWF gehört deutschlandweit zu den ersten Versorgungsunternehmen, die eine Urkunde für das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) sowohl für die Erdgas- und Wasser- als auch für die Stromversorgung erhalten haben. Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden mit moderner Fernwirkanlage rund um die Uhr alle Elemente des EWF-Versorgungsnetzes überwacht und gesteuert: 2.730 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, acht Umspannwerke, 912 Umspannstationen, 742 Kilometer Erdgasleitungen, 121 Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 195 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern.

Informationen zum Erdgasnetz

Auch bei der Versorgungssicherheit macht sich der Vorteil der örtlichen Präsenz bemerkbar: Im Fall einer Störung ist der EWF-Bereitschaftsdienst schnell vor Ort - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Dafür investiert EWF jährlich in den kontinuierlichen Ausbau und die Pflege der Versorgungsnetze und Verteilungsanlagen. Derzeit wird der Ortsteil Dorfitter der Großgemeinde Vöhl mit einem 3,5 Kilometer langen Erdgasnetz neu erschlossen.

Als Dienstleistungspartner von Kommunen und Wasserbeschaffungsverbänden erstellt das Unternehmen Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse und Entwicklungen werden in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert.

Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 263 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 15 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind selbstverständlicher Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen.

"Leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung sind eines unserer Spezialgebiete. Wir verstehen uns darauf, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. Unser Know-how stellen wir unseren Partnern zur Verfügung. So schaffen wir Zusatznutzen für die Region", verdeutlicht EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller.


06.02.2009

Preise sinken unter den Stand von April 2007

nach obenEWF senkt Erdgaspreise

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Erdgas im Versorgungsgebiet der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) wird zum 1. April günstiger. EWF senkt den Erdgaspreis um 1,07 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto. Beim Vollversorgungstarif, den der Großteil der EWF-Kunden nutzt, wird eine Kilowattstunde somit um fast 16 Prozent günstiger.

Besitzer eines Einfamilienhauses mit einer durchschnittlichen Verbrauchsmenge von 30.000 Kilowattstunden pro Jahr sparen 321 Euro. Einfamilienhäuser, die bereits nach Niedrigenergiehausstandard errichtet wurden, benötigen im Durchschnitt 15.000 kWh Erdgas pro Jahr und die auf ein Jahr hochgerechnete Ersparnis beträgt hier 160 Euro (alle Angaben inklusive Erdgassteuer und Mehrwertsteuer). Mit der aktuellen Preisänderung sinken die Erdgaspreise der EWF unter den Stand von April 2007. Sie zählen damit erneut zu den besonders günstigen in der Region.

Die Preisreduzierung wurde möglich, weil die weltweit gesunkenen Preise von Rohöl und Ölprodukten mit rund halbjähriger Verzögerung mittlerweile auch im Erdgasgroßhandel für sinkende Preise sorgen. Vor diesem Hintergrund konnte EWF die Einkaufspreise reduzieren. Dieser Einkaufsvorteil wird an die regionalen Erdgaskunden weitergegeben.

Alle Erdgaskunden der EWF erhalten in den nächsten Tagen ein persönliches Schreiben, das sie über die Preissenkung und gesenkte Abschlagsbeträge informiert. Bei Fragen zur aktuellen Preisveränderung, zu den Tarifen der EWF oder zu den Serviceangeboten stehen die Mitarbeiter der EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach zur Verfügung. Persönliche Beratungen können im EWF-Energieberatungszentrum in der Arolser Landstraße 27 in Korbach durchgeführt werden.

Die Erdgas- und Wärmepreise der EWF werden am 13.02.2009, in den Tageszeitungen und unter www.ewf.de veröffentlicht.

Zum Hintergrund:

EWF setzt sich dafür ein, Haushalte und Betriebe in der Region mit Erdgas zu günstigen Preisen und zuverlässig zu beliefern.

Von den Erdgaslieferschwierigkeiten auf dem europäischen Markt spürten EWF-Kunden nichts, da EWF langfristige Verträge mit drei großen und namhaften Erdgaslieferanten geschlossen hat. Diese Erdgaslieferanten unterhalten sehr große Erdgasspeicher und gewährleisten somit sichere Energielieferung.

Die Erdgaspreise der EWF wurden zuletzt im August 2008 erhöht. Der Erdgas-Einkaufspreis, den EWF bezahlen muss, bestimmt sich aus der Ölpreisbindung: Der Durchschnitt der letzten sechs Monate multipliziert mit einem festgelegten Faktor ergibt mit einer leichten Zeitverzögerung den Erdgaspreis der nächsten drei Monate.

Da während der Sommer- und Herbstmonate des Jahres 2008 der Ölpreis und mit ihm der Heizölpreis an den Börsen auf immer neue Rekordhöhen stieg, wurde dieser Durchschnitt auf einem exorbitant hohen Niveau gebildet. Als Konsequenz hätte EWF im Spätherbst des Jahres 2008 die Preise erhöhen müssen, und das ausgerechnet mit dem Beginn der Heizperiode. Der hohe Preis wäre genau in den drei Monaten gültig gewesen, in denen in normalen Wintern am meisten geheizt wird.

In dieser Situation hat der Aufsichtsrat der EWF einstimmig beschlossen, auf die eigentlich im Spätherbst 2008 aufgrund der gestiegenen Einkaufspreise erforderliche Erhöhung der Erdgaspreise zu verzichten.

Während EWF die Belastung, die aus der Ölpreisbindung und dem Risiko des Kursverlaufs der Preise im Ölmarkt während der Herbst- und Wintermonate nicht in Form von Preiserhöhungen an die Kunden in der Region weitergegeben hat, taten das EWF-Vorlieferanten und andere Gasversorgungsunternehmen in Hessen und Deutschland sehr wohl. Das Preisniveau, das Gasversorgungsunternehmen in Hessen mit zum Teil mehreren Preissenkungen bieten, liegt immer noch über dem Preisniveau, das Kunden der EWF während des gesamten Winters nutzen.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller bekräftigt: "Die Erdgaspreise der Energie Waldeck-Frankenberg zählen während der gesamten Wintermonate zu den günstigsten in ganz Hessen. Und EWF garantiert auch weiterhin günstige und fair kalkulierte Preise".


10.11.2008

Beratungsaktion: EWF sucht Energiesparer

nach obenEWF-Strompreise ab 1. Januar 2009

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Das regionale Energiedienstleistungsunternehmen Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert, dass die Strompreise zum 1. Januar 2009 um durchschnittlich sechs Prozent steigen.

Die Stromkunden der EWF erhielten für das gesamte Jahr 2008 eine Preisgarantie. Bei der Preisgestaltung ist EWF jedoch von der Marktentwicklung abhängig. Und die Einkaufspreise für Strom sind in letzter Zeit so stark angestiegen, dass diese Steigerungen nicht aufgefangen werden konnten.

EWF muss deshalb zum 1. Januar 2009 den Strompreis um durchschnittlich rund sechs Prozent anheben. Im Vario-Tarif, den der Großteil der rund 70.000 Stromkunden der EWF nutzt, steigt der Preis um 0,83 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto bzw. 0,99 ct/kWh brutto. Der monatliche Grundpreis steigt um 90 Cent netto (1,07 Euro brutto). Jeder EWF-Kunde erhält in den nächsten Tagen per Post eine schriftliche Information, der eine Übersicht der EWF-Energiepreise beigelegt ist.

Mehrkosten pro Monat: zum Beispiel im Vario-Tarif

Anhand typischer Jahresverbräuche werden die monatlichen Mehrkosten aufgezeigt. Zwei Beispiele dazu zum Vario-Tarif ...

Wohnsituation Durchschnittsverbrauch ca. Mehrkosten pro Monat
2- bis 3-Zimmer-Whg. 3.000 Kilowattstunden pro Jahr + 3,54 EUR* mehr als bisher
Einfamilienhaus 4.500 Kilowattstunden pro Jahr + 4,77 EUR* mehr als bisher

* Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive aller Steuern und Abgaben.

Gemäß der EWF-Vertragsbedingungen haben Kunden selbstverständlich ein Sonderkündigungsrecht mit Frist von einem Monat auf das Wirksamwerden der Preisänderung.

Vom 27. Dezember 2008 bis 05. Januar 2009 lesen EWF-Mitarbeiter die Zählerstände ab. Anschließend werden für jeden Kunden anhand seines individuellen Energieverbrauchs und des von ihm gewählten Stromtarifs die monatlichen Abschlagsbeträge für das Jahr 2009 ermittelt.

Ende Januar 2009 informiert EWF mit der Rechnung für das Jahr 2008 gleichzeitig über die neuen Abschlagsbeträge für das Jahr 2009.

Umfassende Beratung zum Ortstarif

Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den EWF-Produkten oder Serviceleistungen steht das Serviceteam im Energieberatungszentrum der EWF in Korbach unter Tel. 05631 955-1001 für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.

Besonders günstig für die Umwelt ist EWF Naturstrom. TÜV SÜD bestätigt dessen Herkunft aus deutschen Laufwasserkraftwerken. Doch als kundenorientierter Energielieferant unterstützt EWF selbstverständlich alle Kunden beim Energiesparen. Viele nützliche Informationen sind in den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach und unter www.ewf.de verfügbar.

Energiespar-Familien gesucht

Auf der EWF-Internetseite kann jeder sein Energiesparpotential entdecken: Die Energieberater veranschaulichen, wie zum Beispiel ohne Komfortverlust 25 Kilowattstunden Strom pro Monat bzw. rund fünf Euro pro Monat eingespart werden können. Zusätzlich werden zehn Familien gesucht, die mit Unterstützung der EWF-Energieberatung Ihren Stromverbrauch ohne Komfortverzicht um mindestens 10 - 15 Prozent senken.


04.11.2008

nach obenEWF-Erdgaspreise bleiben stabil

Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Das regionale Energiedienstleistungsunternehmen Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert, dass die Erdgaspreise in der Region stabil gehalten werden können.

Der Erdgas-Einkaufspreis der EWF wird bestimmt von der Ölpreisbindung. In der aktuellen Situation hätte diese Preissituation für die lokale Wirtschaft und die privaten Verbraucher eine Preiserhöhung bedeutet, da in den vergangenen Monaten der Ölpreis an den Börsen immer neue Rekordhöhen erklommen hat - und mit ihm der Heizölpreis. Der mit diesen exorbitant hohen Preisen gebildete Durchschnitt wäre dann genau für die drei Monate gültig, in denen im Winter am meisten geheizt werden muss. EWF muss die hohen Einkaufspreise zahlen. Doch werden diese nicht an die Verbraucher in der Region durchgereicht.

Diesen Beschluss fasste der Aufsichtsrat der EWF unter dem Vorsitz von Landrat Helmut Eichenlaub einstimmig in seiner Sitzung am 27.10.2008.

EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller nimmt hierzu Stellung: "In kaum einem anderen Bereich ist die Verantwortung für eine Region größer als in der Preisgestaltung für Energie - und in keinem Bereich beweist sich klarer, dass ein mehrheitlich im Besitz des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Städte Fritzlar und Korbach befindliches Unternehmen für die Region unverzichtbar ist. Die Entwicklung der Erdgaspreise und deren Umsetzung für die Verbraucher in der Region sind hier das beste Beispiel. EWF erhöht die Erdgaspreise in dieser Heizperiode nicht. Niedrig gehaltene Energiepreise sichern gerade jetzt einer Region einen klaren Vorteil."