Kontakt | Entstörungsdienst | EWF-Rückruf-Service | Impressum | Datenschutz | Inhalt | Suche |
|||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||
Startseite » Aktuelles » Meldungen / Termine Meldungen / TermineInformationen zu Energiepreisen der EWF
19.11.2012 EWF-Strompreise ab 1. Januar 2013
|
|||||||||||||||||||
| Wohnsituation | Durchschnittsverbrauch ca. | Mehrkosten pro Monat |
|---|---|---|
| 2- bis 3-Zimmer-Whg. | 2.000 Kilowattstunden pro Jahr | + 1,86 EUR* mehr als bisher |
| Einfamilienhaus | 4.500 Kilowattstunden pro Jahr | + 4,19 EUR* mehr als bisher |
* Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive Steuern und Abgaben.
Details erhält jeder EWF-Kunde per Post mit dem Preisblatt der EWF bzw.
Veröffentlichung unter Amtlichen Bekanntmachungen am 17.11.2010.
Eine weitere Verschiebung zugunsten des Staatsanteils am Strompreis eines durchschnittlichen Haushaltes erfolgt mit der neuen EEG-Umlage: Der Anteil der direkten Steuern - Mehrwertsteuer, Ökosteuer und Konzessionsabgaben, nur die letztere kommt den Gemeinden in der Region zugute - kletterte auf fast 33 Prozent. Die Förderung umweltfreundlicher Kraftwerke auf Basis des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG) und des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) belastet den Haushalt mit weiteren 17 Prozent. Das heißt: Fast 50 Cent von jedem für Strom ausgegebenen Euro wendet ein Durchschnittshaushalt mittlerweile für Steuern und Abgaben auf. Damit erreicht der durch gesetzliche Regelungen vorgegebene Anteil beinahe die Hälfte der gesamten Stromkosten. Die übrige Hälfte teilen sich die Aufwendungen für die Energiebeschaffung mit über 31 Prozent und die Netzkosten mit fast 20 Prozent. Diese Zahlen bedeuteten, so EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller, " dass der Spielraum für regionale Versorgungsunternehmen recht gering ist".
Die EWF-Preise für die Nachtstrom-Speicherheizung zählen seit Jahren zu den günstigsten. Aufgrund der unterschiedlichen Preisentwicklung für den am Tag und in der Nacht produzierten Strom beträgt die Preissteigerung zum 01.01.2011 für die Nachtspeicherheizung 1,24 Cent pro Kilowattstunde netto (1,47 Cent/kWh inklusive Mehrwertsteuer).
Auch EWF-Speicherheizungskunden sind von den in den letzten Jahren bundesweit einheitlich stark gestiegenen staatlich bedingten Kosten für Steuern und Umlagen betroffen: Die Grafik veranschaulicht die Zusammensetzung des Strompreises für die Nachtstrom-Speicherheizung:

Die Stromsteuer, von der die Nachtstrom-Speicherheizung zunächst befreit war, muss mittlerweile zu 100 Prozent berechnet werden. Ebenso werden die Nutzer der Nachtstrom-Speicherheizung durch die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energiequellen (EEG) überproportional belastet. Diese Faktoren führten dazu, dass im Verlauf der letzten Jahre die Stromkosten für die Nachtstrom-Speicherheizung deutlich stiegen.
Aktuelle Heizkostenvergleiche belegen, dass die Nachtstrom-Speicherheizung wegen des sehr hohen Wirkungsgrades und der geringen Wartungskosten im unmittelbaren Vergleich mit anderen Heizsystemen nach wie vor kostengünstig ist. Für Fragen hierzu stehen die Energieberater der EWF gerne zur Verfügung unter Tel. 05631 955-0.
Vom 27. Dezember 2010 bis 05. Januar 2011 lesen EWF-Mitarbeiter die Zählerstände ab. Über die neuen Abschlagsbeträge werden EWF-Kunden Ende Januar 2011 mit der Rechnung für das Jahr 2010 informiert.
Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den Produkten oder Serviceleistungen steht das Serviceteam der EWF unter Tel. 05631 955-1001 zur Verfügung.
05.11.2010
EWF friert vor dem Winter die Erdgaspreise ein:
Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Naumburg, Borken. Gute Nachrichten für Verbraucher und Gewerbetriebe in der Region: Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) garantiert bis mindestens 30. September 2011 die jetzt schon günstigen Erdgaspreise.
Geschäftsführer Schaller ist optimistisch: "Wir halten unsere Erdgaspreise für die nächsten Monate konstant, während andere Erdgasversorger ihre Preise erhöhen. Es konnten gute Einkaufskonditionen erzielt und die Vorteile der Liberalisierung genutzt werden."
Erstes positives Ergebnis sei der neue Tarif "Easy Gas" gewesen, den der größte Teil aller EWF-Erdgaskunden seit August 2009 nutzt. Dieser Tarif sei von vornherein "sehr scharf kalkuliert" gewesen, betont Schaller. Kritische Verbraucher, die Vergleichsportale im Internet verfolgt hätten, wurden immer wieder überrascht: Der EWF Easy Gas führt fast durchgehend die Rangfolge der günstigsten Tarife in Hessen. Der Abstand zu den Folgenden wird sich jetzt möglicherweise noch vergrößern.
Der Aufsichtsrat der EWF mit kommunaler Mehrheit (Vertreter des Landkreises Waldeck-Frankenberg, der Stadt Korbach und der Stadt Fritzlar) hat in seiner Sitzung am 2.11.2010 einstimmig beschlossen, die derzeitigen Einkaufsvorteile zu nutzen, um die Wirtschaftskraft in der Region zu stärken.
Alle EWF-Erdgaskunden erhalten in den nächsten Tagen per Post die schriftliche Bestätigung für günstige Erdgaspreise. Auch bei garantiert günstigten EWF-Erdgaspreisen lohnt sich Energiesparen immer - für Umwelt und Geldbeutel. Die EWF bietet deshalb unter www.ewf.de Tipps zum sparsamen Heizen und Lüften. EWF-Kunden können sich auch stets in den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach - und ab 2012 auch in Volkmarsen persönlich informieren.
12.08.2010
Wertschöpfung bleibt in Brilon - Eigene Stadtwerke werden gestärkt
Brilon. Der Rat der Stadt Brilon hatte am 24.02.2010 einstimmig beschlossen, das im Stadtgebiet Brilon vorhandene Gasnetz von der RWE zu erwerben und zukünftig auch in den Gasvertrieb einzusteigen. Briloner Bürger können jetzt das neue "Brilon Gas" kaufen und dabei Geld sparen.
Ein reibungsloser Übergang auf dem Weg zu der neuen Stadtwerke Brilon GmbH wird allein schon dadurch gewährleistet, dass Brilon mit einem kommunalen Partner, dem Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg, der über langjährige Erfahrung im Energiegeschäft verfügt, zusammenarbeitet. Dadurch ist die Versorgung ab der ersten Minute gesichert. Der Zweckverband EWF, an dem der Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie die Städte Korbach und Fritzlar beteiligt sind, hat seinen Sitz in Korbach.
Durch die Gründung einer neuen gemeinsamen Gesellschaft, an der die Stadtwerke Brilon AÖR 74,9 % der Gesellschaftsanteile hält, profitiert Brilon von den Erfahrungen der EWF und kann durch die örtliche Nähe auch Synergien nutzen, die dann wiederum den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Brilon zugute kommen. Ein bereits in der Gaswirtschaft tätiger Partner wie die EWF trägt entscheidend zum Erfolg eines solchen Unternehmens bei. In Summe stärkt diese neue Gesellschaft die ansässige Stadtwerke Brilon AÖR. Die neue Gesellschaft ist als Ansprechpartner vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger da und wird diese in Zukunft auch mit günstiger Energie versorgen.
Mit der zukunftsweisenden Entscheidung des Rates der Stadt Brilon wird auch zusätzliches städtisches Vermögen geschaffen und ein deutliches Mitspracherecht in der Energiepolitik der Stadt Brilon eingeräumt. Nicht zu unterschätzen ist auch die erhebliche Stärkung der Infrastruktur und die lokale Wertschöpfung, die durch die Einbindung der heimischen Wirtschaft, z. B. bei Auftragsvergaben in der Region entsteht. Gewinne kommen den Briloner Bürgerinnen und Bürgern direkt zugute und werden nicht an fremde Aktionäre ausgeschüttet.
Die Vorbereitungen für die neue Gesellschaft laufen auf allen Ebenen auf Hochtouren: Sowohl für den nachhaltig sicheren Betrieb des Erdgasnetzes als auch für den zukünftigen Erdgasvertrieb durch die Stadtwerke Brilon Energie GmbH wird alles vorbereitet.
Doch die Bürger der Stadt Brilon haben bereits jetzt die Möglichkeit, Erdgas vor Ort einzukaufen: Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) aus Korbach, bieten die Stadtwerke Brilon das Produkt "Brilon Gas" an. Brilon Gas kostet 4,97 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto (inklusive Erdgas- und Mehrwertsteuer). Der Grundpreis beträgt 11,90 Euro brutto pro Monat (inklusive Mehrwertsteuer). Der Preisvorteil beträgt derzeit mehr als 250 Euro im Vergleich zum Grundversorgungstarif der RWE (mit 4 Wochen Mindestlaufzeit) bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten und bei einem Verbrauch von 30.000 Kilowattstunden Erdgas pro Jahr.
Damit möglichst alle Briloner Bürger, die mit Erdgas heizen und kochen oder auch in ihren Gewerbebetrieben mit Erdgas produzieren, Brilon Gas so schnell wie möglich nutzen können, erhält in den nächsten Tagen jeder Kunde der Stadtwerke Brilon ein entsprechendes Angebot per Post. Um den Briloner Bürgern den Weg zu günstigem Erdgas leichter zu machen, enthält das Schreiben nicht nur detaillierte Informationen zum Preis des Sonderproduktes Brilon Gas, sondern auch ein "Brilon Gas"-Abkommen.
EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller erklärt: "Jeder, der den Auftrag unterschrieben an das Partnerunternehmen EWF zurücksendet, schließt zunächst den Vertrag mit der EWF. Doch er entscheidet sich mit seiner Unterschrift bereits jetzt für die Stadtwerke Brilon, die 2011 die Erdgaslieferung übernehmen werden. Auf diese Art profitieren Brilon und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt doppelt: Die Menschen können sofort Geld sparen und es wird jetzt schon eine solide Basis für starke und wettbewerbsfähige Stadtwerke Brilon gelegt".
Deshalb ist bereits im Auftragsformular für die Erdgaslieferung der Vertragsübergang festgelegt: "Voraussichtlich im nächsten Jahr ist ein Übergang dieses Produktvertrages auf die Stadtwerke Brilon Energie GmbH vorgesehen. Der Kunde stimmt bereits jetzt dem Vertragsübergang auf die Stadtwerke Brilon Energie GmbH zu." Johannes Niggemeier, Vorstand der Stadtwerke Brilon ist überzeugt: "Diese vertragliche Regelung gibt den Brilonern die Sicherheit, dass sie mit ihrer Entscheidung für Brilon Gas sofort zur Stärkung der Stadt Brilon und ihrer Stadtwerke beitragen."
Briloner, die das Angebot annehmen, werden von der EWF umgehend informiert, sobald die Vertragsumstellung auf Brilon Gas erfolgt. Die Vertragsumstellung hängt unter anderem davon ab, welcher Erdgasliefervertrag derzeit noch besteht und wie lange dessen Laufzeit ist. Sobald der derzeitige Lieferant der Kündigung zugestimmt hat, teilt EWF dem Brilon Gas-Kunden den neuen monatlichen Abschlagsbetrag mit. Die Details von Brilon Gas sind zusätzlich auf der Homepage www.ewf.de veröffentlicht.
EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller weist auf den persönlichen Service hin: "EWF ist gut darauf vorbereitet, damit die Briloner Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich Brilon Gas beziehen können. Über die extra geschaltete Telefonnummer 05631 955-1006 stehen unsere Kundenberaterinnen und -berater gerne für alle Fragen zur Verfügung."
Johannes Niggemeier, Vorstand der Stadtwerke Brilon unterstreicht: "Wer sich für Brilon Gas entscheidet, profitiert doppelt: Er hat die Garantie, dass er jetzt schon Erdgas vor Ort einkaufen kann. Und er profitiert sofort von den Vorteilen, die eine starke regionale Partnerschaft bietet: Zuverlässiger Service vor Ort und günstige Preise. Liebe Briloner Bürgerinnen und Bürger, zögern Sie also nicht, wechseln Sie jetzt zu Brilon Gas!"
Der Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg ist als Gremium regionaler Kompetenz mit den Verbandsmitgliedern Landkreis Waldeck-Frankenberg, Stadt Korbach und Stadt Fritzlar mit 51,42 Prozent kommunaler Mehrheitseigner der Gesellschaft der EWF. Die Thüga AG, München, ist mit 48,58 Prozent am Unternehmen beteiligt. So werden auch künftig Entscheidungen für die Region in der Region getroffen.
Als Energiedienstleistungsunternehmen beliefert die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) 74.000 Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. In dem 1.263 Quadratkilometer großen Versorgungsgebiet leben rund 124.000 Menschen. Mehr als die Hälfte der EWF-Anteile gehören dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Stadt Korbach und der Stadt Fritzlar.
Neben der reibungslosen Energieversorgung ist das Unternehmen auch für den Öffentlichen Personennahverkehr in Waldeck-Frankenberg und den Bäderbetrieb in Korbach zuständig. Darüber hinaus bestehen Bäderkooperationen mit den Kommunen Diemelstadt und Vöhl.
EWF gehört deutschlandweit zu den ersten Versorgungsunternehmen, die eine Urkunde für das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) sowohl für die Erdgas- und Wasser- als auch für die Stromversorgung erhalten haben. Von der zentralen Netzleitstelle in Korbach werden mit moderner Fernwirkanlage rund um die Uhr alle Elemente des EWF-Versorgungsnetzes überwacht und gesteuert: 2.730 Kilometer Nieder- und Mittelspannungsleitungen, acht Umspannwerke, 912 Umspannstationen, 742 Kilometer Erdgasleitungen, 121 Druckregelanlagen, 4,3 Kilometer Fernwärmeleitungen sowie 195 Kilometer Wasserleitungen mit acht Wassergewinnungs- und Förderanlagen und elf Wasserhochbehältern.
Auch bei der Versorgungssicherheit macht sich der Vorteil der örtlichen Präsenz bemerkbar: Im Fall einer Störung ist der EWF-Bereitschaftsdienst schnell vor Ort - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Dafür investiert EWF jährlich in den kontinuierlichen Ausbau und die Pflege der Versorgungsnetze und Verteilungsanlagen. Derzeit wird der Ortsteil Dorfitter der Großgemeinde Vöhl mit einem 3,5 Kilometer langen Erdgasnetz neu erschlossen.
Als Dienstleistungspartner von Kommunen und Wasserbeschaffungsverbänden erstellt das Unternehmen Fernwirk- und Leitsysteme zur Überwachung kommunaler Wassergewinnungsanlagen. Kommunale Partner nutzen die von EWF aus Geografischen Informationssystemen tagesaktuell für Wasser- und Abwasserleitungssysteme zur Verfügung gestellten Daten. Zahlreiche Projekte und ökologisch nachhaltige Impulse und Entwicklungen werden in enger Zusammenarbeit mit EWF als Energie- und Wasserversorger vor Ort initiiert.
Dabei ist EWF ist nicht nur wichtiger Arbeitgeber, der 263 hochwertige Arbeitsplätze bietet und sich zuverlässig für die Ausbildung der 15 Azubis in vier Ausbildungsberufen engagiert. Die Investitionen des Energiedienstleistungsunternehmens kommen zu großen Teilen unmittelbar der Region wirtschaftlich zugute. Gleichzeitig legt das Unternehmen besonderen Wert darauf, dass das Wachstum der Energienachfrage nicht zu Lasten der Umwelt geht, und setzt sich vor Ort für Energieeffizienz ein: Energieeinsparberatung und Förderprogramme sind selbstverständlicher Bestandteil der Serviceangebote, die allen EWF-Kunden zur Verfügung stehen.
"Leitungsgebundene Energieträger und deren effiziente und zukunftsorientierte Steuerung sind eines unserer Spezialgebiete. Wir verstehen uns darauf, Leitungsdaten und modernste Technologien zu vernetzen. Unser Know-how stellen wir unseren Partnern zur Verfügung. So schaffen wir Zusatznutzen für die Region", verdeutlicht EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller.
06.02.2009
Preise sinken unter den Stand von April 2007
Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Erdgas im Versorgungsgebiet der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) wird zum 1. April günstiger. EWF senkt den Erdgaspreis um 1,07 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto. Beim Vollversorgungstarif, den der Großteil der EWF-Kunden nutzt, wird eine Kilowattstunde somit um fast 16 Prozent günstiger.
Besitzer eines Einfamilienhauses mit einer durchschnittlichen Verbrauchsmenge von 30.000 Kilowattstunden pro Jahr sparen 321 Euro. Einfamilienhäuser, die bereits nach Niedrigenergiehausstandard errichtet wurden, benötigen im Durchschnitt 15.000 kWh Erdgas pro Jahr und die auf ein Jahr hochgerechnete Ersparnis beträgt hier 160 Euro (alle Angaben inklusive Erdgassteuer und Mehrwertsteuer). Mit der aktuellen Preisänderung sinken die Erdgaspreise der EWF unter den Stand von April 2007. Sie zählen damit erneut zu den besonders günstigen in der Region.
Die Preisreduzierung wurde möglich, weil die weltweit gesunkenen Preise von Rohöl und Ölprodukten mit rund halbjähriger Verzögerung mittlerweile auch im Erdgasgroßhandel für sinkende Preise sorgen. Vor diesem Hintergrund konnte EWF die Einkaufspreise reduzieren. Dieser Einkaufsvorteil wird an die regionalen Erdgaskunden weitergegeben.
Alle Erdgaskunden der EWF erhalten in den nächsten Tagen ein persönliches Schreiben, das sie über die Preissenkung und gesenkte Abschlagsbeträge informiert. Bei Fragen zur aktuellen Preisveränderung, zu den Tarifen der EWF oder zu den Serviceangeboten stehen die Mitarbeiter der EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach zur Verfügung. Persönliche Beratungen können im EWF-Energieberatungszentrum in der Arolser Landstraße 27 in Korbach durchgeführt werden.
Die Erdgas- und Wärmepreise der EWF werden am 13.02.2009, in den Tageszeitungen und unter www.ewf.de veröffentlicht.
Zum Hintergrund:
EWF setzt sich dafür ein, Haushalte und Betriebe in der Region mit Erdgas zu günstigen Preisen und zuverlässig zu beliefern.
Von den Erdgaslieferschwierigkeiten auf dem europäischen Markt spürten EWF-Kunden nichts, da EWF langfristige Verträge mit drei großen und namhaften Erdgaslieferanten geschlossen hat. Diese Erdgaslieferanten unterhalten sehr große Erdgasspeicher und gewährleisten somit sichere Energielieferung.
Die Erdgaspreise der EWF wurden zuletzt im August 2008 erhöht. Der Erdgas-Einkaufspreis, den EWF bezahlen muss, bestimmt sich aus der Ölpreisbindung: Der Durchschnitt der letzten sechs Monate multipliziert mit einem festgelegten Faktor ergibt mit einer leichten Zeitverzögerung den Erdgaspreis der nächsten drei Monate.
Da während der Sommer- und Herbstmonate des Jahres 2008 der Ölpreis und mit ihm der Heizölpreis an den Börsen auf immer neue Rekordhöhen stieg, wurde dieser Durchschnitt auf einem exorbitant hohen Niveau gebildet. Als Konsequenz hätte EWF im Spätherbst des Jahres 2008 die Preise erhöhen müssen, und das ausgerechnet mit dem Beginn der Heizperiode. Der hohe Preis wäre genau in den drei Monaten gültig gewesen, in denen in normalen Wintern am meisten geheizt wird.
In dieser Situation hat der Aufsichtsrat der EWF einstimmig beschlossen, auf die eigentlich im Spätherbst 2008 aufgrund der gestiegenen Einkaufspreise erforderliche Erhöhung der Erdgaspreise zu verzichten.
Während EWF die Belastung, die aus der Ölpreisbindung und dem Risiko des Kursverlaufs der Preise im Ölmarkt während der Herbst- und Wintermonate nicht in Form von Preiserhöhungen an die Kunden in der Region weitergegeben hat, taten das EWF-Vorlieferanten und andere Gasversorgungsunternehmen in Hessen und Deutschland sehr wohl. Das Preisniveau, das Gasversorgungsunternehmen in Hessen mit zum Teil mehreren Preissenkungen bieten, liegt immer noch über dem Preisniveau, das Kunden der EWF während des gesamten Winters nutzen.
EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller bekräftigt: "Die Erdgaspreise der Energie Waldeck-Frankenberg zählen während der gesamten Wintermonate zu den günstigsten in ganz Hessen. Und EWF garantiert auch weiterhin günstige und fair kalkulierte Preise".
10.11.2008
Beratungsaktion: EWF sucht Energiesparer
Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Das regionale Energiedienstleistungsunternehmen Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert, dass die Strompreise zum 1. Januar 2009 um durchschnittlich sechs Prozent steigen.
Die Stromkunden der EWF erhielten für das gesamte Jahr 2008 eine Preisgarantie. Bei der Preisgestaltung ist EWF jedoch von der Marktentwicklung abhängig. Und die Einkaufspreise für Strom sind in letzter Zeit so stark angestiegen, dass diese Steigerungen nicht aufgefangen werden konnten.
EWF muss deshalb zum 1. Januar 2009 den Strompreis um durchschnittlich rund sechs Prozent anheben. Im Vario-Tarif, den der Großteil der rund 70.000 Stromkunden der EWF nutzt, steigt der Preis um 0,83 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto bzw. 0,99 ct/kWh brutto. Der monatliche Grundpreis steigt um 90 Cent netto (1,07 Euro brutto). Jeder EWF-Kunde erhält in den nächsten Tagen per Post eine schriftliche Information, der eine Übersicht der EWF-Energiepreise beigelegt ist.
Anhand typischer Jahresverbräuche werden die monatlichen Mehrkosten aufgezeigt. Zwei Beispiele dazu zum Vario-Tarif ...
| Wohnsituation | Durchschnittsverbrauch ca. | Mehrkosten pro Monat |
|---|---|---|
| 2- bis 3-Zimmer-Whg. | 3.000 Kilowattstunden pro Jahr | + 3,54 EUR* mehr als bisher |
| Einfamilienhaus | 4.500 Kilowattstunden pro Jahr | + 4,77 EUR* mehr als bisher |
* Alle Preise sind Bruttopreise - also inklusive aller Steuern und Abgaben.
Gemäß der EWF-Vertragsbedingungen haben Kunden selbstverständlich ein Sonderkündigungsrecht mit Frist von einem Monat auf das Wirksamwerden der Preisänderung.
Vom 27. Dezember 2008 bis 05. Januar 2009 lesen EWF-Mitarbeiter die Zählerstände ab. Anschließend werden für jeden Kunden anhand seines individuellen Energieverbrauchs und des von ihm gewählten Stromtarifs die monatlichen Abschlagsbeträge für das Jahr 2009 ermittelt.
Ende Januar 2009 informiert EWF mit der Rechnung für das Jahr 2008 gleichzeitig über die neuen Abschlagsbeträge für das Jahr 2009.
Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen, zu den EWF-Produkten oder Serviceleistungen steht das Serviceteam im Energieberatungszentrum der EWF in Korbach unter Tel. 05631 955-1001 für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung.
Besonders günstig für die Umwelt ist EWF Naturstrom. TÜV SÜD bestätigt dessen Herkunft aus deutschen Laufwasserkraftwerken. Doch als kundenorientierter Energielieferant unterstützt EWF selbstverständlich alle Kunden beim Energiesparen. Viele nützliche Informationen sind in den EWF-Kundenzentren in Bad Arolsen, Bad Wildungen, Fritzlar und Korbach und unter www.ewf.de verfügbar.
Auf der EWF-Internetseite kann jeder sein Energiesparpotential entdecken: Die Energieberater veranschaulichen, wie zum Beispiel ohne Komfortverlust 25 Kilowattstunden Strom pro Monat bzw. rund fünf Euro pro Monat eingespart werden können. Zusätzlich werden zehn Familien gesucht, die mit Unterstützung der EWF-Energieberatung Ihren Stromverbrauch ohne Komfortverzicht um mindestens 10 - 15 Prozent senken.
04.11.2008
Waldeck-Frankenberg, Fritzlar, Bad Zwesten, Borken, Naumburg, Volkmarsen: Das regionale Energiedienstleistungsunternehmen Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert, dass die Erdgaspreise in der Region stabil gehalten werden können.
Der Erdgas-Einkaufspreis der EWF wird bestimmt von der Ölpreisbindung. In der aktuellen Situation hätte diese Preissituation für die lokale Wirtschaft und die privaten Verbraucher eine Preiserhöhung bedeutet, da in den vergangenen Monaten der Ölpreis an den Börsen immer neue Rekordhöhen erklommen hat - und mit ihm der Heizölpreis. Der mit diesen exorbitant hohen Preisen gebildete Durchschnitt wäre dann genau für die drei Monate gültig, in denen im Winter am meisten geheizt werden muss. EWF muss die hohen Einkaufspreise zahlen. Doch werden diese nicht an die Verbraucher in der Region durchgereicht.
Diesen Beschluss fasste der Aufsichtsrat der EWF unter dem Vorsitz von Landrat Helmut Eichenlaub einstimmig in seiner Sitzung am 27.10.2008.
EWF-Geschäftsführer Stefan Schaller nimmt hierzu Stellung: "In kaum einem anderen Bereich ist die Verantwortung für eine Region größer als in der Preisgestaltung für Energie - und in keinem Bereich beweist sich klarer, dass ein mehrheitlich im Besitz des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Städte Fritzlar und Korbach befindliches Unternehmen für die Region unverzichtbar ist. Die Entwicklung der Erdgaspreise und deren Umsetzung für die Verbraucher in der Region sind hier das beste Beispiel. EWF erhöht die Erdgaspreise in dieser Heizperiode nicht. Niedrig gehaltene Energiepreise sichern gerade jetzt einer Region einen klaren Vorteil."