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Fahrplan/Tickets - Aktuelles
30.03.2012
Fahrplanänderungen der Buslinie 507 (Korbach – Willingen) von 02.04.-17.08.2012
Die Landesstraße 3082 (L 3082) zwischen Eimelrod und Deisfeld ist von Montag, 2. April 2012, bis voraussichtlich Freitag, 17. August 2012, wegen Bauarbeiten im Kreuzungsbereich der Kreisstraße 66 (K 66) nach Hemmighausen voll gesperrt.
Für die Buslinie 507 (Korbach – Willingen) gilt daher in diesem Zeitraum ein eingeschränkter Sonderfahrplan.
Die Busse auf der Linie 507 können die Haltestellen "Hemmighausen" und "Abzweig Hemmighausen" nicht anfahren.
Deshalb wird zu schulrelevanten Zeiten ein Kleinbus zwischen der Haltestelle "Hemmighausen" und der Haltestelle "Eimelrod, Mitte" eingesetzt.
Die Abfahrtszeiten des Kleinbusses in Hemmighausen sind um 07:00 Uhr und um 08:00 Uhr.
So ist die Schülerbeförderung zur Grundschule in Usseln und zur Uplandschule in Willingen sicher gestellt.
Bei den Rückfahrten von den genannten Schulen fährt der Kleinbus von Eimelrod um 12:55 Uhr (5. Schulstunde), um 13:55 Uhr (6. Schulstunde) und um 16:10 Uhr (8. Schulstunde) nach Hemmighausen.
Bei allen anderen Fahrten und während der Ferien kann Hemmighausen nicht erreicht werden.
Da die Busse zwischen Eimelrod und Deisfeld über Neerdar und Schweinsbühl umgeleitet werden müssen, verschieben sich die An- und Abfahrtszeiten an allen Haltestellen.
Einige Fahrten fallen ganz aus, dann können Fahrgäste bis 30 Minuten vor dem gewünschten Fahrtantritt ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) unter Tel. 0180-505-0180 (14 Cent pro Minute im Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute im Mobilfunknetz) bestellen.
Die Sonderregelungen für die Buslinie 507 im Einzelnen:
Fahrtrichtung Willingen
- Die Fahrt um 06:10 Uhr ab Korbach, ZOB, endet in Bömighausen, Wiesengrund. Die Haltestellen in Neerdar und Eimelrod werden nicht angefahren.
- Die Abfahrten um 07:05 Uhr in Schweinsbühl und um 07:09 Uhr in Deisfeld zur ersten Schulstunde in Willingen werden auf 06:55 Uhr ab Deisfeld und 07:00 Uhr ab Schweinsbühl vorverlegt. Ab Eimelrod fährt dieser Bus wieder gemäß Fahrplan (07:20 Uhr).
- Die Abfahrten um 08:05 Uhr in Schweinsbühl und um 08:08 Uhr in Deisfeld entfallen.
- Die Abfahrt um 14:11 Uhr ab Eimelrod entfällt.
Fahrtrichtung Korbach
- Die Abfahrt um 06:30 Uhr ab Eimelrod entfällt. Der Bus setzt erst um 06:41 Uhr ab Deisfeld ein.
- Die Fahrten um 12:25 Uhr ab Willingen enden in Eimelrod. Deisfeld und Schweinsbühl werden nicht erreicht.
Die Schulen wurden bereits informiert.
Der Baustellenfahrplan ist im Internet unter NVV-Aktuell und unter www.ewf.de zu finden.
Die Fahrgäste werden um Verständnis gebeten, dass es wegen der Straßensperrung zu Behinderungen und Verspätungen im Bus- und AST-Verkehr der Linie 507 kommt.
14.03.2012
Ab April wieder mit der Ederberglandbahn R42 und den Bussen 510, 521, 555 und 556 zum Edersee!
Ab 1. April ist es wieder soweit - der Saisonverkehr zum Edersee startet.
Die Ederberglandbahn R42 fährt bis Ende Oktober an allen Sonn- und Feiertagen im 2-Stunden-Takt von Marburg (Lahn) bis nach Vöhl-Herzhausen.
Dort bestehen direkte Anschlüsse an die Buslinien 555 nach Korbach und 556 entlang des Edersees bis zur Edertalsperre/Aquapark in Hemfurth-Edersee.
Außerdem erreichen Sie den Edersee täglich mit der Buslinie 510 aus Medebach, Korbach und Bad Wildungen sowie mit der Linie 521 aus Bad Wildungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des NVV sowie in folgenden Fahrplaninformationsmedien:
14.02.2012
Anrufsammeltaxis fahren ab 1. März auch wieder in Frankenberg und im oberen Edertal
Ab dem 1. März werden auch in Frankenberg und im oberen Edertal wieder Anrufsammeltaxis (AST) verkehren.
Dies konnte Landrat Dr. Reinhard Kubat heute verkünden.
Bei der Neuausschreibung der AST-Linien hatte es in diesem Bereich zunächst kein Angebot gegeben, da der bisherige Betreiber seinen Betrieb reduziert hatte.
In der vergangenen Woche hatte der Landrat im Kreistag verkündet, dass sich die EWF, die nicht nur als Energie-, sondern auch als Verkehrsdienstleister für den Landkreis tätig ist, in aussichtsreichen Verhandlungen befinde.
Zu diesem Zeitpunkt schien die Wiederaufnahme des AST-Verkehrs zum 1. Mai wahrscheinlich.
"Ich freue mich, dass es uns nun so schnell gelungen ist, das Angebot in Frankenberg und im oberen Edertal sicherzustellen", sagte Dr. Kubat,
"Betreiber wird die Bad Wildunger Verkehrsunternehmen GmbH (BWV) sein".
Der Landrat dankte in diesem Zusammenhang besonders dem Bad Wildunger Bürgermeister Volker Zimmermann, der sich auch intensiv für diese Lösung eingesetzt hatte.
Nachdem in den übrigen Kreisteilen die AST-Verkehre ihren Betrieb nach der notwendigen Neuausschreibung ohne Unterbrechung fortsetzen konnten, wird nun ab dem 1. März, und damit sehr viel schneller als erwartet, wieder ein flächendeckendes Angebot dieses wichtigen Segments im kreisweiten ÖPNV vorhanden sein.
27.01.2012
Anruf-Sammel-Taxi im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Waldeck-Frankenberg.
Die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) informiert über die Vergabe der Linienbündel für Anruf-Sammel-Taxi (AST) in großen Teilen des Landkreises Waldeck-Frankenberg.
EWF organisiert im Landkreis Waldeck-Frankenberg den Linienverkehr, der aufgrund rechtlicher Vorgaben ausgeschrieben werden muss.
Alfred Protzek, der als Sachbereichsleiter des Bereichs Öffentlicher Personennahverkehr unter anderem für die Ausschreibung der Linienverkehre verantwortlich ist, erläutert:
"Für den Raum Korbach wurden die AST-Linien in drei Lose aufgeteilt.
Die Abgabefrist im Rahmen der seit der 48. Kalenderwoche 2011 laufenden öffentlichen Ausschreibung endete für diese drei Lose am 15. Januar 2012.
Zehn Tage später, am 25. Januar 2012, fiel die Vergabeentscheidung für den übergangslosen Betrieb der AST-Linien ab 1. April 2012:
- Das Los "Nord" umfasst den Bereich Bad Arolsen, Diemelstadt, Volkmarsen und wird von der Firma Schaake mit Sitz in Bad Arolsen durchgeführt werden.
- Das Los "Mitte" umfasst den Bereich zwischen Bad Arolsen und Korbach mit den drei Linien
"Korbach – Nieder-Waroldern/Ober-Waroldern – Bad Arolsen",
"Korbach – Mühlhausen – Bad Arolsen" sowie
"Mühlhausen – Twiste"
und wird ebenfalls von der Firma Schaake übernommen werden.
- Das Los "Süd" umfasst den Bereich südlich von Korbach.
Es reicht bis Vöhl und Waldeck und wird von der Firma Kahlhöfer mit Sitz in Korbach betreut werden.
Alfred Protzek ergänzt:
"Für den Raum Frankenberg wurden die AST-Linien ebenfalls in drei Lose aufgeteilt.
Die Angebotsfrist im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens endete am 11. November 2011.
Die Vergabeentscheidung erfolgte am 25. November 2011 und führte zu dem Ergebnis, dass nur der Bereich Haina/Gemünden neu vergeben werden konnte. "
Für Haina und Gemünden ab 1. Februar neuer AST-Dienstleister
Allerdings konnte zu diesem Zeitpunkt nur für das Los "Haina/Gemünden" die Vergabe erfolgen:
In diesem Bereich, für den es erst seit 1. April 2010 ein AST-Angebot gibt, übernimmt die Bad Wildunger Verkehrunternehmen GmbH (BWV) am 1. Februar 2012 die Leistungen, die bisher die Firma Kunst erbracht hatte.
Für den Bereich Burgwald und Rosenthal wird AST-Betrieb weitergeführt
Für den kompletten Bereich Burgwald/Rosenthal mit der Anbindung Richtung Frankenberg wird der Betrieb vom Unternehmen Heinl mit Sitz in Burgwald fortgeführt.
Für den Bereich Oberes Edertal und Frankenberg ab 1. Mai neue Regelung
Für den Bereich Oberes Edertal und Frankenberg bestehen sehr gute Aussichten, dass der AST-Betrieb ab 1. Mai 2012 fortgesetzt werden kann.
Trotz aller Bemühungen und intensiver Gespräche und Verhandlungen, die sowohl mit dem bisherigen AST-Dienstleister als auch mit anderen Anbietern über Wochen geführt wurden, konnte für die Übergangszeit keine Lösung gefunden werden.
Der Vertrag des bisherigen AST-Dienstleisters endet am 31. Januar 2012.
Sollte es dem zukünftigen Dienstleister gelingen, Fahrzeuge und Fahrer bereits früher zur Verfügung stellen zu können, so würde das AST-Angebot bereits vor dem 1. Mai 2012 fortgesetzt.
Im Übergangszeitraum werden die AST-Verkehre in den Kommunen Hatzfeld, Battenberg, Bromskirchen und Frankenau eingestellt.
In Allendorf/Eder bleiben nur die AST-Verkehre erhalten, die über die Linie 586.6 nach Burgwald führen.
In den Stadtteilen von Frankenberg bleiben nur die AST-Fahrten für die Stadtteile Willersdorf und Friedrichshausen in Richtung Frankenberg bzw. Gemünden erhalten.
In der Gemeinde Vöhl werden die AST-Verkehre nicht durchgeführt, die von Ederbringhausen, Oberorke, Niederorke oder Schmittlotheim in Richtung Frankenberg führen.
Im Bereich Lichtenfels werden die AST-Verkehre der Stadtteile Sachsenberg, Neukirchen, Münden und Dalwigksthal in Richtung Frankenberg nicht mehr durchgeführt.
Die Verbindungen in Richtung Korbach bleiben in diesem Bereich erhalten.
Derzeit können die Fahrgäste, die das AST-Angebot im Oberen Edertal und in Frankenberg nutzten, nur auf sonstige öffentliche Verkehrsmittel verwiesen werden.
Sollte ein Fahrgast eine Fahrkarte bzw. ein Monats- oder Jahresticket zurückgeben wollen, so wird ihm selbstverständlich der Differenzbetrag erstattet.
Fragen hierzu werden unter Tel. 05631 974-239 beantwortet.
04.12.2011
Änderungen zum Fahrplanwechsel am 11.12.2011
Bei Bus, Tram & Bahn bleibt vieles beim Alten - alle Informationen im Fahrplanbuch, Internet und weiteren Medien
Der europaweite Fahrplanwechsel findet diesmal am 11. Dezember 2011 statt - im Gebiet des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) bleibt das bisherige Angebot in diesem Jahr jedoch nahezu unverändert. Im Angebot von Bus, Tram und Bahn gibt es diesmal vergleichsweise wenige Veränderungen. Dennoch tut der NVV einiges, um das Reisen komfortabler zu machen.
Die Linie R5 hält im Berufsverkehr von nun an häufiger an der Station Melsungen-Bartenwetzerbrücke, am Bahnhof Melsungen gibt es kürzere Umsteigewege von Bahn zu Bus und mit Ahnatal-Casselbreite wird eine neue Haltestelle für die RT4 und einige Fahrten der R4 eröffnet. Bessere Verbindungen zwischen dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Hochsauerlandkreis gibt es durch die Reaktivierung der Strecke zwischen Brilon Wald und Brilon Stadt.
Aber auch das Busangebot wird durch einzelne Änderungen attraktiver. Die Linie 210 fährt an Sonn- und Feiertagen nun tagsüber zwischen Großalmerode und Witzenhausen durchgehend im 2-Stunden-Takt, und viele Abfahrtszeiten der Linie 400 wurden so verlegt, dass am Bahnhof Melsungen direkter Anschluss zu den Zügen in Richtung Kassel und Rotenburg an der Fulda besteht.
Nicht zuletzt startet bereits am 1. April 2012 der Ausflugsverkehr der Bahnlinie R42 sowie der Buslinien 510, 521, 555 und 556 direkt zum Edersee.
Auch wenn es dieses Mal nur wenige Veränderungen gibt, empfiehlt der NVV dennoch, die gewohnten Fahrten zu überprüfen und sich mit möglichen Änderungen vertraut zu machen.
Was ändert sich speziell im Landkreis Waldeck-Frankenberg?
Im Einzelnen: Veränderungen im Schienenverkehr
R55 Brilon Stadt <> Willingen <> Korbach
Mit dem Fahrplanwechsel neu ist die Wiedereröffnung der Strecke zwischen Brilon Wald und Brilon Stadt. Damit werden die Verbindungen zwischen dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Waldeck-Frankenberg verbessert. Vorwiegend am Wochenende werden auch Fahrten der Linie R55 bis Brilon Stadt geführt. Andere Züge der Linie R55 haben in Brilon Wald Anschlüsse von und nach Brilon Stadt. Hierzu wurde das Angebot der Linie R55 angepasst.
Samstags und sonntags werden zahlreiche durchgehende Fahrten Brilon Stadt <> Brilon Wald <> Willingen <> Korbach angeboten. Dafür sind Kurzfahrten im Abschnitt Brilon Wald <> Willingen entfallen.
Ab Willingen werden samstags abends nun zusätzliche Rückfahrmöglichkeiten angeboten: Um 22.07 Uhr fährt ein Zug nach Brilon Stadt, um 22.50 Uhr ein durchgehender Zug über Korbach nach Kassel-Wilhelmshöhe und Kassel Hauptbahnhof. Dafür entfällt die nur schwach genutzte Fahrt um 8.02 Uhr von Korbach nach Brilon Wald.
Bei vielen Fahrten haben sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten geringfügig geändert. Näheres kann den Fahrplänen entnommen werden.
Im Einzelnen: Veränderungen im Busverkehr
Allgemein
Das neue Fahrplanbuch "Bus & Bahn" für den Landkreis Waldeck-Frankenberg, "Waldeck-Frankenberg zum Einsteigen" ist rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel am 11.12.2011 in den bekannten NVV-Kundenzentren und NVV-Infopoints sowie bei den Städte-/Gemeindeverwaltungen erhältlich.
Das AST-Fahrplanbuch für den Landkreis Waldeck-Frankenberg, "Waldeck-Frankenberg zum Sammeln" mit Stand vom 1.4.2011, ist nach dem Fahrplanwechsel auch weiterhin noch gültig.
Für die beweglichen Ferientage 2012 gilt folgende Regelung: An den Freitagen nach Christi Himmelfahrt (18.5.2012) und nach Fronleichnam (8.6.2012) verkehren die Buslinien in Waldeck-Frankenberg nach dem Ferienfahrplan. Fahrten mit der Verkehrsbeschränkung S im Fahrplan werden an diesen Tagen nicht durchgeführt.
Linie 500
Die Linie 500 fährt an den vier Adventssamstagen aufgrund der starken Nachfrage im Stundentakt. Hierüber wurde bereits mit einem Infoflyer informiert, der Mitte November an alle Haushalte entlang der beiden Strecken verteilt wurde, zusammen mit kombinierten Linienfahrplänen der Linie 500 und der Bahnlinie R39.
Linie 506
Diese Linie bedient mit der Fahrt um 16.15 Uhr von Diemelsee-Adorf nach Stormbruch nun auch Benkhausen.
Linie 507
Freitags entfällt nun die Fahrt um 13.15 Uhr von Willingen nach Usseln. Somit erfolgt die Abfahrt von Willingen nach Korbach bereits um 13.20 Uhr (statt bisher 13.35 Uhr) und damit jetzt Montag bis Freitag einheitlich. Der Verstärkungsbus von Willingen nach Korbach-Rhena und Lelbach fährt unverändert um 13.35 Uhr. Die ursprüngliche Fahrt um 6.37 Uhr von Lengefeld nach Korbach findet nun drei Minuten früher statt.
Linie 508
Auf dieser Linie sind die Fahrten um 14.00 Uhr und 15.45 Uhr von "Korbach, Kaserne" nach "Korbach, ZOB" entfallen.
Linie 510
Die saisonale Bedienung der Ederseerandstraße hat sich bewährt und wird mit dem Sommerfahrplan (gültig vom 1. April bis 31. Oktober) auch 2012 erfolgen. Die Haltestelle "Edertal-Hemfurth, Zündstoff" wird umbenannt in "Peterskopfbahn".
Linie 512
Die ursprüngliche Fahrt um 6.37 Uhr von Bad Wildungen nach Frebershausen wurde um fünf Minuten auf nun 6.32 Uhr vorgezogen. Auch die Folgefahrt von Frebershausen nach Edertal-Bergheim und Bad Wildungen findet nun bereits fünf Minuten früher und somit bereits um 7.00 Uhr statt.
Linie 514
Die ursprüngliche Fahrt um 6.55 Uhr von Bad Wildungen nach Edertal-Bergheim findet nun 30 Minuten später und somit um 7.25 Uhr statt.
Linie 521
Die Fahrten um 15.15 Uhr von Bad Wildungen bis Edertal-Hemfurth werden nun als Bedarfsfahrten bis nach Edertal-Bringhausen weitergeführt. Entsprechend beginnen die Rückfahrten um 16.40 Uhr von Hemfurth nach Bad Wildungen bei Bedarf bereits in Bringhausen. Die Anmeldung von Rufbusfahrten ist bis 45 Minuten vor Abfahrt unter Telefon 0180-505-0180 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Min.) möglich. Die Saisonfahrten am Edersee an Samstagen, Sonn- und Feiertagen beginnen in 2012 bereits am 1. April und enden am 31. Oktober (Sommerfahrplan).
Linie 526
In Bad Arolsen-Kohlgrund wird jetzt auch die Haltestelle "Am Knick" bedient. Die Fahrt um 6.32 Uhr von Diemelstadt-Wrexen nach Bad Arolsen findet nun zwei Minuten früher statt. Damit besteht in Bad Arolsen nun Anschluss an die Regionalzuglinie R4 in Richtung Korbach.
Linie 527
Die Abfahrten an der Cornelia-Funke-Schule in die Richtungen Gemünden-Schiffelbach und Haina-Dodenhausen finden nun fünf Minuten später, das heißt um 15.35 Uhr statt (bisher 15.30 Uhr).
Hier gibt es Informationen:
Alle aktuellen Fahrpläne liegen unter www.nvv.de im Bereich Fahrplan & Netz bereit. Mit Hilfe der Fahrplanauskunft, die für die Eingabe nur die Adresse oder eine Haltestelle benötigt, lässt sich jeder individuelle Verbindungswunsch in Sekundenschnelle abfragen. Eine weitere Hilfe bietet das NVV-ServiceTelefon unter 0180-234-0180. Aus dem Festnetz der Deutschen Telekom kostet dies nur 6 Cent/Anruf, aus den Mobilfunknetzen max. 42 Cent/Minute.
29.09.2011
Bus-Fahrplanänderungen der Linie 506 wegen Bauarbeiten
Diemelsee/Willingen.
Wegen Straßenbauarbeiten wird die Kreisstraße K63 zwischen den Ortsteilen Rattlar und Ottlar gesperrt.
Für die Buslinie 506 "Bad Arolsen - Diemelsee - Willingen" gilt vom Dienstag, 04.10.2011, bis voraussichtlich Samstag, 08.10.2011, im Bereich Ottlar, Rattlar, Schwalefeld und Willingen daher ein geänderter Fahrplan.
Die Busse werden von Ottlar kommend über Giebringhausen und Usseln nach Willingen umgeleitet.
Die Abfahrtszeiten bis zur Haltestelle "Ottlar" in Richtung Uplandschule Willingen bleiben somit unverändert.
Die Haltestellen "Ottlar, Abzweig Dommelhof" und alle Haltestellen in den Willinger Ortsteilen Rattlar und Schwalefeld können von den Linienbussen in Richtung Willingen nicht erreicht werden.
Fahrgäste und Schüler aus Rattlar und Schwalefeld werden stattdessen mit Sonderbussen nach Willingen und zur Uplandschule Willingen befördert.
Abfahrtszeiten der Sonderbusse in Richtung Willingen:
- Rattlar, Haltestelle Friedrichsplatz um 07:15 Uhr und 08:15 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Püttmann um 07:17 Uhr und 08:17 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Upländer Hof um 07:18 Uhr und 08:18 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Zur Kirchwiese um 07:44 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Sonnenwinkel um 07:45 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Itterbach um 07:46 Uhr
- Schwalefeld, Haltestelle Wildkamp um 07:47 Uhr
Fahrten von Willingen Richtung Diemelsee
Die Fahrt 06:25 Uhr ab Willingen, Bahnhof startet bereits um 06:15 Uhr.
Schwalefeld und Rattlar werden nicht bedient, sodass der Bus ab Ottlar in Fahrplanlage (06:41 Uhr) fährt.
Die Rückfahrt von der Uplandschule Willingen nach Schwalefeld und Rattlar erfolgt nach der vierten Schulstunde um 11:35 Uhr gemäß dem regulären Fahrplan.
Nach der fünften Schulstunde können diese beiden Willinger Ortsteile leider nicht angefahren werden.
Nach der sechsten Stunde fährt ein Sonderbus um 13:15 Uhr nach Schwalefeld und Rattlar.
Die Fahrt um 13:10 Uhr nach Schwalefeld wird gemäß Fahrplan durchgeführt.
Der Bus um 13:25 Uhr in Richtung Diemelsee fährt nicht nach Schwalefeld und Rattlar.
Nach der 8. Schulstunde fährt der gewohnte Linienbus um 15:35 Uhr in Richtung Diemelsee ebenfalls nicht nach Schwalefeld und Rattlar.
Für Fahrgäste und die Schüler mit diesen Zielen wird ein Sonderbus eingesetzt, Abfahrt ebenfalls um 15:35 Uhr.
Der Baustellenfahrplan ist im Internet unter NVV-Aktuell und unter www.ewf.de zu finden.
Die Fahrgäste werden um Verständnis gebeten, dass wegen der Straßensperrung Behinderungen und Verspätungen im Bus- und AST-Verkehr nicht auszuschließen sind.
16.09.2011
Bus-Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten in Rengershausen
Frankenberg. Die Ortsdurchfahrt im Frankenberger Ortsteil Rengershausen ist wegen Bauarbeiten ab Montag, 08.08.2011, bis voraussichtlich Freitag, 02.09.2011, gesperrt. Für die Buslinie 528 (Frankenberg - Somplar) gilt daher in diesem Zeitraum ein eingeschränkter Sonderfahrplan. Da die Bauarbeiten in Rengershausen noch nicht abgeschlossen sind gilt dieser Fahrplan auch wieder ab dem 19.09.11.
In Rengershausen steht nur die Haltestelle "Alte Schule" zur Verfügung. Die Busse wenden hier und fahren nach Frankenberg zurück.
Die Haltestellen in Braunshausen und Somplar werden ausschließlich für die Hinfahrt zur ersten Schulstunde in Frankenberg und für die Rückfahrt von Frankenberg nach der sechsten Schulstunde angefahren. Für alle anderen Fahrten können Fahrgäste bis 30 Minuten vor dem gewünschten Fahrtantritt ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) unter Tel. 0180-505-0180 (14 Cent pro Minute im Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute im Mobilfunknetz) bestellen.
Die Sonderregelungen für die Buslinie 528 im Einzelnen:
Fahrtrichtung von Bromskirchen nach Frankenberg
- In Rengershausen, Haltestelle "Alte Schule", startet der Bus um 07:00 Uhr in Richtung Frankenberg. Der Bus fährt über Wangershausen (Ankunft 07:10 Uhr), Hommershausen (07:20 Uhr) und Rodenbach (07:30 Uhr) und erreicht das Schulzentrum in Frankenberg um 07:40 Uhr.
- In Bromskirchen startet ein weiterer Bus um 07:00 Uhr. Dieser fährt über Braunshausen ("Tretbecken" um 07:10 Uhr) und Somplar (07:20 Uhr) nach Frankenberg. Dort wird nach der Haltestelle "Bahnhof" (07:35 Uhr) auch die Haltestelle "Friedrich-Trost-Schule" (07:40 Uhr) angefahren, bevor der Bus das Schulzentrum in Frankenberg um 07:45 Uhr erreicht.
- Bus 07:15 Uhr, Hommershausen nach Frankenberg "Uferstraße" entfällt
- Bus 13:10 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
- Bus 14:10, Hommershausen nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
- Bus 14:25 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
- Bus 16:50 Uhr, Somplar nach Frankenberg "Bahnhof" entfällt
Fahrtrichtung Frankenberg nach Bromskirchen
- Bus 12:20 Uhr ab Frankenberg "Burgwaldschule" bis Rengershausen "Alte Schule" gemäß Fahrplan. Rengershausen (13:01 Uhr) und Somplar (13:06 Uhr) werden nicht bedient.
- Bus 13:20 Uhr zusätzlich ab Frankenberg, "Friedrich-Trost-Schule", anschließend über Frankenberg "Schulzentrum" (Abfahrt 13:25 Uhr) bis Frankenberg "Röddenauer Straße" gemäß Fahrplan anschließend Weiterfahrt nach Somplar (Ankunft 14:00 Uhr), Braunshausen "Tretbecken" (Ankunft 14:10 Uhr) und Bromskirchen (Ankunft 14:30 Uhr)
- Bus 13:45 Uhr ab Rodenbach: Rodenbach, Hommershausen, Wangershausen, Rengershausen "Alte Schule" und Rengershausen werden nicht angefahren.
- Bus 13:35 Uhr ab Frankenberg "Bahnhof" bis Hommershausen gemäß Fahrplan, anschließend Weiterfahrt nach Wangershausen (Ankunft 14:20 Uhr) und Rengershausen "Alte Schule" (Ankunft 14:29 Uhr)
- Bus 15:45 Uhr ab Frankenberg "Bahnhof" bis Rengershausen "Alte Schule" gemäß Fahrplan. Rengershausen, Braunshausen "Tretbecken" und Somplar werden nicht angefahren.
17.02.2011
Einschränkungen im AST-Verkehr für Bad Wildungen
Anruf-Sammel-Taxi in Bad Wildungen nur noch bis ca. 22:00 Uhr
Bad Wildungen, Edertal, Waldeck. Aus verschiedenen Gründen können die Fahrpläne der Anruf-Sammel-Taxi-Linien (AST) im Bereich Bad Wildungen, Edertal und Waldeck nicht mehr vollständig umgesetzt werden.
Die AST-Linien 583.1 bis 583.6, die in dem Bereich von Bad Wildungen bis Bringhausen, Hemfurth, Königshagen, Armsfeld, Frebershausen und Kleinern gelten, können nur noch bis in die frühen Abendstunden bedient werden: Die aktuellen Fahrpläne gelten ab sofort ab Fahrplanbeginn gegen 6:00 Uhr bis in den Abend. Die letzten Fahrten aus Bad Wildungen in Richtung der Ortsteile starten fahrplanmäßig gegen 21:00 Uhr. Der Betrieb auf diesen Linien endet um ca. 22:00 Uhr mit den letzten planmäßigen Ankünften in Bad Wildungen. Danach können auf diesen Linien leider keine AST-Fahrten mehr angeboten werden.
Die für die Organisation des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verantwortlichen EWF-Mitarbeiter bemühten sich zusammen mit Vertretern der Stadt intensiv um Ersatz. Obwohl am 10. Januar 2011 alle in Frage kommenden Taxi-Unternehmer an einer Sitzung zu diesem Thema teilnahmen, konnte kein Unternehmen gefunden werden, das diese AST-Linien übernehmen könnte.
Auf folgenden Linien gilt ab sofort der eingeschränkte Fahrplan:
583.1 AST Bad Wildungen - Giflitz - Bringhausen
583.2 AST Bad Wildungen - Bergheim - Waldeck - Hemfurth
583.3 AST Bad Wildungen - Wellen - Königshagen
583.4 AST Bad Wildungen - Braunau - Armsfeld
583.5 AST Bad Wildungen - Hundsdorf - Frebershausen
583.6 AST Bad Wildungen - Reinhardshausen - Kleinern
Die jetzt gültigen letzten Abfahrten der AST-Linien gehen aus folgender Übersicht hervor:
583.1 ab Bad Wildungen 21:05 täglich
583.1 ab Bringhausen 21:13 täglich
583.2 ab Bad Wildungen 21:03 täglich
583.2 ab Hemfurth 21:06 täglich
583.3 ab Bad Wildungen 21:05 täglich
583.3 ab Königshagen 21:20 täglich
583.4 ab Bad Wildungen 21:05 täglich
583.4 ab Armsfeld 21:30 täglich
583.5 ab Bad Wildungen 21:06 täglich
583.5 ab Frebershausen 21.25 täglich
583.6 ab Bad Wildungen 21:05 täglich
583.6 ab Kleinern 21:25 täglich
04.12.2008
Landkreis und Bürgermeister für dauerhafte Sicherung des AST-Verkehrs
Anruf-Sammel-Taxi mit breiter Unterstützung
Landkreis Waldeck-Frankenberg. Der AST-Verkehr (Anruf-Sammel-Taxi) ist schon lange nicht mehr nur bei Jugendlichen und Schülern sehr beliebt: Art und Anzahl der Fahrscheine zeigen deutlich, dass vor allem Erwachsene und ältere Personen das AST-System gerne nutzen. Sie fahren mit dem AST zum Arbeitsplatz oder auch zu Freizeitterminen, sie sparen den Zweitwagen ein oder nutzen das AST, um Busse und Züge des Regional- und Fernverkehrs zu erreichen.
Seit 1997 werden die AST-Verkehre von der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) organisiert. Seither gab es regelmäßig Erweiterungen und Anpassungen des Angebotes. Mittlerweile sind 20 von 22 Städten und Gemeinden des Landkreises an das System angeschlossen. Die gesamten Leistungen werden von derzeit sieben Taxiunternehmen erbracht.
Die jährlichen Steigerungen der Kilometerleistung spiegeln die zunehmende Beliebtheit des Systems: Im Jahr 2007 fuhren Anruf-Sammel-Taxen im Landkreis Waldeck-Frankenberg 1,3 Millionen Kilometer und transportierten dabei insgesamt 186.000 Fahrgäste. Anders ausgedrückt: Rein rechnerisch ist also jeder der 166.000 Einwohner Waldeck-Frankenbergs mindestens einmal mit einem AST gefahren und insgesamt wurden genug Kilometer zurückgelegt, um die Erde dreißig Mal zu umrunden.
Auch zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 wird es unter anderem in den Bereichen Burgwald, Frankenau, Edertal und Diemelstadt zu Anpassungen des AST-Angebotes kommen. In allen Bereichen sind die Angebote im Stundentakt geplant (Montag bis Sonntag). Übergänge zwischen den AST-Linien sind im Allgemeinen innerhalb weniger Minuten möglich.
Bürger und Bürgervertreter akzeptieren und unterstützen AST
Aufgrund der vielfältigen Systemvorteile haben sowohl der Landkreis Waldeck-Frankenberg als auch die politischen Vertreter in den Kommunen und die Bürgermeister der Städte und der Gemeinden die AST-Verkehre in ihren Gemeinden gerne eingeführt. Gleichzeitig haben alle Beteiligten das System in enger Zusammenarbeit mit EWF fortlaufend weiterentwickelt.
All dies - inklusive der erforderlichen Kostenübernahme durch Landkreis und Gemeinden - ist nicht selbstverständlich: Das zeigt sowohl der nordhessische als auch der bundesweite Vergleich des Ausbaustandes der alternativen Verkehrsangebote im Öffentlichen Personennahverkehr.
Das AST-System erfordert in der Praxis besondere Verfahrensweisen: Fahrten müssen unbedingt rechtzeitig vorher telefonisch angemeldet werden. Dabei wird regelmäßig geprüft, ob nicht zeitgleich ein Bus fährt, und es können sich Fahrtzeitverschiebungen ergeben. Doch mit diesen Besonderheiten ebenso wie mit den Stärken und Schwächen dieses alternativen Beförderungssystems können Fahrgäste offensichtlich ganz gut umgehen.
AST als Baustein für zukunftsorientierte Städte und Gemeinden
Aufgrund der Haushaltslage der Gemeinden gab es in der Vergangenheit bei der Position "Ausgaben für AST-Verkehr" immer wieder Diskussionen und Forderungen, hier Sparmaßnahmen einzuleiten. Regelmäßig legte EWF ausführliche Untersuchungen über Ursachen und Kostentreiber sowie Kostensenkungsmöglichkeiten vor. Dabei wurde deutlich, dass die Kosten nur verringert werden können, wenn das Angebot drastisch eingeschränkt wird.
Mittlerweile sind alle Verantwortlichen überzeugt, dass AST-Verkehre für eine zukunftsorientierte Entwicklung der gesamten Region unverzichtbar sind.
Otto Wilke, Verkehrsdezernent des Landkreises Waldeck-Frankenberg bekräftigt die gemeinsame Haltung: "Sowohl die Vertreter des Landkreises Waldeck-Frankenberg als auch alle beteiligten Bürgermeister sind darin einig, dass in enger Zusammenarbeit mit EWF auch in Zukunft ständig sicher gestellt werden muss, dass AST-Verkehre wirtschaftlich gestaltet werden. Gleichzeitig sind alle Beteiligten überzeugt, dass aus grundsätzlichen Erwägungen dieser alternative Teil des öffentlichen Personennahverkehrs im Bestand nicht gefährdet werden darf." Hervorheben möchte Wilke, dass der Landkreis Waldeck-Frankenberg im Bereich der AST-Vermittlung erhebliche Vorleistungen für die Region Nordhessen erbracht hat und er erwartet, dass diese Aufgabe künftig vom Nordhessischen Verkehrsverbund finanziert wird und der Standort in Waldeck-Frankenberg verbleibt.
Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Bromskirchen, betont als Vorsitzender des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Landkreis Waldeck-Frankenberg: "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren und speziell deren Auswirkungen auf die soziale und technische Infrastruktur ist die Sicherung der Mobilität der Bevölkerung eines der Hauptziele, welches alle Städte und Gemeinden mit oberster Priorität verfolgen. Ökonomische, ökologische und Verkehrssicherheitaspekte kommen hinzu."
Die jährlichen Steigerungen der Kilometerleistung spiegeln die zunehmende Beliebtheit des Systems: Im Jahr 2007 fuhren Anruf-Sammel-Taxen im Landkreis Waldeck-Frankenberg 1,3 Millionen Kilometer und transportierten dabei insgesamt 186.000 Fahrgäste. Anders ausgedrückt: Rein rechnerisch ist also jeder der 166.000 Einwohner Waldeck-Frankenbergs mindestens einmal mit einem AST gefahren und insgesamt wurden genug Kilometer zurückgelegt, um die Erde dreißig Mal zu umrunden.
Auch zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 wird es unter anderem in den Bereichen Burgwald, Frankenau, Edertal und Diemelstadt zu Anpassungen des AST-Angebotes kommen. In allen Bereichen sind die Angebote im Stundentakt geplant (Montag bis Sonntag). Übergänge zwischen den AST-Linien sind im Allgemeinen innerhalb weniger Minuten möglich.
Bürger und Bürgervertreter akzeptieren und unterstützen AST
Aufgrund der vielfältigen Systemvorteile haben sowohl der Landkreis Waldeck-Frankenberg als auch die politischen Vertreter in den Kommunen und die Bürgermeister der Städte und der Gemeinden die AST-Verkehre in ihren Gemeinden gerne eingeführt. Gleichzeitig haben alle Beteiligten das System in enger Zusammenarbeit mit EWF fortlaufend weiterentwickelt.
All dies - inklusive der erforderlichen Kostenübernahme durch Landkreis und Gemeinden - ist nicht selbstverständlich: Das zeigt sowohl der nordhessische als auch der bundesweite Vergleich des Ausbaustandes der alternativen Verkehrsangebote im Öffentlichen Personennahverkehr.
Das AST-System erfordert in der Praxis besondere Verfahrensweisen: Fahrten müssen unbedingt rechtzeitig vorher telefonisch angemeldet werden. Dabei wird regelmäßig geprüft, ob nicht zeitgleich ein Bus fährt, und es können sich Fahrtzeitverschiebungen ergeben. Doch mit diesen Besonderheiten ebenso wie mit den Stärken und Schwächen dieses alternativen Beförderungssystems können Fahrgäste offensichtlich ganz gut umgehen.
AST als Baustein für zukunftsorientierte Städte und Gemeinden
Aufgrund der Haushaltslage der Gemeinden gab es in der Vergangenheit bei der Position "Ausgaben für AST-Verkehr" immer wieder Diskussionen und Forderungen, hier Sparmaßnahmen einzuleiten. Regelmäßig legte EWF ausführliche Untersuchungen über Ursachen und Kostentreiber sowie Kostensenkungsmöglichkeiten vor. Dabei wurde deutlich, dass die Kosten nur verringert werden können, wenn das Angebot drastisch eingeschränkt wird.
Mittlerweile sind alle Verantwortlichen überzeugt, dass AST-Verkehre für eine zukunftsorientierte Entwicklung der gesamten Region unverzichtbar sind.
Otto Wilke, Verkehrsdezernent des Landkreises Waldeck-Frankenberg bekräftigt die gemeinsame Haltung: "Sowohl die Vertreter des Landkreises Waldeck-Frankenberg als auch alle beteiligten Bürgermeister sind darin einig, dass in enger Zusammenarbeit mit EWF auch in Zukunft ständig sicher gestellt werden muss, dass AST-Verkehre wirtschaftlich gestaltet werden. Gleichzeitig sind alle Beteiligten überzeugt, dass aus grundsätzlichen Erwägungen dieser alternative Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs im Bestand nicht gefährdet werden darf." Hervorheben möchte Wilke, dass der Landkreis Waldeck-Frankenberg im Bereich der AST-Vermittlung erhebliche Vorleistungen für die Region Nordhessen erbracht hat und er erwartet, dass diese Aufgabe künftig vom Nordhessischen Verkehrsverbund finanziert wird und der Standort in Waldeck-Frankenberg verbleibt.
Bürgermeister Karl-Friedrich Frese, Bromskirchen, betont als Vorsitzender des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Landkreis Waldeck-Frankenberg: "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren und speziell deren Auswirkungen auf die soziale und technische Infrastruktur ist die Sicherung der Mobilität der Bevölkerung eines der Hauptziele, welches alle Städte und Gemeinden mit oberster Priorität verfolgen. Ökonomische, ökologische und Verkehrssicherheitaspekte kommen hinzu."