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Energiespartipps

Heizen

  • Die Raumtemperatur um 1° Celsius zu senken bedeutet sechs Prozent Heizkosten einzusparen.
  • Richtwerte für sinnvolle Raumtemperaturen:
    Wohnzimmer: 20-22° Celsius
    Schlafzimmer/Küche: 15-18° Celsius
    Badezimmer: 23° Celsius
  • Möbel und Gardinen vor den Heizkörpern behindern die Wärmeabgabe an die Raumluft erheblich. Thermostatventile nicht verdecken!
  • Die alte Heizungsanlage rechtzeitig modernisieren – moderne Geräte sind sparsamer im Energieverbrauch.

Erdgas-Heizung

  • Moderne Erdgas-Heizungen arbeiten umweltschonend und wirtschaftlich. Bestellung und der Bedarf an Lagerraum entfallen. Gas-Heizgeräte sind wegen ihrer Vielfalt in fast jedem Raum des Hauses aufstellbar.
  • Auf Erdgas-Brennwerttechnik umstellen: Durch die Nutzung der Abwärme werden weit höhere Wirkungsgrade als bei herkömmlichen Niedertemperaturkesseln erzielt. Das spart Energie und Kosten!

Lüften

  • Dauerlüftung durch gekippte Fenster unbedingt vermeiden!
  • Mit Stoßlüftung für Durchzug sorgen: Heizkörperthermostate schließen und für ca. fünf Minuten gegenüberliegende Fenster weit öffnen.
  • Alte Fenster gut abdichten oder gegen neue, dichtschließende, austauschen.

Wasser

  • Duschen statt baden spart Energie und bis zu 70 Prozent Wasser. Wasser beim Zähneputzen und beim Einseifen unter der Dusche abstellen!
  • Die Temperatur von Warmwasserspeichern nicht höher als erforderlich einstellen.
  • Tropfende Wasserhähne sofort reparieren: Ein Tropfen pro Sekunde sind 20 Liter pro Tag, die ungenutzt verloren gehen.

Waschen & Trocknen

  • Waschmittel nach Verschmutzung, Wasserhärte und Herstellerangaben dosieren. So viel wie nötig, so wenig wie möglich!
  • Je höher die Waschtemperatur, umso höher der Stromverbrauch: Auf das Kochprogramm verzichten, denn normal verschmutzte Wäsche wird auch bei 60°Celsius sauber. Für Buntwäsche sind meist 30°C bzw. 40°C ausreichend.
  • Energiesparprogramme verlängern zwar den Waschvorgang, sparen aber Energie.
  • Waschmaschine und Wäschetrockner entsprechend dem gewählten Programm voll beladen.
  • Nach jedem Trocknungsvorgang den Luftfilter des Trockners reinigen und beim Kondensationstrockners den Wasserbehälter leeren.

Kühlen & Gefrieren

  • Kühl- und Gefriergeräte in möglichst kühler Umgebung aufstellen: Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer der Stromverbrauch.
  • Häufiges und langes Öffnen der Geräte vermeiden und nur abgekühlte Lebensmittel einlagern.
  • Geräte regelmäßig abtauen: Eine 1 cm dicke Eisschicht steigert den Stromverbrauch um 50 Prozent.
  • Verschmutzte oder beschädigte Gummidichtungen der Gerätetür lassen Kälte und damit Energie entweichen.
  • Es lohnt sich Lüftungsgitter (Rückwand) der Geräte frei von Staub zu halten und auf ungestörte Luftzirkulation zu achten.
  • Gerätegröße bei einem Neukauf immer dem Bedarf des Haushaltes anpassen!

Kochen & Backen

  • Die Größe des Topfs immer der Kochstellengröße anpassen und Kochgeschirr mit einem ebenen Boden einsetzen.
  • Kochen funktioniert auch mit wenig Wasser. Vier Portionen Kartoffeln werden mit nur einer Tasse Wasser gar. Das spart Energie.
  • Bei Gerichten mit über 20 Minuten Gardauer spart ein Schnellkochtopf bis zu 50 Prozent Zeit und 30 Prozent Strom.
  • Kleingeräte einsetzen: Schon ein halber Liter Wasser lässt sich im Wasserkocher nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch schneller erhitzen als auf der Kochstelle.
  • Kochstelle und Backofen vor Ende der Gardauer ausschalten und Nachwärme nutzen!
  • Das Vorheizen des Backofens ist nicht erforderlich (Ausnahme: "B"-Teige wie Bisquit).
  • Gerichte erst ab einem Gewicht von zwei Kilogramm im Backofen zubereiten.

Spülen

  • Das Vorspülen des Geschirrs unter fließendem Wasser ist nicht erforderlich und verbraucht nur unnötig Energie.
  • Spülmaschinen immer voll beladen!
  • Das Energiesparprogramm wählen, in anderen Programmen sind die Verbrauchswerte deutlich höher.
  • 60 Zentimeter breite Geräte arbeiten bei voller Beladung wirtschaftlicher als 45 Zentimeter breite Geräte.

Licht

  • Es lohnt sich, Glühlampen gegen Energiesparlampen auszutauschen, wenn die Lampe durchschnittlich mindestens eine Stunde pro Tag brennt: Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom und haben eine deutliche längere Lebensdauer.
    Beispiel: Wird eine 75-Watt Glühlampe, die täglich durchschnittlich drei Stunden brennt, durch eine 15-Watt Energiesparlampe ersetzt, spart das 66 Kilowattstunden Strom (= 12 Euro) im Jahr. Die höheren Anschaffungskosten machen sich dadurch bereits im ersten Jahr bezahlt!
  • Um die Lichtausbeute der Lampen und Leuchten zu erhalten, sollten diese in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, allerdings müssen die Leuchten vor der Reinigung spannungsfrei sein.

Stand-By

  • Geräte wie Fernseher, Stereoanlagen, PC, Scanner, Laserdrucker an eine schaltbare Steckerleiste anschließen und diese ausschalten, nachdem alle Geräte abgeschaltet sind. Bitte beachten: Bei manchen Geräten können Einstellungen (z. B. Uhrzeit) durch die Trennung vom Stromnetz verloren gehen - Bedienungsanleitung lesen!
  • Beim Neukauf auf einen "echten" Ausschalter und einen niedrigen Stand-by-Stromverbrauch achten.