18.08.2014 | Allgemeine Informationen

Auf LED umgerüstet: EWF modernisiert Straßenbeleuchtung in Trendelburg

Trendelburg, Kassel, Waldeck-Frankenberg. Die Trendelburger Stadtmitte und die Stadtteile Deisel, Eberschütz, Friedrichsfeld, Gottsbüren, Langenthal, Sielen und Stammen erstrahlen in neuem Licht. Im Auftrag der Stadt Trendelburg hat die Energie Waldeck-Frankenberg GmbH (EWF) bei knapp 550 Straßenlaternen die Leuchtenköpfe ausgetauscht. Mit der Umstellung auf LED-Technik verfügt die Stadt über eine moderne Straßenbeleuchtung und sie kann den Stromverbrauch senken.

„Wir sind der regionale Partner für die Kommunen – nicht nur bei Strom, Erdgas und Wasser, sondern auch bei Fragen der Energieeffizienz“, sagt Stefan Schaller, Geschäftsführer der Energie Waldeck Frankenberg GmbH. „Wir beraten die Gemeinden der Region gerne, wenn es darum geht, die Straßenbeleuchtung auf den neuesten Stand zu bringen und so den Stromverbrauch in der Kommune zu senken“.

Die Stadt Trendelburg hat im Oktober 2013 die EWF beauftragt, die Straßenbeleuchtung zu modernisieren. Innerhalb von zwei Monaten wurden 550 Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ausgetauscht und durch moderne LED-Lampen ersetzt. „Mit der Umrüstung können wir bei einer angenommenen durchschnittlichen Brenndauer von 2000 Stunden pro Lampe insgesamt 122.000 kWh Strom pro Jahr einsparen,“ erläutert der Bürgermeister der Stadt Trendelburg, Kai-Georg Bachmann, die Vorteile. „Das entspricht immerhin dem Stromverbrauch von 39 Haushalten in unserer Stadt.“ Die Stadt Trendelburg rechnet zudem damit, dass auch die Wartungskosten aufgrund der längeren Lebensdauer der Leuchtmittel sinken werden. Die geplanten Einsparungen kommen nicht nur dem Haushalt, sondern auch der Umwelt zugute. Auf Grund dieser Berechnung können ca. 62 Tonnen an Kohlendioxid (CO2) im Jahr eingespart werden. Insgesamt hat die Stadt Trendelburg ca. 200.000 Euro in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung investiert.

In vielen Kommunen wird derzeit die Straßenbeleuchtung modernisiert. Grund dafür ist die Öko-Design Richtlinie der EU. Spätestens 2015 dürfen Quecksilberdampf-Hochdruckleuchtmittel in Deutschland nicht mehr vertrieben werden. „Es besteht Handlungsbedarf bei den Kommunen“, erläutert Michael Wiechers, Abteilungsleiter Technische Dienste der EWF. In Trendelburg hat man auf die neue LED-Technik gesetzt. Die Lichtkanten sind bei den neuen Leuchtmitteln deutlich schärfer ausgeprägt, als bei den bisherigen Straßenlaternen. „Die eingesetzte moderne Lichttechnik sorgt dafür, dass das Licht da ankommt, wo es hin soll, nämlich auf den Straßen“, so Michael Wiechers weiter. Die Lichtfarbe werde sich – im Vergleich zu den bisher verwendeten alten Lampen – nur unmerklich ändern.

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