EWF Wettbewerb "Schätzchen gesucht": Jury kürt Gewinner aus über 150 Einsendungen
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Vom Morsegerät aus dem 19. Jahrhundert bis zum chinesischen Kocher für viereckige Eier am Stiel – beim Fotowettbewerb des Energieversorgers EWF präsentierten die Teilnehmer ihre kuriosesten und ältesten Elektrogeräte. Am Ende setzte sich ein Stück Korbacher Kinogeschichte durch.
Mehr als 15O Bewerbungen gingen zwischen dem 1. September und dem 30. November auf dem Online-Portal ein. Die Resonanz übertraf die Erwartungen der Organisatoren. "Die Vielfalt der Einsendungen war beeindruckend", so Marina Kieweg vom EWF-Marketing. Tatsächlich fanden sich in den Kellern und auf den Dachböden im EWF-Versorgungsgebiet echte Schätze: darunter ein Kälbermilcherwärmer, das bereits erwähnte Morsegerät aus den 1850er Jahren und manch anderes Kuriosum aus längst vergangenen Zeiten.
Eine fünfköpfige Jury bewertete die Einsendungen. Ihr gehörten Marina Kieweg, Michaela Compart und Azubi Tim Kesting von der EWF sowie Dr. Arnulf Scriba, Leiter des Korbacher Museums, und Lutz Benseler, stellvertretender Redaktionsleiter der Waldeckischen Landeszeitung, an.
Als klarer Favorit ging ein alter Kinoprojektor aus dem ehemaligen CentralKino in Korbach hervor. Das traditionsreiche Lichtspielhaus wurde 1965 nach längerer Schließung offiziell abgemeldet – der Projektor ist somit ein authentisches Zeugnis der lokalen Kulturgeschichte. Der glückliche Gewinner darf sich über ein Samsung Galaxy Tablet S10 freuen. Den zweiten Platz belegte ein skurriler Föhn aus den 1960er Jahren In Form einer Comic-Ente, der einen E-Scooter Segway Ninebot E2 Pro D einbringt. Auf Rang drei landete ein tragbares Grammophon aus den 1930er Jahren, dessen Besitzer eine Heißluftfritteuse Ninja Foodi MAX Dual Zone mit 9,5 Litern Fassungsvermögen erhält.
Unter allen Teilnehmern, die bei der Online-Abstimmung ihre Stimme abgegeben hatten, verloste die EWF zudem zehn Thermo-Kaffeebecher.
Foto: Die Jury hat entschieden: Azubi Tim Kesting, Marina Kieweg und Michaela Compart (alle EWF), Museumsleiter Dr. Arnulf Scriba und stellvertretender Redaktionsleiter Lutz Benseler (von links).
Text: WLZ