Förderprogramm KFW 440 für Ladestationen in Wohngebäuden – jetzt 900 Euro Zuschuss sichern!

Sie möchten sich eine Ladestation für Ihr Elektrofahrzeug zulegen und haben Fragen rund um das Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)? Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Warum wird gefördert?

Mit dem laufenden Förderprogramm werden die Beschaffung und Errichtung einer Ladestation für Elektroautos im nicht öffentlichen Bereich bestehender Wohngebäude bezuschusst. Das Programm ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Ziel der Maßnahme ist es, Privatpersonen zu motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur im privaten Bereich zu schaffen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden der Erwerb einer fabrikneuen Ladestation und deren Errichtung an einem nicht öffentlich zugänglichen Stellplatz eines bereits bestehenden Wohngebäudes in Deutschland. Dies beinhaltet auch den elektrischen Anschluss der Ladestation (Netzanschluss) sowie damit verbundene notwendige Nebenarbeiten.

Wer kann gefördert werden?

Antragsteller können beispielsweise Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Mieter, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger sein.

Wird jeder Wallbox-Typ gefördert?

Nein, die Ladestation muss bestimmte Kriterien erfüllen. Eine Liste der förderfähigen Ladestationen stellt die KfW auf ihrer Hompage zur Verfügung.

Wie hoch ist die Zuwendung?

Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt und erfolgt durch einen Investitionszuschuss. Der Zuschuss muss vor dem Kauf der Ladestation im KfW-Zuschussportal beantragt werden.

Welche Anforderungen sind an die Förderung gebunden?

Anforderungen an das Gebäude

  • Gefördert werden fabrikneue Ladestationen an bestehenden Wohngebäuden nach § 2 Nummer 1 Energieeinsparverordnung (EnEV), die nach ihrer Zweckbestimmung überwiegend dem Wohnen dienen.
  • Nicht gefördert werden Ladestationen an Boardinghäusern als Beherbergungsbetrieb mit hotelähnlichen Leistungen, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Wochenendhäuser.

Anforderungen an die Ladestation

  • Förderfähig sind ausschließlich Ladestationen, die an Stellplätzen eines Wohngebäudes errichtet werden und ausschließlich zum Aufladen von eigenen beziehungsweise selbstgenutzten Elektrofahrzeugen gemäß § 2 Nr. 2 und 3 Elektromobilitätsgesetz (EMoG) genutzt werden.
  • Die Ladestation muss im Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland errichtet werden und darf nicht öffentlich zugänglich sein. Die Ladestation kann einen oder mehrere Ladepunkte mit einer Ladeleistung von genau 11 Kilowatt pro Ladepunkt aufweisen.
  • Die Ladeleistung entspricht entweder der Nenn-Ladeleistung, die vom Hersteller ausgewiesen wird, oder der eingestellten Ladeleistung. Die Einstellung der Ladeleistung darf nur von autorisiertem Fachpersonal vorgenommen werden.
  • Die Einbaumaßnahmen sind durch Fachunternehmen vorzunehmen. Insbesondere die Errichtung und Inbetriebnahme der Ladestation muss durch ein Installationsunternehmen (siehe §13 Niederspannungsanschlussverordnung) erfolgen. Hierbei sind insbesondere die Anschlussbestimmungen des Netzbetreibers auf Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes (EnGW) zu beachten.   
  • Die geförderte Ladestation ist ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme mindestens ein Jahr zweckentsprechend zu nutzen. Die KfW ist berechtigt, den Zuschuss zurückzufordern, wenn eine geförderte Ladestation binnen eines Jahres nach der Inbetriebnahme veräußert wird.

Anforderung an den Bezug von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen

  • Voraussetzung für die Förderung der Ladestation ist, dass sie durch den Netzbetreiber fernsteuerbar ist und der für den Ladevorgang erforderliche Strom zu 100 % aus Erneuerbaren Energien stammt.

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Auf der Homepage der KfW finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm KfW 440.