EWF Energie Waldeck-Frankenberg GmbH

Presseinfo: Bewegt durch 2025: EWF spendet an das Frauenhaus Bad Wildungen und das Hospitz in Korbach

Karriere Engagement

Für die Spendeninitiative „Bewegt durch 2025“ erreichten die Mitarbeitenden der Energie Waldeck-Frankenberg im vergangenen Jahr eine Rekordsumme.

Spende an das Frauenhaus Bad Wildungen

Der EWF-Geschäftsführer Frank Benz und EWF-Mitarbeiterin Sophie Kümmel übergaben am 5. März den ersten Spendenscheck über 3.300 Euro an den Verein Frauen helfen Frauen. Das Geld wird für das Frauenhaus in Bad Wildungen verwendet. Bei der Übergabe bedankten sich Irina Gebel und Gundula Schmieding für die Unterstützung und erläuterten, wofür die Mittel eingesetzt werden sollen.

Die Initiative des heimischen Energieversorgers „Bewegt durch 2025“ dient dazu, alle Mitarbeitenden im Unternehmen zu motivieren in ihrer Freizeit Sport zu treiben und aktiv zu bleiben. Für jede Trainingseinheit im Fitnessstudio oder jeden Kilometer per Fahrrad zahlt die EWF eine festgelegte kleine Spende für den guten Zweck. So entstand eine Spendensumme in Höhe von 7.300 Euro. Der Mitarbeiter mit dem höchsten Spendenbetrag von 406,60 Euro legte eine Fahrradstrecke von mehr als 4.000 Kilometer zurück.

EWF-Geschäftsführer Frank Benz: „Wir zeigen nicht nur Top-Leistungen für unsere Kunden. Die Teilnehmer aus unserem EWF-Team waren auch in ihrer Freizeit sehr aktiv – für die eigene Fitness und für den guten Zweck. Seit vielen Jahren unterstützen wir das Frauenhaus in Bad Wildungen. Es bietet Schutz für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.“

Dazu ergänzte Gundula Schmieding vom Verein Frauen helfen Frauen: „Das Frauenhaus wurde im Jahr 1990 eröffnet und seitdem haben 1.400 Frauen und 1.715 Kinder Zuflucht im Frauenhaus gefunden. Das Haus hat 24 Plätze für Frauen und Kinder und verfügt über acht Zimmer mit Bad, die jeweils von einer Frau mit ihren Kindern bezogen werden können. Die Zimmer sind unterschiedlich groß und die meisten Zimmer sind mit Etagenbetten beziehungsweise Einzelbetten ausgestattet. Da das Sicherheitsbedürfnis bei den Kindern besonders hoch ist, haben viele Angst allein im Bett zu schlafen. Sie suchen daher nachts oft das Bett der Mutter oder der Geschwister auf. Deswegen möchten wir größere Betten anschaffen. Das können wir nur mit Hilfe von Spenden tun und sind daher der EWF und den Mitarbeitenden sehr dankbar für die sehr großzügige Spende.“

So viel „gesportelt“ wie noch nie

Über den neuen Sportrekord bei der EWF freut sich besonders Sophie Kümmel. Sie leitet die Spendeninitiative und setzt sich mit großem Engagement dafür ein, dass möglichst viele Mitarbeitende aktiv werden. „Ich bin stolz auf alle Kolleginnen und Kollegen, die im vergangenen Jahr so viel gesportelt haben wie noch nie, seit es unsere Bewegt-Initiative gibt“, sagt sie.

„Bewegung ist ein zentraler Baustein für die körperliche und mentale Gesundheit. Sie stärkt das Herz-Kreislauf-System, erhöht die Belastbarkeit im Alltag und verbessert das allgemeine Wohlbefinden. Genau diese doppelte Motivation – etwas für die eigene Gesundheit zu tun und gleichzeitig gemeinsam aktiv zu sein – macht die Initiative so erfolgreich. Außerdem können die Teilnehmer seit diesem Jahr live verfolgen, wie aktiv die Kolleginnen und Kollegen sind und sich so gegenseitig anspornen, noch mehr zu tun.“

Die Idee entstand vor rund fünf Jahren – in einer Zeit, in der viele Aktivitäten aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich waren. Die Bewegt-Initiative sollte einen Anreiz schaffen, sich trotz der Einschränkungen regelmäßig zu bewegen und etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Seitdem ist sie ein fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements der EWF.

Bildunterschrift: Übergabe der Spende an den Verein Frauen helfen Frauen e.V. (v. l.): Sophie Kümmel (EWF), Gundula Schmieding (Frauen helfen Frauen e.V.), EWF-Geschäftsführer Frank Benz, Irina Gebel (Frauen helfen Frauen e.V.)

EWF unterstützt Hospizdienst: 4.000 Euro sichern „Letzte Hilfe Kids“-Kurse für Schulen

Über eine Spende von 4.000 Euro freute sich auch der ambulanten Hospizdienst Korbach. Sie ermöglicht ihm, seine „Letzte Hilfe Kids“-Kurse an Schulen in und um Korbach auch in den kommenden zwei Jahren weiterhin kostenfrei anzubieten. Diese Zuwendung unterstreicht sowohl das Engagement der ehrenamtlich Mitarbeitenden des Hospizdienstes als auch die starke regionale Verbundenheit des Unternehmens Energie Waldeck-Frankenberg.

„Wir sind der EWF und allen Mitarbeitenden zutiefst dankbar. Diese Spende sichert die Durchführung unserer Letzte-Hilfe-Kurse für Kinder und Jugendliche“, erklärt Sandra Voß, leitende Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes und Kursleitende. Das pädagogische Angebot richtet sich an Schulen im Raum Korbach und dem Upland und vermittelt Kindern auf altersgerechte Weise, wie sie schwerkranken oder sterbenden Menschen beistehen können. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, kindgerecht über Tod und Sterben ins Gespräch zu kommen und die natürlichen Kompetenzen der Kinder zu stärken.

"Mit unserer Aktion tun wir nicht nur etwas für unsere eigene Gesundheit – wir unterstützen gleichzeitig den Hospizdienst, der in Schulklassen wichtige Arbeit leistet und Kinder früh behutsam stärkt und sensibilisiert. Ich habe großen Respekt vor dieser Arbeit und finde es wichtig, schon im jungen Alter und direkt im schulischen Umfeld damit zu beginnen – denn Abschied und Begleitung gehören zum Leben dazu,“ sagte die EWF-Mitarbeiterin Sophie Kümmel, die im Unternehmen für die Organisation der Spendeninitiative zuständig ist.

Dank der Spende bleiben die Kurse weiterhin kostenfrei für die Schulen – ein wichtiger Beitrag zur chancengleichen Bildung und zur nachhaltigen Verankerung von Hospiz- und Palliativwissen im Alltag junger Menschen. Mit den Finanzmitteln können Verbrauchsmaterialien angeschafft, Verschleißmaterial ersetzt und die Aufwandsentschädigung für die ehrenamtliche Kursleitende Ulrike Deuerling übernommen werden.

„Das Engagement des EWF zeigt, wie sehr regionale Unternehmen Verantwortung übernehmen und gesellschaftliche Themen unterstützen“, betont Sandra Voß. „Wir freuen uns über diese wertvolle Partnerschaft und darüber, dass wir gemeinsam Kindern wichtige Lebenskompetenzen vermitteln können.“