Wärmenetze liefern Wärme direkt in Ihr Gewerbe- oder Vermietungsobjekt – zuverlässig und effizient erzeugt. Beim Anschluss an ein Wärmenetz gelangt die Wärme durch eine Übergabestation ins Haus: Die Kosten für eine eigene Heizungsanlage entfallen und auch der Platz für ein Brennstofflager wird eingespart. Eine klare Preisstruktur sorgt für langfristige Kostensicherheit, Wartungsaufwand und Betreiberpflichten sind stark reduziert. Schließen Sie Ihr Objekt an eines unserer Wärmenetze an und profitieren Sie von komfortabler und planbarer Wärmeerzeugung.
Unsere Wärmenetze: Ihre Vorteile
- Geringere Investitionskosten, da die Übergabestation eine eigene Heizungsanlage ersetzt
- Klimafreundliches Heizen durch eine effiziente, zentrale Wärmeerzeugung
- Weniger Aufwand durch deutlich geringeren Wartungsaufwand und weniger Betreiberpflichten
- Planbare und transparente Kosten durch klare Preisstruktur aus Grundpreis und Arbeitspreis
- Platzersparnis durch kompakte Übergabestation statt großem Heizraum
- Zuverlässige und ausfallsichere Versorgung durch professionelle Überwachung und Betriebsführung rund um die Uhr
Sie interessieren sich für den Anschluss an ein Wärmenetz?
Wir betreiben bereits mehrere Wärmenetze in der Region und bauen diese kontinuierlich aus. Wenn Sie als Gewerbebetrieb Interesse an einem Anschluss haben – auch wenn aktuell noch kein Wärmenetz in Ihrer Straße liegt – freuen wir uns über Ihre Anfrage. Sobald in Ihrem Gebiet genügend Nachfrage besteht, prüfen wir die Umsetzung eines neuen Wärmenetzes und informieren Sie über die nächsten Schritte.
Kommunale Wärmeplanung – Chancen für unsere Region
Die Wärmeversorgung macht über 50 % des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland aus und verursacht einen Großteil der CO₂-Emissionen. Aktuell werden rund 80 % der Wärmenachfrage noch mit fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl gedeckt – meist importiert aus dem Ausland. Um den Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung zu ebnen, sind Kommunen gesetzlich verpflichtet, eine strategische Wärmeplanung zu erstellen. Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) ist das zentrale Instrument dafür. Sie analysiert den energetischen Bestand, ermittelt Potenziale und zeigt treibhausgasneutrale Versorgungsoptionen auf (bspw. die Nutzung von erneuerbaren Energien und unvermeidbarer Abwärme). So lassen sich Gebiete identifizieren, die sich für Wärmenetze oder dezentrale Lösungen eignen – ein wichtiger Schritt für die Wärmewende vor Ort hier in Waldeck-Frankenberg.
Wärmenetz „Roter Rain“ in Fritzlar
- Ressourcenschonende Kraft-Wärme-Kopplung über Biogas-BHKW
- Erschließung des Baugebietes: 80er Jahre
- Errichtung des Wärmenetzes durch die Stadtwerke Fritzlar: 1995
- Betrieb des Wärmenetzes durch EWF: seit 2007
- Abnahmestationen: 294
- Trassenlänge: 12,9 km
- Gesamtleistung thermisch: 1.632 kW
- Gesamtleistung elektrisch: 280 kW
- Gesamtleistung BHKW thermisch: 432 kW
Wärmenetz „Herzog-Georg-Weg“ in Bad Wildungen
- Ressourcenschonende Kraft-Wärme-Kopplung
- Inbetriebnahme: 1994
- Abnahmestationen: 3
- Trassenlänge: 1,0 km
- Gesamtleistung thermisch: 4.005 kW
- Gesamtleistung elektrisch: 1.350 kW
- Gesamtleistung BHKW thermisch: 1.755 kW
Karten: © OpenStreetMap-Mitwirkende (www.openstreetmap.org/copyright)