Presseinfo: Mehr Sicherheit dank der Mobilen Retter: EWF-Spendenaktion beim Sicherheitstag
EWF als Arbeitgeber Engagement vor Ort
Der Geschäftsführer der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH Frank Benz hat am Donnerstag, 23. Oktober, eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an den Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese zugunsten der Mobilen Retter im Landkreis Waldeck-Frankenberg übergeben. Der Betrag soll nun vor Ort für das Engagement von knapp 374 Menschen verwendet werden, die als Retter schnell erste Hilfe leisten können. Als zentrale Institution kümmert sich der Landkreis um die Organisation der Mobilen Retter in Waldeck-Frankenberg.
Die EWF hatte beim diesjährigen Sicherheitstag, den das Unternehmen für die Belegschaft veranstaltete, eine kleine Spendenaktion für den guten Zweck gestartet. Um eine glatte Summe zu überreichen, rundete die EWF im Anschluss die Spende auf 1.000 Euro auf, und es wurde entschieden, dass der Betrag den Mobilen Rettern im Landkreis zugutekommen soll.
„Die Spende der Energie Waldeck-Frankenberg ist ein bedeutender Beitrag zur Unterstützung der Mobilen Rettern in unserem Landkreis,“ erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese bei der Spendenübergabe. „Diese Hilfe ermöglicht es uns, über 374 engagierte Menschen zu unterstützen, die Tag für Tag bereitstehen, um schnell erste Hilfe zu leisten. Die Mobilen Retter sind ein wichtiger Bestandteil unserer Notfallversorgung.“
Spendenübergabe als gelungener Abschluss des Sicherheitstags
Die Übergabe der Spende an die Mobilen Retter war der gelungene Abschluss des Sicherheitstags bei der EWF. „Mit dieser Spendenübergabe runden wir unseren sehr erfolgreichen Sicherheitstag ab. Unsere Veranstaltung im September diente dazu, das Bewusstsein zu schärfen, damit keine Unfälle passieren und wir uns während der Arbeit auch um unsere Gesundheit kümmern. Wenn keine Unfälle passieren, ist das sehr gut, besser ist es, wenn wir auch Beinahe-Unfälle bewusst wahrnehmen und melden. So können wir Vorsorge treffen, bevor etwas Schlimmes passiert,“ sagte Frank Benz, Geschäftsführer der EWF, bei der Übergabe der Spende. „Wir möchten bestmögliche Leistung für alle unsere Kundinnen und Kunden erbringen. Dafür brauchen wir einen optimalen Gesundheitsschutz und Fokus auf die Arbeitssicherheit im Unternehmen.“
Sicheres Arbeiten hat bei Energieunternehmen seit jeher einen hohen Stellenwert. Das gilt vor allem für den technischen Bereich. Bei der Arbeit in einem Umspannwerk sind Schutzausrüstung und strenge Sicherheitsvorkehrungen Pflicht. Das gleiche gilt für die Arbeit auf Baustellen. „Wir sprechen mit unseren Informationen und Veranstaltungen wie den Sicherheitstag alle im Unternehmen an,“ erklärte Tim Wolf, Sicherheitsfachkraft bei der EWF. „Immer mehr rücken auch die Bereiche in den Fokus, in denen die Gefahr nicht so offensichtlich ist. Herumliegende Kabel als Stolperfallen, private ungeprüfte Elektrogeräte oder falsche Beleuchtung im Büro. Viele Gefahrenstellen sind uns im Alltag nicht bewusst. Es geht darum, diese zu bemerken und Risiken richtig einzuschätzen. Das Thema geht jeden an,“ betonte er. Als einer der Organisatoren des Sicherheitstags bei der EWF hatte er und seine beiden Kollegen Sophie Kümmel und Thomas Deuerling dazu beigetragen, dass die Zahl derjenigen, die sich darüber Gedanken machen, wächst.
Bildunterschrift (v. l.): Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick, Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Violeta Ramadani, EWF-Geschäftsführer Frank Benz und Tim Wolf, Sicherheitsfachkraft bei der EWF.
Aufgaben der Mobilen Retter
Bei einem medizinischen Notfall zählt jede Sekunde. Bis der Rettungsdienst eintrifft, kann wertvolle Zeit verstreichen, in der Betroffene bereits erstversorgt werden könnten. Hier setzt das Projekt „Mobile Retter“ an: Qualifizierte Ersthelfende, die sich in der Nähe des Notfalls befinden, werden von der Leitstelle alarmiert – und können lebensrettende Maßnahmen einleiten bis der Rettungsdienst eintrifft. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind sie im Einsatz. Damit sind die Mobilen Retter eine gute Ergänzung zur Rettungskette im Landkreis. Die Alarmierung funktioniert per Smartphone: Geht ein Notruf mit der Meldung „Herz-Kreislauf-Stillstand“ oder „Bewusstlosigkeit“ in der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein, werden die in einer App registrierten ehrenamtlichen und qualifizierte Retter, die sich in der Nähe befinden, alarmiert – automatisiert und parallel zum Rettungsdienst. So können bereits lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden, bis die Einsatzkräfte eintreffen.