Zentraler Knotenpunkt des Gasnetzes: EWF errichtet Gasbeschaffenheitsmessung
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Der Gasbetrieb der Energie Waldeck-Frankenberg installierte im Juni eine neue Gasmessanlage in der Nähe von Frankenberg-Rengershausen.
Bisher wird im Netz der EWF an wenigen Stellen Biogas ins Netz eingespeist. Sowohl Erdgas als auch Biogas entstehen aus der Zersetzung organischer Materialien. Dies führt dazu, dass der Brennwert (Energiegehalt) schwankt und sich die Beschaffenheit des Gases kontinuierlich verändern kann.
Bisher betrieb die EWF am Standort der Biogaseinspeisung zusätzliche Tanks mit Flüssiggas, um den Energiegehalt des Gases im dahinterliegenden Verteilnetz durch Beimischung des Flüssiggases stabil zu halten.
Dieser zusätzliche Aufwand entfällt durch die Einführung einer modellbasierten Gasbeschaffenheitsverfolgung und die EWF kann auf die Nutzung fossilen Flüssiggases verzichten. Gleichzeitig erneuert und stärkt die EWF mit dem Projekt das eigene Gasnetz für einen größeren Anteil erneuerbarer Gase (Biogas und Wasserstoff) in der Region und kann ihre Betriebskosten reduzieren.
Foto: Andreas Clobes und Noovin Warnack, der auf den neuen Gaschromatographen, das Herzstück der Anlage, zeigt.