EWF Energie Waldeck-Frankenberg GmbH

Preisträger 2026

Auch in 2026 wurde der Fördertopf unserer EWF-Initiative “Kids for Nature” mit den Einnahmen aus der Photovoltaikanlage auf unserem Kundenzentrum in Bad Arolsen gespeist, darüber hinaus haben wir wie in den Vorjahren 1.500 Euro für besonders herausragende Bewerbungen bzw. Projekte bereitgestellt. Am Ende hat unsere unabhängige, fünfköpfige Jury insgesamt 3.150 Euro gestaffelt unter allen 23 Preisträgern aufgeteilt. Zwei Einrichtungen dürfen sich über ein zusätzliches Sonderpreisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro freuen.

Über den Gewinn eines Fledermausabends mit unserem Jury-Mitglied Frank Seumer freut sich in diesem Jahr die Evangelische Kindertagesstätte Immighausen.

Die Jury 2026

Die unabhängige Jury bestand in diesem Jahr aus Hannelore Behle (Kreisbeigeordnete des Landkreises Waldeck-Frankenberg), Tanja Müller (beim Landkreises Waldeck-Frankenberg zuständig für die allgemeine Projektsteuerung im Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung), Kai Bremmer (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg), Frank Seumer (Vorsitzender der NABU/Naturschutzjugend Frankenberg und Mitglied im NABU-Kreisvorstand) und Uwe Knapmeyer.

Die Sonderpreisträger 2026: Kindergarten Sachsenhausen, Waldeck

Mit dem Projekt „Die wilde Ecke“ soll im Außengelände der Nationalpark‑KiTa Sachsenhausen ein dauerhaft geschützter Naturraum entstehen. Diese Fläche wird sich bewusst frei entwickeln und zukünftig Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleintiere bieten. Die Kinder sollen dort die Vielfalt der Natur beobachten und erleben, wie natürliche Kreisläufe funktionieren. Eine solarbetriebene Wasserstelle wird zeigen, wie erneuerbare Energie sinnvoll und umweltfreundlich genutzt werden kann. So sollen schon die Jüngsten ein Verständnis für Artenvielfalt, Naturschutz und nachhaltiges Handeln entwickeln.

Foto: Nikola Bonck, Erzieherin aus der Wildkatzengruppe, die gemeinsam mit den Kindern alles angelegt hat, und Kita-Leiterin Chiara Mourao.

Die Sonderpreisträger 2026: Kinderfeuerwehr Burgwald

Mit dem Projekt „Powerkids“ wollen die Kinder entdecken, wie Klima‑, Natur‑ und Katastrophenschutz zusammenhängen. Sie planen, ein Modell des Ortes mit Wald und Fluss zu bauen, an dem sie Hochwasser simulieren, Schutzmaßnahmen ausprobieren und mit regenerativen Energien experimentieren. Beim Familientag möchten die Kinder ihre selbstgebauten Experimente präsentieren und Familie, Freunde und Nachbarn für diese wichtigen Zukunftsthemen begeistern.

Die Preisträger 2026

Ev. Kindergarten Münden, Lichtenfels

Im Igelprojekt lernen die Kinder den Igel als heimisches Tier und seinen Lebensraum kennen. Mit Sachbüchern und kurzen Naturfilmen wird altersgerecht Wissen über seinen Schutz vermittelt. Gemeinsam wollen sie naturnahe Bereiche gestalten und stellen ein Igelschutzhaus auf, um aktiv zum Igelschutz beizutragen.

Kellerwaldschule, Frankenau

An der Kellerwaldschule Frankenau möchten die Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen der BNE‑Lernzeit regelmäßig mit nachhaltigen Zukunftsthemen auseinandersetzen. Dabei sollen sie selbstständig zu Themen wie Energie, Ressourcen, Klimaschutz und verantwortungsvollem Handeln arbeiten. Ziel ist es, nachhaltiges Denken dauerhaft im Schulalltag zu verankern und die Handlungskompetenz der Kinder zu stärken.

Grundschule Wrexen, Diemelstadt

Im Kräuterprojekt lernen die Kinder Kräuter als nachhaltige und vielseitige Pflanzen kennen. Sie bauen diese in Balkonkästen oder auf der Fensterbank an, pflegen sie und nutzen sie beim Kochen. Durch Riech-, Schmeck- und kleine Experimentierangebote erleben sie Kräuter mit allen Sinnen und übernehmen Verantwortung für deren Pflege.

Ev. Kita “Arche”, Bad Arolsen

Mit dem Projekt „Energy for Kids“ sollen Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren spielerisch entdecken, was Energie ist und wofür sie im Alltag gebraucht wird. Durch einfache Experimente lernen sie verschiedene Energieformen kennen, erfahren Chancen und Gefahren von Strom und entwickeln ein erstes Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Ziel ist es, Neugier, Verantwortungsgefühl und Umweltbewusstsein frühzeitig zu stärken.

Louis-Peter-Schule, Korbach

Nachhaltige Regenwassernutzung zur Sicherung der Bewässerung eines schulischen Lernortes. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung für einen Schulgarten, der als außerunterrichtlicher Lernort dient. Durch das Sammeln und Speichern von Regenwasser soll die Bewässerung langfristig gesichert und Umweltbewusstsein praktisch vermittelt werden.

Jugendfeuerwehr Strothe, Korbach

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Strothe baut künftig ein Insektenhotel, um Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von Insekten für unser Ökosystem näherzubringen.
Die Planung, der Bau und die Befüllung wird komplett von den jungen Teilnehmenden übernommen.
So wird vor der Feuerwehr ein nachhaltiger Lebensraum für heimische Insekten entstehen – und zugleich ein sichtbares Zeichen für aktiven Naturschutz.

Kindergarten Waldeck 

Das Projekt möchte Kindern im Kindergarten Waldeck die heimische Vogelwelt auf eine besonders unmittelbare Weise näherbringen. Mithilfe eines Nistkastens mit Kamera können sie beobachten, wie Vögel nisten, Eier ausbrüten und ihre Jungtiere aufziehen. Durch das gemeinsame Bauen von Futterhäuschen und das Gestalten naturnaher Bereiche entwickeln die Kinder spielerisch Aufmerksamkeit, Verantwortung und ein Bewusstsein für den Schutz von Natur und Tieren.

Ev. Kindergarten Immighausen, Lichtenfels

Da moderne Bauweisen Fledermäusen kaum noch Rückzugsorte bieten, möchte man zusammen mit den Kindern Fledermaus‑Nistkästen bauen. Diese sollen auf dem Außengelände des Kindergartens und im Ort angebracht werden und so zum Schutz heimischer Fledermausarten beitragen. Das Projekt verbindet aktiven Naturschutz mit praktischem Lernen und Umweltbewusstsein.

Kindergarten “Wrexer Märchenhaus”, Diemelstadt

Mit dem Projekt „Unsere gefiederten Freunde“ entdecken die Kinder auf kindgerechte Weise die Welt der heimischen Vögel. Durch gemeinsames Beobachten, Lauschen von Vogelstimmen und praktische Angebote wie das Basteln von Vogelhäusern oder das Bereitstellen von Nistmaterial erleben sie Vögel ganz nah. So wachsen Interesse, Achtsamkeit und ein Gefühl von Verantwortung für Tiere und ihre Lebensräume – auch über die Projektzeit hinaus.

Gustav-Stresemann-Gymnasium, Bad Wildungen

In der Bienen‑AG möchten die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ein eigenes Bienenvolk übernehmen und die Bedeutung der Honigbiene für Artenvielfalt und Umwelt kennenlernen. Dabei wollen sie verstehen, wie Bestäubung, Biodiversität und nachhaltige Ernährung zusammenhängen. Ziel ist es, Natur‑ und Artenschutz nicht nur theoretisch zu lernen, sondern aktiv mitzugestalten.

Kindergarten Marienhagen, Vöhl

Mit dem Projekt „Die Welt der Bienen“ möchten die Kinder spielerisch entdecken, warum Bienen für unsere Umwelt so wichtig sind. Sie wollen Blumen für Bienen pflanzen, Insekten beobachten und einen Lebensraum für sie schaffen. Durch eigenes Tun lernen die Kinder Verantwortung für Natur und Artenvielfalt zu übernehmen und aktiv zum Schutz der Umwelt beizutragen.

Karl-Preising-Schule, Bad Arolsen

Mit dem Projekt „Wir machen aus Alt wieder Neu“ möchten die Schülerinnen und Schüler der Grundstufe alte Kleidung in neue, brauchbare Dinge verwandeln. In einer Projekt‑AG wollen sie Stoffe, schneiden, nähen und so lernen, dass Textilien kein Müll sind, sondern neue Chancen bieten. Dabei fördern wir Nachhaltigkeit, Kreativität und motorische Fähigkeiten gleichermaßen.

Schule am Enser Tor, Korbach

Mit dem Projekt „Pflanzensauerstoff wird sichtbar“ möchten die Schülerinnen und Schüler erforschen, wie Pflanzen wachsen und warum sie für unser Leben so wichtig sind. In einfachen Experimenten wollen sie beobachten, wie Pflanzen mithilfe von Licht Sauerstoff produzieren und diesen sichtbar machen. So werden sie selbst zu kleinen Forschern und können einen komplexen Naturvorgang begreifen und verstehen, warum Pflanzen für Umwelt- und Klimaschutz unverzichtbar sind.

Kindergarten Vöhl

Mit dem Projekt „Vom Samen zur Pflanze – Energie und Wachstum im Kita‑Garten“ sollen Kinder erleben, wie aus einem Samen eine Pflanze entsteht und welche Rolle Energie dabei spielt. Geplant ist der gemeinsame Bau eines kleinen Treibhauses im Kita‑Garten, in dem Pflanzen unter günstigen Bedingungen wachsen können. Durch Experimente, das eigene Pflanzen und regelmäßige Beobachtungen lernen die Kinder, das Licht, Wasser, Wärme und Zeit für Wachstum notwendig sind. Dabei erfahren sie spielerisch, dass Wachstum ein aktiver Prozess ist und Energie benötigt. Das Treibhaus soll dauerhaft im Garten bestehen bleiben und den Kindern langfristig ermöglichen, Natur, Wachstum und Verantwortung im Alltag zu erleben.

Nationalparkkita Schmittlotheim, Vöhl

Mit dem Projekt sollen Kinder die heimische Vogelwelt aus nächster Nähe kennenlernen. Geplant ist, weitere Nistkästen zu bauen, teilweise mit Kameras auszustatten, sowie durch das Pflanzen von Sträuchern zusätzlichen Lebensraum zu schaffen. Durch die Beobachtung von Brut und Aufzucht entwickeln die Kinder ein frühes Bewusstsein für Natur‑ und Artenschutz.

Ev. Kita „Regenbogen“, Bad Arolsen

Mit dem Projekt „Von der Raupe zum Schmetterling“ sollen Kinder auf altersgerechte Weise die Entwicklung eines Schmetterlings und seine Bedeutung für die Natur kennenlernen. Geplant ist die Aufzucht von Schmetterlingen, das Beobachten ihrer Entwicklung sowie das Schaffen von Lebensräumen durch das Herstellen und Ausbringen von Samenkugeln. Durch Naturbeobachtungen, kreative Angebote und ein Entwicklungstagebuch werden Umweltwissen, Verantwortungsgefühl und Zusammengehörigkeit gefördert.

Grundschule Bottendorf, Burgwald

Mit dem Projekt „Schwimmen‑Krabbeln‑Fliegen‑Wachsen – im und am Teich“ sollen Kinder das Leben am und im Teich als vielfältiges Ökosystem kennenlernen. Geplant ist, den naturnahen Schulteich zu erforschen und gemeinsam mit Fachstellen so weiterzuentwickeln, dass er wieder Lebensraum für Pflanzen und Tiere bietet. Dabei beobachten und dokumentieren die Kinder mit modernen Mikroskopen Kleinstlebewesen und übernehmen Verantwortung für Pflege und Naturschutz.

Ev. Kita “Spatzennest”, Bad Arolsen

Mit dem Projekt „Von der Saat zur Ernte“ sollen Kinder den Lebenszyklus von Pflanzen vom Samen bis zur Ernte aktiv erleben. Geplant ist, gemeinsam Pflanzen anzuziehen, zu pflegen und in neu entstehenden Hochbeeten weiter wachsen zu lassen. Durch eigenes Säen, Gießen und Ernten entwickeln die Kinder Verständnis für natürliche Wachstumsprozesse, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

DRK-Kindertagesstätte "Haus der kleinen Füße", Battenberg

Mit dem Projekt „Stromerzeugung mit Zitronen“ sollen Kinder auf spielerische Weise entdecken, dass Strom auch mit einfachen Mitteln aus dem Alltag erzeugt werden kann. Geplant ist, mit Zitronen, Kupfermünzen und Nägeln einfache Stromkreise aufzubauen und zu erforschen, wann und warum ein Lämpchen leuchtet. Dabei lernen die Kinder erste Grundlagen zu Energie, Stromkreisen und alternativen Energiequellen kennen.

SG Lichtenfels 

Mit dem Projekt „Gewässeruntersuchung – Wasser erleben, verstehen und schützen“ sollen Kinder heimische Gewässer erforschen und deren Bedeutung für Natur und Umwelt kennenlernen. Geplant ist, Wasserlebensräume zu untersuchen, Tiere zu beobachten und die Kraft des Wassers durch selbstgebaute Wasserräder und Boote zu erleben. So entwickeln die Kinder Forschergeist, Umweltbewusstsein und ein Verantwortungsgefühl für sauberes und lebendiges Wasser.

Förderverein der MPS Goddelsheim, Lichtenfels

Das Projekt zeigt, wie Kinder erneuerbare Energien durch eigenes Ausprobieren kennenlernen. Durch den Bau von Windrädern und Experimente mit Solarzellen erfahren sie, wie Energie entsteht und wovon ihre Leistung abhängt. Dabei entwickeln sie nicht nur ein Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge, sondern auch ein Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz.